Coronavirus: Das bedeuten Ausgangssperren in Deutschland – DIESE Strafen drohen!

Corona Deutschland (13.3.)
Beschreibung anzeigen

Es begann mit ersten Landkreisen und Kommunen in Bayern. Dann folgte Freiburg und jetzt auch noch Leverkusen, Bochum und Dortmund: Immer mehr deutsche Städte verhängen für ihre Bürger Ausgangssperren. Mit diesen will man versuchen, die Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen.

Doch was genau bedeuten solche Ausgangssperren wegen des Coronavirus konkret?. Darf man gar nicht mehr rausgehen? Was ist, wenn ich einkaufen muss? Zu welchen Einschränkungen kommt es?

Wir klären auf!

Coronavirus: Ausgangssperre – Was bedeutet das konkret für mich?

Bei einer Ausgangssperre dürfen das eigene Haus oder die eigene Wohnung nicht mehr verlassen werden, das sagt das Gesetz. Grundsätzlich.

Für dringende Angelegenheiten gibt es allerdings Ausnahmen. Die lassen sich zumindest aus den bisher verhängten Sperren ableiten. Dazu zählen Arztbesuche, der Weg zur Arbeit oder das Einkaufen. Der Gang zum Supermarkt bleibt also weiterhin erlaubt.

Neben den genannten dringenden Angelegenheiten wären wohl einige weitere Dinge während einer Ausgangssperre noch erlaubt – sofern sie einzeln unternommen werden.

So darf man immer noch alleine draußen Sport machen, Gartenarbeiten erledigen oder mit dem Hund Gassi gehen. Natürlich nur, wenn man nicht mit dem Coronavirus infiziert ist.

----------------

Weitere Coronavirus-News:

----------------

Vieles ist weiterhin erlaubt

Öffentliche Plätze wie Parks oder Grünanlagen dürfen bei einer Ausgangssperre jedoch nicht mehr in größeren Gruppen betreten werden.

Ausgenommen sind hier allerdings Familien oder Wohngemeinschaften. Diese dürfen weiterhin zusammen das Haus verlassen.

Wichtig: All diese Regelungen können, aber müssen nicht in Kraft treten. Über die konkreten Beschränkungen entscheidet die Gebietskörperschaft, zum Beispiel eine Stadt.

Macht eine Ausgangssperre also einen großen Unterschied zur jetzigen Situation? Wohl eher nicht. Denn auch schon jetzt verlassen viele Menschen ihr zu Hause kaum mehr, arbeiten im Home Office, verzichten auf Besuche bei Freunden und Verwandten und gehen nur zum Einkaufen raus.

Diese Strafen drohen bei Verstoß gegen die Ausgangssperre

Wer die Regelungen allerdings missachtet, muss mit einer hohen Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen.

„Vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen die Regelungen können mit Ordnungswidrigkeiten mit Geldbußen von bis zu 25.000 Euro geahndet werden rechnen“, sagt etwa Martina Schickle von der Stadt Freiburg, wo bereits eine Ausgangssperre gilt.

Weitaus drastischer: Sollte jemand mit dem Coronavirus infiziert sein und sich nicht an die Ausgangssperre halten, kann er gemäß Paragraf 74 des Infektionsschutzgesetzes sogar mit zu bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Ob es im falle einer landesweiten Ausgangssperre soweit kommt, wird sich allerdings zeigen.

 
 

EURE FAVORITEN