Coronavirus aus dem Labor? Experten behaupten, dass...

Coronavirus: Diese Festivals und Veranstaltungen fallen aus

Von Bundesliga-Spielen bis Wacken: Im Sommer 2020 gibt es keine großen Veranstaltungen. Wir zeigen im Video auch, was sie mit Tickets tun, die wegen des Coronavirus wertlos werden.

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Stammt das Coronavirus möglicherweise gar nicht von einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan?

Der Autor und China-Experte Clive Hamilton ist sich sicher, dass diese Argumentation nicht mehr aufrecht zu erhalten sei. Wie er am Sonntag bei „Sky News“ in Australien erklärte, sollen die ersten Covid-19-Fälle bei Personen aufgetreten sein, die den „South China Seafood Market“ überhaupt nicht besucht hatten.

Coronavirus: Ausbruch wegen eines Laborunfalls?

Diese Informationen sei durch Top-Studien aus China bestätigt worden. „Da muss man die Frage stellen, wie diese Pandemie stattdessen entstehen konnte“, meint Hamilton – und hat eine klare Meinung: „Die einzig logische Erklärung, zumindest im Moment, ist ein Ausbruch aus dem Institut für Virologie in Wuhan.“

Eine schockierende Vorstellung, die aber Hamilton zufolge auch chinesische Wissenschaftler für sehr wahrscheinlich halten. „Wir müssen diese Hypothese sehr ernst nehmen“, betont der Ethik-Professor. Das Virologie-Institut in Wuhan arbeite mit den tödlichsten Viren der Welt, habe einige davon sogar gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern genetisch verändert.

Und nur wenige Wochen nach dem Beginn der Epidemie in Wuhan habe der chinesische Präsident Xi Jinping befohlen, Biosicherheitssysteme zu verbessern – speziell in Laboren, die mit dem Coronavirus arbeiten.

Drosten widerlegt Labor-Theorie

Auf die Frage, wo der Ursprung des Coronavirus liegt, hat Christian Drosten, Chef der Berliner Charité jedoch eine ganz andere Meinunge. Er kann bei der Labor Theorie nur mit dem Kopf schütteln. Bisher vermuteten einige Wissenschaftler, dass eine Schnittstelle des Coronavirus aus dem Labor hätte kommen müssen. Darauf stützten sich viele Vertreter der Labor-Theorie.

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Doch: Nun haben europäische und chinesische Forscher herausgefunden: Diese Schnittstellen gibt es auch bei Fledermäusen. Die Möglichkeit eines künstlich erzeugten Virus sei damit „vom Tisch“.

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US-Präsident Donald Trump hatte ebenfalls entsprechende Befürchtungen geäußert. Doch er wurde stark kritisiert, als der das Coronavirus als „das chinesische Virus“ bezeichnete.

„Viele Menschen vertreten die Ansicht: Wenn Donald Trump etwas sagt, dann ist es eine Lüge“, meint Hamilton und wirft ihnen vor, die Augen vor der Möglichkeit zu schließen, dass es sich bei dem Coronavirus-Austritt um einen Laborunfall handeln könnte. (at)

 
 

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