Coronavirus: Demo in Berlin aufgelöst ++ Supermarkt-Riese mit außergewöhnlicher Maßnahme ++ Kind (5) tot

Die Psyche in der Corona-Krise: 6 Tipps für mentale Gesundheit

Der Ausbruch des neuen Coronavirus sowie die damit einhergehende häusliche Isolation machen vielen Menschen Angst. Sehen Sie im Video, wie Sie Ihre Psyche in dieser Zeit stärken.

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  • Über 1.200 Tote und 90.000 Infizierte in Deutschland
  • Über eine Million Infizierte weltweit und mehr als 58.000 Tote
  • Alle Entwicklungen im News-Blog nachverfolgen

Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter in Deutschland, Europa und der Welt. Über 1.200 Menschen starben bereits in Deutschland an den Folgen des Coronavirus (Stand Samstagmorgen). Weltweit verloren über 58.000 Menschen ihr Leben.

Überall schränkt das Coronavirus das öffentliche Leben fast vollständig ein. In Deutschland gilt ein Kontaktverbot, Schulen und Kitas und die meisten Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Etliche Menschen arbeiten von zu Hause aus.

Coronavirus in Deutschland, Europa und weltweit: Hier alle Infos im Newsblog

In unserem News-Blog halten wir dich über die Entwicklung und Ausbreitung des Coronavirus' weltweit auf dem Laufenden.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

>> Wie sieht die Lage im Krisengebiet NRW aus? Mehr dazu liest du HIER

>> Dieses simple Haushaltsmittel ist sogar besser als Desinfektionsmittel

>> Du hast Verdacht auf Corona? Das solltest du jetzt tun!

>> Was bedeutet das Kontaktverbot für mich? Was ist erlaubt, was verboten?

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Hier die Corona-Karte mit den aktuellen Fallzahlen:

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Samstag, 4. April

20.38 Uhr: Berliner Polizei löst Demo auf

Die Polizei hat am Samstagnachmittag in Berlin-Mitte eine nicht genehmigte Demonstration aufgelöst. Etwa 40 Demonstranten hatten sich nach Polizeiangaben dort versammelt, um gegen eine von ihnen befürchtete Einschränkung von Grundrechten in der Corona-Krise zu demonstrieren.

Die Polizei habe über das Ansammlungsverbot wegen der Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie informiert, doch einige Demonstranten hätten den Platz nicht verlassen wollen. Also wurden diese kurzzeitig festgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Zwei Menschen hätten Widerstand geleistet, ein Beamter sei verletzt worden. Viele der Polizisten und der Demonstranten waren wegen der Corona-Pandemie mit Mundschutz unterwegs.

20.20 Uhr: Einbahnstraße im Walmart

Der größte US-Einzelhandelskonzern will mit neuen Maßnahmen die Verbreitung des Coronavirus verringern: Ab kommender Woche wird Walmart die Flure zwischen den Regalen als Einbahnstraßen markieren, damit es für Einkäufer leichter wird, engen Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden.

Zudem wird der Einlass für die meist riesigen Walmarkt-Läden künftig auf etwa ein Fünftel der maximalen Kapazität begrenzt. Demnach sollen ab Samstag etwa pro 90 Quadratmeter Ladenfläche nur noch fünf Kunden erlaubt sein, wie das Unternehmen am Freitag (Ortszeit) erklärte. Mitarbeiter würden dafür am Eingang die Kunden abzählen und begrenzen, hieß es.

19.29 Uhr: New York steuert auf Gipfelpunkt zu

In der Corona-Krise steuert New York nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo auf den Gipfelpunkt zu. Auf Basis verschiedener Projektionen erwarte er dies in etwa einer Woche, sagte er am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. „Mir wäre lieber, der Gipfelpunkt wäre morgen. Ich will, dass das alles vorbei ist.“

Im Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern hätten sich bislang knapp 114 000 Menschen mit dem Erreger infiziert, sagte Cuomo. Das sind rund 10 000 mehr als noch am Freitag. 3565 Menschen starben, mehr als 500 davon seit Freitag. Der Ostküstenstaat ist derzeit mit seinen Infizierten-Zahlen das Epizentrum der Coronavirus-Krise in den USA - auch weil dort deutlich mehr getestet wird als in anderen Bundesstaaten.

18.01 Uhr: 5-jähriges Kind in Großbritannien an Corona gestorben

In Großbritannien ist ein fünfjähriges Kind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dies teilte am Samstag die staatliche Gesundheitsbehörde NHS mit. Die Familie des Kindes habe darum gebeten, dass keine weiteren Einzelheiten bekanntgegeben werden. Bisher war das jüngste Todesopfer in Großbritannien ein 13-jähriger Jugendlicher.

16.25 Uhr: München trauriger Spitzenreiter

Seit Erlass der Allgemeinverfügung wurden in München 2332 Strafanzeigen wegen Verstoßes dagegen gestellt. In keiner deutschen Großstadt wurden mehr gezählt, wie eine Auswertung von Focus Online zeigt. Dabei sind sowohl Straftaten als auch Ordnungswidrigkeiten gezählt. In Berlin wurden 1360 Verstöße gezählt, in Hamburg waren es 1800.

15.09 Uhr: Spanien verlängert Ausgangssperre

Spanien bleibt weiter abgeriegelt. Wie die spanische Regierung mitteilte, soll die strikte Ausgangssperre um weitere zwei Wochen bis zum 26. April verlängert werden. Die seit Mitte März geltenden Maßnahmen waren bereits vor zehn Tagen zum ersten Mal verlängert worden.

Seit Dienstag müssen zudem alle Arbeitnehmer, die in nicht wesentlichen Sektoren tätig sind, ebenfalls zu Hause bleiben. Diese Anordnung sollte eigentlich bis zum 9. April gelten. Es gilt als wahrscheinlich, dass sie ebenfalls verlängert wird. Dem neuen Zeitrahmen muss aber noch das Parlament zustimmen. Das Votum soll voraussichtlich am Donnerstag stattfinden.

14.32 Uhr: Junger Mann positiv getestet – doch in Quarantäne soll er nicht

Ein Redakteur des Fußball-Magazins „FUMS“ ist nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Doch weder Ärzte noch Behörden schickten ihn in Quarantäne. „Das macht mich fassungslos“, sagt er. Hier liest du die ganze Geschichte >>>

14.02 Uhr: Busfahrer postet wütendes Video über hustenden Passagier – und stirbt

Jason Hargrove hatte sich furchtbar aufgeregt. Über eine Frau, die in seinen Bus einstieg und mehrfach hustete, ohne ihren Mund zu bedecken. Und das in Zeiten einer Pandemie. Der Busfahrer aus Deetroit postete ein wütendes Video bei Facebook, um aller Amerikaner auf die Gefahr des Coronavirus hinzuweisen. Nur vier Tage danach zeigte er selbst die ersten Symptome. Mittlerweile ist er an den Folgen von Covid-19 gestorben. Hier geht es zu dem bewegenden Video des Busfahrers, das mittlerweile tausendfach geteilt wurde >>>

13.21 Uhr: 300 Menschen vor Berliner Moschee - Polizei geht dazwischen

Nach Angaben der Berliner Polizei haben sich am Freitagabend 300 Muslime vor einer Moschee im Stadtteil Neukölln versammelt. Gemeinsam mit dem Imam versuchten die Beamten die Gläubigen an die Wahrung des Mindestabstands zu erinnern. Doch das gelang nur teilweise. „Das Gebet wurde im Einvernehmen mit dem Imam vorzeitig beendetô, teilte die Polizei mit. Die Verantwortlichen der Moschee versicherten, ihre Gemeinde nochmals daran zu erinnern, dass ein persönliches Erscheinen zum Gebet zur Zeit nicht notwendig sei und dass die Polizei größere Menschenansammlungen in Zukunft sofort beenden werde.

12.49 Uhr: SPD fordert Aufnahme von Flüchtlingen

Die Lage der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln ist seit Wochen dramatisch. Wegen der Corona-Pandemie ist sie nach Ansicht der SPD Sachsen-Anhalt lebensbedrohlich geworden. ‎Der Landesvorstand forderte die Bundesregierung auf, umgehend die Aufnahme von Geflüchteten aus den griechischen Lagern einzuleiten.

Besonderer Handlungsbedarf bestehe bei Kindern, Schwangeren und Corona-Risikogruppen. Zuvor hatten sich die Bischöfe der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) an die Bundesregierung gewandt.

11.24 Uhr: Mann feiert Corona-Party - und wandert in den Knast

Er wurde gewarnt. Und das gleich mehrfach. Doch immer wieder widersetze sich ein Mann (34) aus Bamberg den strengen Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Bayern. Gleich vier Mal wurde die Polizei im Laufe der Woche zur Wohnung des 34-Jährigen gerufen, weil er dort mit mehreren Bekannten so genannte Corona-Partys feierte. Jedes Mal kassierten die Beteiligten Bußgelder. Am Donnerstag zog die Polizei drastische Konsequenzen. Weil der Bamberger erneut mehrere Leute zum Feiern eingeladen hatte, klickten die Handschellen. Das Amtsgericht entschied nach Angaben der Polizei, dass der Mann nun bis zum vorläufigen Ende der Ausgangsbeschränkung am 19. April hinter Gitter bleiben muss.

9.55 Uhr: Hat die Türkei Atemschutzmasken beschlagnahmt?

Schwere Anschuldigungen aus Spanien Richtung Türkei. Die spanische Außenministerin wirft der Türkei vor, ein Flugzeug aus China zur Landung gezwungen zu haben, das Atemschutzmasken nach Spanien liefern sollte. Die Masken sollen von der Türkei zum eigenen Gebrauch beschlagnahmt worden sein.

9.09 Uhr: 40.000 Deutsche weiter im Ausland

Es ist die größte Rückholaktion in der deutschen Geschichte. Doch noch immer sitzen tausende deutsche Urlauber im Ausland fest. Die Bundesregierung bemüht sich jeden einzelnen einzusammeln. Insgesamt seien bislang 194.000 deutsche Touristen zurückgebracht worden, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas. Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass sich aktuell noch mehr als 40.000 deutsche Reisende im Ausland befinden.

8.12 Uhr: Erschreckende Zahlen aus den USA

Die Entwicklung der Corona-Krise in den USA nimmt dramatische Züge an. Innerhalb von 24 Stunden ist die Zahl der Toten um mehr als 1.400 gestiegen. Die Opferzahl lag am Freitagabend (Ortszeit) nach Daten der Johns-Hopkins-Universität bei 7.087. Demnach sind in den Vereinigten Staaten mehr als 275.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach den Daten der Universität sind die USA das am stärksten betroffene Land weltweit.

7.07 Uhr: Sängerin Pink und ihr Sohn (3) positiv getestet

Schock für US-Sängerin Pink. Wie sie ihren Fans bei Instagram mitteilte, sei sie und ihr Sohn Jameson (3) vor zwei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet. Mittlerweile gehe es beiden wieder gut. Ein zweiter Test sei negativ verlaufen.

Pink kritisierte in einem Instagram-Post die Regierung dafür, dass Tests in den USA nicht flächendeckend vorhanden seien. Um das Gesundheitssystem zu stützen habe sie nach eigenen Angaben eine Million US-Dollar gespendet. Ihr Appell: „Diese Krankheit ist ernst und real. Die Menschen müssen verstehen, dass sie jung und alt genauso betrifft wie gesunde und alte Menschen.“

Freitag, 3. April

22.02 Uhr: Klinik nimmt nur noch Coronavirus-Patienten auf

Wegen einer Häufung von Covid-19-Erkrankungen nimmt ein Klinikum in Dachau nur noch positiv auf das Coronavirus getestete Patienten auf. Alle anderen werden abgewiesen, wie die Sprecherin des Helios Amper-Klinikums Dachau am Freitagabend mitteilte. Die Zahl der infizierten Menschen steige im Landkreis Dachau - und auch in der Klinik. Wie viele Covid-19-Patienten aktuell dort behandelt werden, teilte die Sprecherin nicht mit. Man versorge derzeit Covid-19-Patienten „aller Schweregrade“.

Die Sicherheitsvorkehrungen würden verstärkt. Mitarbeiter der Klinik seien angehalten, im öffentlichen Raum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich außerhalb ihrer Arbeit in häusliche Quarantäne zu begeben. Zudem würden alle Patienten und alle Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet. Ergebnisse lagen noch nicht vor.

Am Mittwoch hatte bereits eine Münchner Klinik mitgeteilt, den normalen Krankenhausbetrieb vorübergehend aufzugeben. Dort sollten gar keine neuen Patienten mehr aufgenommen sowie keine entlassen werden.

16.50 Uhr: Lockerung der Einschränkungen möglich

Eine Lockerung der Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus ist nach Einschätzung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina nach den Osterferien vorstellbar. Denkbar sei etwa, dass Kontaktverbote weniger strikt umgesetzt werden, wenn dafür andere Maßnahmen eingehalten werden, erklären die Wissenschaftler.

Eine schrittweise Lockerung der Auflagen solle etwa mit „dem flächendeckenden Tragen von Mund-Nasen-Schutz einhergehen“, heißt es in der Leopoldina-Stellungnahme. Zudem sprachen sich die Experten für digitale Werkzeuge aus, im Gespräch ist aktuell eine solche App auf dem Smartphone. Darüber hinaus sollten die Kapazitäten für Corona-Tests weiter erhöht werden und während einer Übergangszeit auch Einrichtungen der Tiermedizin genutzt werden.

Regierungssprecher Seibert betonte: „Es ist ganz wichtig, gerade auch über die Ostertage, dass wir alle zusammen diese Einschränkungen weiter durchhalten, dass wir uns an die Regeln halten.“ In der Bundesregierung werde dennoch natürlich auch über spätere Phasen und Schritte nachgedacht. Das müsse man gedanklich vorbereiten, aber jetzt zähle die Botschaft des Durchhaltens.

15.15 Uhr: Star-Designer Sergio Rossi tot

Der italienische Star-Designer Sergio Rossi ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Am Freitag wurde sein Tod von der Bürgermeisterin seines Geburtsortes San Mauro Pascoli in der Emilia-Romagna, Luciana Garbuglia, bestätigt.

Rossi ist einer der bekanntesten italienischen Schuhdesigner, er sei an der Covid-19-Krankheit gestorben. Die Geschichte seines traditionsreichen Schuhlabels begann in den 50er Jahren. In den 60er Jahren gründete Rossi, geboren 1935, dann in dem kleinen Ort San Mauro Pascoli seine Manufaktur. Er machte sich einen Namen für Luxusschuhe. Inzwischen hat das Unternehmen wiederholt seine Besitzverhältnisse gewechselt.

14.45 Uhr: Hunderte Arbeitskräfte im medizinischen Bereich infiziert

Über 2300 Mitarbeiter im medizinischen Bereich sind mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ hervor. Es muss laut RKI mit einer höheren Zahl gerechnet werden, da derzeit vermutlich nicht alle Daten sofort an das Institut weitergegeben werden.

In Deutschland sind mit Stand Donnerstagnachmittag mehr als 77 500 mit dem Coronavirus Infizierte registriert worden. Die meisten nachgewiesenen Erkrankungen - absolut und im Verhältnis zur Einwohnerzahl - gibt es in Bayern.

14.31 Uhr: USA schnappte Deutschen Schutzmasken weg

Schnappte die USA Deutschen die Schutzmasken weg? Wie der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, haben die Vereinigten Staaten eine Lieferung von Schutzmasken auf dem Weg nach Deutschland abgefangen. Und ins eigene Land umgeleitet! Die FFP2- und FFP3-Masken sollen laut Bericht für das Land Berlin bestimmt gewesen sein.

13.40 Uhr: Angela Merkel aus Quarantäne entlassen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Freitag nach zwölf Tagen Corona-Quarantäne ins Kanzleramt zurückgekehrt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, sie habe ihre Geschäfte wieder persönlich in der Regierungszentrale aufgenommen.

Selbstverständlich würden dort die bestehenden Abstandsregelungen beachtet. Gespräche mit anderen Regierungschefs führe sie per Telefon oder per Videoschalte.

Merkel hatte drei Corona-Tests machen lassen, die alle drei negativ waren. Merkel war seit dem 22. März in Quarantäne, nachdem sie darüber unterrichtet worden war, dass sie am 20. März mit einem Arzt Kontakt hatte, der dann positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

12.50 Uhr: Quarantäne-Pflicht für Flugreisende?

Nach Informationen des Spiegel will Innenminister Seehofer die Grenzkontrollen weiter ausweiten und darüber hinaus eine Quarantänepflicht für Flugreisende einführen. Demnach denke das Innenministerium über Grenzkontrollen zu Polen, Tschechien, Belgien und den Niederlanden nach. Am Montag will Seehofer laut Bericht den anderen Ministern im Corona-Kabinett einen Vorschlag unterbreiten.

12.34 Uhr: Berlins Innensenator - Kontaktsperre für ein Jahr?

Berlins Innensenator Andreas Geisel glaubt, dass die Abstandsregelungen wegen der Corona-Pandemie für den Rest des Jahres gelten könnten. Gegenüber dem Inforadio vom "rbb" sagte Geisel, dass es Ziel sei, die Infektionsgeschwindigkeit so zu verringern, dass wir das Gesundheitssystem nicht überlasten und Zustände wie in Spanien oder Italien verhindern."

Es wäre nicht seriös zu sagen, dass am 19. April alles vorbei sei. "Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass wir zwar diesen Lockdown im Laufe des April, Mai dann sicherlich lockern müssen. (...) Aber die Beschränkungen, Abstandsregelungen, die Veränderung unserer Lebensgewohnheiten - ich fürchte, dass wird uns das ganze Jahr über begleiten."

11.30 Uhr: Maßnahmen wirken - kein Grund zur Entwarnung

Die Einschränkungen wirken, zu diesem Schluss kommt RKI-Chef Lothar Wieler. Die Deutschen bewegen sich weniger, teilweise bis zu 50 Prozent. Die sogenannte Reproduktionsrate sei auf 1 gegangen. Das bedeutet, dass ein Infizierter "nur" jeweils eine Person ansteckt. Er hoffe, dass die Zahl weiter unter 1 sinke. So gehe auch die Zahl der Erkrankungen zurück. Dennoch mahnt Wieler dazu, weiter die Abstandregeln einzuhalten. Denn Grund zur Entwarnung gebe es nicht.

10.30 Uhr: Forderung nach mehr Bussen und Bahnen

RKI-Chef Lothar Wieler fordert auf der Pressekonferenz am Freitag eine höhere Taktung der Öffentlichen Nahverkehrsmittel. „Wo immer möglich, sollte die Taktung erhöht werden und mehr Züge und Bahnen eingesetzt werden.“ Viele ÖPNV-anbieter hatten im Zuge der Ausgangsbeschränkungen ihr Angebot reduziert. Zugleich merkt Wieler, der selbst mit der Bahn ins Büro pendelt, an: „Mir fällt immer wieder auf, dass Leute in Bahnen nur vorne und hinten einsteigen. Man muss sich gleichmäßig verteilen.“

10.24 Uhr: RKI-Chef über Masken: „Das Schlimmste, was passieren könnte, ist eine falsche Sicherheit“

Die medizinischen Mundschütze wie OP-Masken und FFP-Masken müssen dem medizinischem Personal vorenthalten bleiben, erklärte RKI-Chef Lothar Wieler auf einer Pressekonferenz am Freitag.

„Um sich selbst und andere zu schützen, bleibt Abstand und Händehygiene das Wichtigste. Stoffmasken könnten beim Husten oder Sprechen Tröpfchen zurückzuhalten.“ Er betont, dass einfache Stoffmasken helfe andere zu schützen, aber nicht den Träger selbst. Wieler warnt auch beim Tragen von Stoffmasken: „Das Schlimmste, was passieren könnte ist, dass es eine falsche Sicherheit gibt.“ Er stellt klar: „Wichtig ist, dass die Maske eng anliegt und dass sie nach Durchfeuchtung gewechselt wird.“ Außerdem sei es wichtig, sich wegen der Maske nicht ständig ins Gesicht zu fassen.

10.04 Uhr: RKI informiert: „Sterberate wird weiter steigen!"

Das Robert-Koch-Institut hat neue Zahlen zur Corona-Situation in Deutschland präsentiert. Demnach gibt es 1.017 Corona-Todesfälle in Deutschland. Die Todesopfer seien im Schnitt 80 Jahre alt. Der Anteil der Verstorbenen machten 1,2 Prozent der Gesamtzahl der Infizierten aus. „Die Sterberate steigt. Wir müssen davon ausgehen, dass weiter mehr Menschen sterben werden", so RKI-Chef Lothar Wieler. „Wie hoch, dass vermag ich nicht zu sagen."

Die jüngste verstorbene Person sei 28 Jahre alt gewesen, aber habe eine Vorerkrankung gehabt. Betroffene der Corona-Infektion seien im Schnitt 48 Jahre alt.

8.30 Uhr: Kein Corona-Bier mehr in Mexiko

Jetzt hat die Corona-Krise auch seine gleichnamige Biermarke erwischt! In Mexiko wird vorerst kein Corona-Bier mehr gebraut. Mutterkonzern Grupo Modelo teilte mit, dass die Regierung den Weiterbetrieb der Brauerei nicht als dringlich eingestuft habe. Daher werde die Produktion am Sonntag bis auf weiteres gestoppt.

8.19 Uhr: Streik in Supermärkten

Sie sind die Helden dieser Tage: Supermarkt-Mitarbeiter. Doch sie sind auch der Corona-Gefahr direkt ausgesetzt und häufig schlecht bezahlt. Deshalb gab es am Mittwoch Streiks in einigen Supermärkten. >>> HIER ERFÄHRST DU MEHR

7.29 Uhr: Verzweifelter Hilferuf einer Klinik: Spendet Einweg-Regenmäntel

Verzweifelter Hilferuf der Oberhavel-Klinik! Auf ihrer Website schreiben sie: „Da wir schon längere Zeit nicht mehr beliefert wurden, sind unsere Vorräte an Schutzkleidung in den Krankenhäusern der Oberhavel Kliniken GmbH nun total erschöpft und reichen nicht einmal mehr für wenige Tage. Das betrifft insbesondere Masken, aber auch Kittel und Anzüge.

Verfügen Sie vielleicht über geeignete Materialien (Folie, Einweg-Regenmäntel etc.), die Sie uns zur Fertigung von Schutzkleidung zur Verfügung stellen könnten? Vielleicht gibt es in Ihrem Unternehmen auch ein Depot an Schutzkleidung oder Ausrüstung, das Sie im Moment nicht benötigen?

Helfen Sie uns bitte, indem Sie uns diese Bestände zur Verfügung stellen, natürlich gegen Bezahlung. Bitte melden Sie sich!Hier kannst du helfen!

6.39 Uhr: Spahn hofft auf Malaria-Medikament gegen Corona

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) richtet im Kampf gegen das neuartige Coronavirus Hoffnungen auf das Malaria-Medikament Resochin von Bayer. Es gebe „erste Hinweise“, dass bestimmte Medikamente wie Resochin bei der Bekämpfung medizinisch schwerer Corona-Erkrankungsverläufe „zu helfen scheinen“, sagte Spahn der Internetsendung „Bild Live“ in einem am Freitag verbreiteten Interview.

Doch seien weitergehende Studien nötig, da jedes Arzneimittel Nebenwirkungen habe, betonte der Minister. Neben Resochin gebe es es noch andere Mittel, deren Wirksamkeit gegen die von dem Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 derzeit erforscht werde. Resochin ist der Bayer-Handelsname für den Wirkstoff Chloroquin, der schon seit langem gegen Malaria eingesetzt wird.

Spahn äußerte die Erwartung, dass ein wirksames Medikament gegen Covid-19 „deutlich früher“ auf den Markt kommen werde als ein Impfstoff.

Donnerstag, 2. April

21.20 Uhr: Thüringer Schulen länger geschlossen

Bislang ist sicher, dass Schulen bundesweit bis zum Ende der Osterferien am 19. April geschlossen bleiben. Jetzt ist klar, dass zumindest die Thüringer Schulen frühestens Ende April wieder öffnen. >> AUF TH24 ERFÄHRST DU DEN GRUND!

21.10 Uhr: Schockierende Erkenntnis durch Instagram! DAS sorgte für eine Corona-Explosion in Europa

Das Coronavirus verbreitet sich rasend schnell, mehr als eine halbe Million Menschen ist in Europa bereits infiziert. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten Großereignisse – und eins davon wohl ganz besonders. Eine Karnevalsparty in Heinsberg, ein Fußballspiel in Bergamo und die Ski-Hauptsaison in Ischgl sollen besonders massiv zur Coronavirus-Pandemie beigetragen haben. >> HIER GEHT ES ZUR GANZEN ERSCHRECKENDEN GESCHICHTE!

20.00 Uhr: Wolfsburger wollen Obdachlosen helfen – dann kommt es zu einem erschütternden Vorfall!

Es war eigentlich als Akt der Solidarität für Bedürftige gemeint. Die Wolfsburger hatten einen Gabenzaun für Obdachlose errichtet. Doch das soll jetzt schamlos ausgenutzt worden sein. >> Hier liest du bei unserem Partnerportal News38 die ganze Geschichte!

17.30 Uhr: Über 2.300 Ärzte und Krankenpfleger in Deutschland infiziert!

Was für eine Horror-Zahl! Nach Informationen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ haben sich in Deutschland inzwischen mehr als 2.300 Ärzte und Krankenpfleger mit dem Coronavirus infiziert! Das hat das Robert-Koch-Institut auf Anfrage mitgeteilt – mit dem Hinweis, dass die tatsächliche Zahl vermutlich sogar noch höher liege...

17.15 Uhr: Großhalle in Paris für Särge beschlagnahmt

In der Corona-Krise muss der größte Lebensmittelmarkt Europas nun Särge aufnehmen: Eine Halle des Pariser Großmarkts Rungis sei dafür beschlagnahmt worden, teilte die Polizeipräfektur amit. Ab Freitag sollen im südlichen Paris Särge mit Corona-Toten eintreffen.

17.10 Uhr: Ausgangssperre in Mekka und Medina

Saudi-Arabien hat eine Ausgangssperre für die wichtigsten muslimischen Städte Mekka und Medina verhängt. Bis auf Gemüseläden, Apotheken, Tankstellen und Banken sollen alle Geschäfte geschlossen bleiben, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur SPA. Die Ausgangssperre gelte bis auf Weiteres. Die Behörden hatten schon vorher den Zutritt zu den Moscheen beschränkt.

16.25 Uhr: Bundesagentur für Arbeit warnt vor Betrugs-Mail

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor einer betrügerischen Mail. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen. Dabei erhalten Unternehmen und Arbeitgeber bundesweit Mails, die unter kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber aufgefordert, Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. Weder ist die Bundesagentur für Arbeit Absender der Mail, noch fordert sie auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

15.35 Uhr: RKI ändert Einschätzung zu Mundschutz

Das Robert-Koch-Institut ändert seine Einschätzung für das Tragen von Mundschutz. Wenn Menschen (auch ohne Symptome) vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, heißt es auf der Internetseite der Bundesbehörde. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen.

14 Uhr: Deutsche Forscher mit Durchbruch bei Schnelltests

Forschern ist in Jena und Weimar ein Durchbruch bei Corona-Schnelltests gelungen. Ein internationales Wissenschaftler-Team hat einen Antikörper-Schnelltest auf das neue Coronavirus entwickelt. Weitere Infos dazu hier >>

12 Uhr: Jens Spahn mit düsterer Prognose

Während die ersten bereits nach einer Lockerung der strengen Corona-Maßnahmen rufen, gibt Jens Spahn eine düstere Prognose. Im Podcast von Journalist Gabor Steingart sagte der Bundes-Gesundheitsminister: „Wir haben schon viele Infizierte in Deutschland und beklagen auch schon viele Tote. Doch noch ist das die Ruhe vor dem Sturm.“

„Der schwerere Teil kommt noch“, kündigt Spahn an, vor allem die Intensiv- und Beatmungskapazitäten werden nun immer mehr ausgeschöpft. „Die Politik ist im Krisenmodus, Bürgerinnen und Bürger erleben die tiefsten Einschnitte in die Freiheiten in der Geschichte der Bundesrepublik. Ärzte, Pflegekräfte und alle, die in den medizinische Berufen arbeiten, bereiten sich auf die wohl größte Herausforderung in 75 Jahren vor.“

Doch Spahn bleibt auch optimistisch: „Wir konnten die Epidemie durch relativ frühes umfangreiches Testen früh erkennen und nutzen diese Zeit zur Vorbereitung. Versprechen kann ich nicht, dass es nicht wie in Bergamo oder New York wird – eins kann ich aber jetzt schon sagen: Es ist nicht ansatzweise so unvorbereitet passiert wie dort.“

Stand jetzt seien noch 45 Prozent der Intensivbetten frei. Spahn: „Wir haben doppelt so viele Betten frei, wie Italien insgesamt hat.“

11 Uhr: Knast wegen Anhustens – Hammer-Urteil in London

Hammer-Urteil in England! Weil ein Mann absichtlich einen Polizisten anhustete und vorgab, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, muss er nun für ein halbes Jahr ins Gefängnis.

Der Polizist hatte auf seiner Patrouille mit dem Fahrrad den 55-Jährigen gestellt, der offensichtlich ein Auto stehlen wollte. Der Verdächtige wehrte sich und rief dem Polizisten laut einer Mitteilung von Scotland Yard zu: „Ich habe Covid und ich werde dir ins Gesicht husten und du wirst es auch bekommen.“ Andere herbeieilende Sicherheitskräfte überwältigten den 55-Jährigen.

Ein Vorgesetzter des Polizisten sagte, er hoffe, dass die Strafe die Botschaft vermittle, „dass so etwas nicht toleriert wird“. Die Polizei machte keine Angaben dazu, ob der 55-Jährige tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert war.

9 Uhr: Schockierende Statistik zeigt Unterschied zur Grippe auf

Mit einer visualisierten Statistik hat Welt-Redakteur Olaf Gersemann verdeutlicht, wo der Unterschied zwischen Influenza und Corona liegt. Die Grafik zeigt die Todesfälle nach Kalenderwochen in Deutschland auf, die auf eine Infektion mit einer der beiden Virengruppen zurückzuführen ist.

„Service-Tweet für die unverbesserliche Ist-doch-nur-ein-Husten-Fraktion“, schreibt Gersemann dazu – noch immer spielen einige Menschen die Corona-Krankheit Covid-19 als Lapalie herunter und üben Kritik an den harten Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie.

8 Uhr: „Rock am Ring“ soll stattfinden

Trotz Corona-Pandemie hält die Festival-Reihe „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ an ihrem Termin fest. Vom 5. bis 7. Juni soll das Zwillingsfestival am Nürburgring und in Nürnberg steigen.

„'Rock am Ring' und 'Rock im Park' 2020 finden nach derzeitigem Stand wie geplant statt, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, so eine Agentur-Sprecherin. „Wir beobachten die Situation natürlich aufmerksam und werden den Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen.“

6.30 Uhr: US-Starmusiker stirbt nach Corona-Infektion

„Furchtbar traurig heute“, schreibt Tom Hanks bei Twitter. Seine Trauer gilt dem Tod eines Star-Musikers. Im Alter von nur 52 Jahren verstarb Adam Schlesinger nun nach einer Infizierung mit dem Coronavirus. Der gebürtige New Yorker hatte als Filmmusik-Komponist zahlreiche Grammys und einen Emmy erhalten, war zudem für Oscar und Tony nominiert. Berühmt wurde er als Teil der Band „Fountains of Wayne“, die mit „Stacys Mom“ einen Welthit landeten.

Sein Anwalt Josh Grier bestätigte nun seinen Tod. „Ohne ihn hätte es Playtone nie gegeben“, so der zuvor selbst an Covid-19 erkrankte Tom Hanks. Die Plattenfirma produzierte die Musik für zahlreiche Kino-Kassenschlager wie „Cast Away – Verschollen“, „My Big Fat Greek Wedding“ oder „Larry Crowne“.

„Ich war ein riesiger Fan von Fountains of Wayne“, schrieb „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn auf Twitter. Die Todesnachricht sei herzzerreißend. „Am Boden zerstört“, teilte Schauspielerin Fran Drescher mit. Sie werde Schlesinger vermissen. „Wie schrecklich, ihn mit 52 durch das Virus zu verlieren“, schrieb Bestseller-Autor Stephen King.

Mittwoch, 1. April

22.29 Uhr: Deutschland deckt sich mit Medikamenten ein

Deutschland kauft im großen Stil Medikamenten ein, die hilfsweise bei der Lungenkrankheit Covid-19 zum Einsatz kommen können. Das Bundesgesundheitsministerium teilte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit, die Beschaffung der antiviralen Grippetablette Avigan zum Einsatz bei schwerwiegenden Covid-19-Verläufen werde eingeleitet. Das gelte ebenso für die Medikamente Kaletra, Foipan sowie chloroquin- und hydroxychloroquinhaltige Arzneimittel.

18.10 Uhr: Merkel befürwortet Tracking-App

Kanzlerin Merkel hat sich für den Einsatz von Tracking-Apps in der Corona-Krise ausgesprochen, wenn diese erfolgversprechende Ergebnisse liefern. Merkel nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Ländern: „Klar ist jetzt schon, dass wir das auf freiwilliger Basis machen würden.“

Merkel sagte, sie würde eine solche App selbst nutzen. Wenn sich bei Tests dieser Apps herausstelle, dass sie die Nachverfolgung von Kontaktfällen besser überprüfbar machten, dann würde sie „unbedingt dafür sein, dass den Bürgern zu empfehlen und wäre dann natürlich auch bereit für mich selber das anzuwenden und damit vielleicht anderen Menschen zu helfen.“

Die Technik zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten wird aktuell in Berlin von Soldaten in der Julius-Leber-Kaserne getestet.

17.00 Uhr: Wimbledon abgesagt!

Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg fällt Wimbledon aus. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werde das vom 29. Juni bis 12. Juli angesetzte Tennis-Turnier nicht ausgetragen, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit und kündigten die nächste Auflage für den 28. Juni bis 11. Juli 2021 an.

16.25 Uhr: Merkel appelliert: „Bleiben Sie über Ostern zuhause!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Audiokonferenz am Mittwoch an die Bürger appelliert, auch über Ostern die strengen Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Man solle auch auf Familienbesuche an den Feiertagen verzichten. Außerdem hat sie gelobt, dass die Mehrheit der Bevölkerung „vorbildlich“ mit den Beschränkungen umgehe.

15.42 Uhr: Kontaktbeschränkungen sollen über Ostern verlängert werden!

Bund und Länder wollen die bestehenden Kontaktbeschränkungen mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Die Bürger „bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren“, heißt es in einer Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer.

15.11 Uhr: Adidas entschuldigt sich öffentlich

Sportartikelhersteller Adidas zahlt nach harscher öffentlicher Kritik nun doch seine Mieten und entschuldigt sich für sein Vorpreschen.

„Die Entscheidung, von Vermieter(innen) unserer Läden die Stundung der Miete für April zu verlangen, wurde von vielen von Ihnen als unsolidarisch empfunden“, heißt es in einem offenen Brief, den Adidas am Mittwoch veröffentlichte. „Ihre Meinung ist uns wichtig, und Ihre Meinung ist eindeutig: Sie sind von adidas enttäuscht.“ Und weiter: „Deshalb möchten wir uns bei Ihnen in aller Form entschuldigen. Wir haben unseren Vermieter(innen) die Miete für April bezahlt. Fairness und Teamgeist sind seit jeher eng mit Adidas verknüpft und sollen es auch bleiben“, heißt es in dem Brief weiter.

Das Geschäft von Adidas sei eingebrochen. „Fast auf der gesamten Welt findet kein normales Geschäft mehr statt. Die Läden sind zu. Das hält selbst ein gesundes Unternehmen wie adidas nicht lange aus“, heißt es in dem Brief weiter.

13.30 Uhr: Coronafreie Insel mitten in der Lombardei

Unglaublich, aber wahr: Die Ortschaft Ferrera Erbognone liegt in der Corona-Hochburg Lombardei, nur rund 50 Kilometer von Mailand entfernt. Trotzdem sieht es so aus, als sei das Dorf in der Provinz Pavia bisher von der Virus-Welle verschont geblieben. Dass keine Fälle registriert wurden, kann Zufall sein. Doch die Einwohner teilen ihre Freude über ihre besondere Situation mit vielen Medien in Italien - als Zeichen für gute Nachrichten in schlimmen Zeiten.

„Wir sind stolz und glücklich über diese Situation“, sagte Ladeninhaberin Mery De Luca der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings hätten die Bewohner trotzdem auch Angst, weil so viele andere Menschen um sie herum an der Covid-19-Krankheit gestorben seien. In Ferrera Erbognone leben viele Ältere, also Menschen mit hohem Risiko zu erkranken. „Wir waren vom ersten Tag an extrem vorsichtig“, erzählt De Luca. Atemschutz und Handschuhe würden bei ihr im Laden stets getragen. Bürgermeister Giovanni Fassina hat sich gefragt, ob Vorsicht der einzige Grund sein kann. Ob viele im Dorf Antikörper hätten und immun seien - solche Spekulationen schossen hoch.

12.15 Uhr: Rechtsextreme versuchen, Corona-Krise zu nutzen

Der Verfassungsschutz warnt vor einer Instrumentalisierung der Corona-Krise durch Rechtsextreme. „Das Coronavirus findet in der rechtsextremistischen Szene große Beachtung“, sagt Verfassungsschutz-Präsident Thomas Haldenwang, der „Zeit“. Er verwies auf Desinformationskampagnen und die Verbreitung von Verschwörungstheorien.

Die Pandemie werde zum Anlass genommen, „das Vertrauen in die Bundesregierung zu untergraben, Verschwörungstheorien zu verbreiten und Migranten als Überträger des Virus zu brandmarken“, sagte Haldenwang. „Gleichzeitig werden Untergangsszenarien entworfen, um Zustimmung zu radikalen und extremistischen Positionen zu erzeugen.“ Haldenwang hob hervor, die Verfassungsschutzbehörden hätten derartige Aktivitäten aber „genau im Blick“.

11.30 Uhr: Durchbruch bei Kurzarbeit-Regelung im Öffentlichen Dienst

Durchbruch bei der Regelung zur Kurzarbeit im Öffentlichen Dienst! DBB, Verdi und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände haben sich auf Eckpunkte für einen Tarifvertrag geeinigt, der Kurzarbeits-Konditionen während der Covid-19-Krise für die Beschäftigten im kommunalen Bereich regelt.

„Dort, wo durch die Corona-Pandemie aktuell Arbeit wegfällt, gilt jetzt ein umfassender Beschäftigungsschutz. Die Arbeitsplätze sind langfristig gesichert. Außerdem ist es uns gelungen, Verluste bei den Nettoeinkommen auf ein Minimum zu begrenzen“, so DBB-Tarifchef Volker Geyer. „Wir haben den Kolleginnen und Kollegen in diesen unsicheren Zeiten nun zumindest die akuten Zukunftsängste nehmen können, die viele mit Blick auf ihre Arbeitssituation hatten. Wir haben Arbeitsplätze gesichert und Nettoeinkommen gewahrt.“

Den Inhalt des Tarifvertrags findest du hier >>

9.30 Uhr: Turkmenistan verbietet das Wort „Coronavirus“

Die Regierung von Turkmenistan hat ihre ganz eigene Vorgehensweise bei der Corona-Krise. Der autoritäre Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow hat bislang weder Tests angeordnet noch größere Maßnahmen ergriffen. Bis jetzt: Nun wird das Wort „Coronavirus“ einfach verboten. Es wurde bereits aus Informationsbroschüren der Behörden über die Krankheit gestrichen. Selbst wer die Pandemie in Privatgesprächen erwähne, könne festgenommen werden.

Trotz der Weigerung, das Coronavirus zu erwähnen, ergreifen die Behörden nun aber erste Vorsichtsmaßnahmen. An Bahnhöfen und Bushaltestellen wird den Berichten zufolge die Temperatur gemessen. An gut besuchten Orten und in Bankfilialen werden Feuchttücher

7.30 Uhr: Star-Wars-Schauspieler Andew Jack nach Corona-Infektion gestorben

Schock für alle Fans der Saga „Star Wars“: Schauspieler Andrew Jack ist an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das bestätigte seine Agentin am Mittwochmorgen. Jack, der in den Episoden „Das Erwachen der Macht“ und „Der letzte Jedi“ mitspielte, wurde 76 Jahre alt.

„Bei Andrew Jack wurde vor zwei Tagen das Coronavirus diagnostiziert. Er hatte keine Schmerzen und schied friedlich dahin in dem Wissen, dass seine Familie ‚mit‘ ihm war“, ließ seine Frau Gabrielle Rodgers bei Twitter wissen.

7 Uhr: USA geben Horror-Prognose zu Todeszahlen

Die USA haben eine schaurige Prognose zu den Todeszahlen gegeben, die sie durch die Corona-Pandemie befürchten. Das Weiße Haus geht davon aus, dass das Virus bis zu 240.000 Menschenleben in den Vereinigten Staaten kosten wird. US-Präsident Donald Trump sagte, ohne Maßnahmen zur Eindämmung wären zwischen 1,5 und 2,2 Millionen Tote zu befürchten gewesen.

Trump stimmte sein Land zudem auf „sehr harte zwei Wochen“ ein. „Ich möchte, dass jeder Amerikaner auf die harten Tage vorbereitet ist, die vor uns liegen.“

(ms, ak, mg, jg, dso, mb, fs mit dpa)

Du hast Corona-Symptome? Das musst du jetzt tun

Immer mehr Menschen infizieren sich mit dem Coronavirus. Du hast Sorge, dass du betroffen bist? Dann solltest du dir drei Fragen stellen und erst dann weitere Maßnahmen ergreifen. Welche das sind, erfährst du hier >>>

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