Coronavirus: Patient liegt im Sterben – doch dann geschieht ein Wunder

Baumwoll-Maske richtig reinigen: So geht’s!

In Deutschland herrscht vielerorts Maskenpflicht, um andere zu schützen. Doch die mehrfach verwendbaren Baumwollmasken müssen zum eigenen Schutz regelmäßig gereinigt werden. Wir zeigen wie.

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Fast wäre er in den tödlichen Schlund des Coronavirus gestürzt – doch er wurde gerettet!

Der 65-jährige Cui An hatte den Kampf gegen das Coronavirus schon verloren. Er kommt aus dem Wuhan in China, das als Ausbruchsort des Coronavirus in die Annalen der Menschheit eingegangen ist. Im Februar ist Cui An positiv auf Covid-19 getestet worden, musste in der Folge für mehr als zwei Monate an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden.

Coronavirus: 65-Jähriger aus Wuhan lag bereits im Sterben

Seine Organe, besonders seine Lunge, hatten schon gravierende Schäden davon getragen. Laut „Daily Mail“ sei er nicht mehr in der Lage gewesen, eigenständig zu atmen, war dem Tode geweiht. Mediziner hatten nur eine Chance gesehen: eine schwierige Lungentransplantation!

Dann das Wunder: Am 20. April versuchten mehr als 20 Mediziner, ihm eine intakte Lunge zu transplantieren. Sie trugen komplette Schutzanzüge, was einen so komplizierten Eingriff noch schwieriger macht. Sechs Stunden hat die OP gedauert. Dr. Lin Huiqing, Leiterin der Lungenabteilung im Krankenhaus: „Die Operation war äußerst riskant, er hätte uns so wegsterben können.“

Die passende Spenderlunge wurde noch am Tag der Operation aus der südchinesischen Provinz Yunnan transportiert. Professor Chen Jingyu, ein national anerkannter Lungenexperte, hat die OP persönlich geleitet. Und tatsächlich: Die Operation ist geglückt!

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Lungentransplantation rettet Mann das Leben

Laut Krankenhaus erhole sich Cui An immer mehr, inzwischen kann er wieder einfache Bewegungen mit Händen und Füßen machen. Zwar brauche er täglich noch immer die Hilfe eines Beatmungsgeräts, allerdings liege das daran, dass seine geschwächten Muskeln noch nicht stark genug seien, die neue Lunge zu unterstützen. Inzwischen wurde er auch mehrfach negativ auf das Coronavirus getestet.

Laut Jiao Yahui, Spezialistin der Nationalen Gesundheitskommission Chinas, seien Lungentransplantationen eine unkonventionelle Methode für die Behandlung von Covid-19-Patienten. Sie seien aber wohl der einzige Weg, um noch Menschen retten zu können, bei denen die tückische Krankheit schon weit fortgeschritten ist.

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Das Coronavirus in NRW, Deutschland und weltweit:

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Sie betont in der „Daily Mail“, dass eine Lungentransplantation nur dann möglich ist, wenn das Coronavirus besiegt ist, denn: „Auch wenn man eine neue gesunde Lunge hätte und die OP gelingt, würde das Virus auch die neue Lunge befallen und schädigen.“

Beim 65-jährigen Cui An ist es gut gegangen, auch wenn er sich noch von den schweren Folgen der Krankheit und Operation erholen muss.

 
 

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