Coronavirus: Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit unfassbarer Aussage – „Das ist eine...“

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Donald Trump steht schwer in der Kritik. Mit mehr als einer Millionen bestätigter Infektionen und mehr als 61.000 Todesfällen ist das Land in der Coronavirus-Krise trauriger Spitzenreiter in beiden Kategorien.

Nicht wenige Amerikaner machen dafür auch den Führungsstil des US-Präsidenten verantwortlich. Der reagiert mit wüsten Beschimpfungen und Schuldzuweisungen in Richtung WHO oder China – oder gibt lebensgefährliche vermeintliche Gesundheitstipps wie das Spritzen von Desinfektionsmitteln. In all dieses Coronavirus-Chaos hat nun Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Mitglied von Trumps Beraterteam, bei „Fox-News“ Unfassbares gesagt.

Cornavirus:Trumps Schwiegersohn irritiert mit Aussage

Jared Kushner hat seine sprichwörtliche weiße Weste in der Politik schon lange verloren. Im Wahlkampf um die Präsidentschaft 2015 und 2016 war er einer der wichtigsten Berater von Donald Trump, mit dessen Tochter Ivanka verheiratet ist.

Seit einiger Zeit wird gegen den 39-Jährigen jedoch wegen verschiedener Kontakte zu offiziellen russischen Stellen ermittelt. Dennoch hält Trump an Kushner fest, machte ihn in der Coronavirus-Pandemie sogar zu einem der Hauptverantwortlichen.

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Klar, dass er den Kurs der Regierung dabei natürlich mit allen Mitteln verteidigt. Trump und sein Beraterteam sind für guten Umgang mit Kritik ja nicht gerade bekannt. Ein Gespräch mit dem Sender „Fox News“ – der dem konservativ-republikanischem Spektrum zugeordnet wird – sorgt nun jedoch für bestürzte Gesichter.

„Wir machen viele Dinge richtig“

Auf die Frage, wie die Nationale Strategie im Kampf gegen das Coronavirus aussehe und ob die Trump-Regierung bislang alles richtig gemacht habe, antwortet Kushner: „Wir haben mehr getestet, als jedes andere Land in der Welt. Wir machen also viele Dinge richtig.“

Das Problem: Wie die „Washington Post“ in einem Artikel darlegt, gab es genau damit große Probleme, als sich das Virus im März still und heimlich über das Land ausbreitete.

  • Tests der Seuchenbehörde waren kontaminiert
  • Hilfsangebote anderer Labore wurden ausgeschlagen
  • Zu Beginn wurde nur ein sehr kleiner Anteil Personen getestet
  • Testungen waren mit viel Bürokratie verbunden

Mehr als 60.000 Tote „eine großartige Erfolgsgeschichte“?

Noch krasser ist allerdings das darauf folgende Zitat: Insgesamt sei der Umgang mit dem Coronavirus „eine großartige Erfolgsgeschichte, und das ist die eigentliche Geschichte, die erzählt werden muss“.

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Auf Twitter hat ein Nutzer diesen Satz in einen historischen Kontext eingeordnet: Die Zahl der Toten ist nun höher als die der US-Soldaten, die im Vietnam-Krieg gefallen sind. Jener Konflikt, der eine tiefe Wunde im amerikanischen Selbstverständnis hinterlassen hat. Ob man da also wirklich von einer Erfolgsgeschichte sprechen kann...? (dav)

 
 

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