Coronavirus: Boris Johnson hat Intensivstation verlassen ++ Angela Merkel über Aufhebung des Kontaktverbots: „Wir wissen...“ ++

Corona-Zeit und Ostern: Sind Ausflüge überhaupt erlaubt?

Auch an Ostern gelten die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Besuch des eigenen Ferienhauses, Tagesausflüge, Eiersuchen im Freien ... Was ist für die Feiertage eigentlich erlaubt und was nicht?

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  • Die aktuellen Zahlen weltweit laut Johns Hopkins Universität: Ungefähr 1,5 Mio Infizierte, 91.000 Tote, 340.000 Genesene
  • Die aktuellen Zahlen in Deutschland laut Johns Hopkins Universität: Ungefähr 114.000 Infizierte, 2.300 Tote, 46.000 Genesene

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Auch im restlichen Europa und der Welt ist das Corona das bestimmende Thema.

Mehr als 2.300 Menschen sind bereits in Deutschland an den Folgen des Coronavirus (Donnerstag, 15 Uhr) gestorben. Weltweit verloren über 89.000 Menschen ihr Leben.

Coronavirus in Deutschland, Europa und weltweit: Hier alle Infos im Newsblog

Alle wichtigen Infos rund um das Coronavirus findest du In unserem News-Blog.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Hier die Corona-Karte mit den aktuellen Fallzahlen:

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Donnerstag, 9. April

20.27 Uhr: Boris Johnson hat Intensivstation verlassen

Der britische Premierminister Boris Johnson muss wegen seiner Covid-19-Erkrankung nicht mehr auf der Intensivstation behandelt werden. Er sei auf eine normale Station verlegt worden, teilte eine Regierungssprecherin am Donnerstagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Johnson sei „außerordentlich guten Mutes“ hieß es in einer Mitteilung. Er sei nun in der frühen Phase seiner Genesung und werde weiterhin genau beobachtet.

Der 55 Jahre alte Premierminister war am Sonntag ins St. Thomas' Hospital gebracht worden, nachdem die Symptome seiner Covid-19-Erkrankung nach eineinhalb Wochen noch nicht abgeklungen waren. Am Montag verschlechterte sich sein Zustand derart, dass er auf die Intensivstation verlegt werden musste. Wann Johnson die Regierungsgeschäfte wieder übernehmen kann, war zunächst unklar. Britische Medien rechneten damit, dass es Wochen dauern könnte. Vertreten wird Johnson solange von Außenminister Dominic Raab.

Der Höhepunkt der Pandemie ist in Großbritannien nach Ansicht von Experten noch nicht erreicht. Bis Mittwochabend wurden der Regierung zufolge 881 neue Todesfälle verzeichnet. Insgesamt stieg die Zahl der Toten damit auf knapp 8000. Nicht eingerechnet sind dabei bislang die Sterbefälle in Pflegeheimen. Die Zahl der positiv getesteten Personen in Großbritannien stieg auf 65 077.

Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in dem Land erteilte Raab am Donnerstag eine Absage. „Wir sind noch nicht am Ende - wir müssen durchhalten“, sagte der konservative Politiker. Johnson hatte am 23. März unter anderem alle Läden, die nicht der Grundversorgung dienen, schließen lassen. Sportliche Aktivitäten sind nur noch einmal am Tag und nur allein oder gemeinsam mit Mitgliedern desselben Haushalts erlaubt. Eigentlich hätten die Maßnahmen am Ostermontag überprüft werden sollen. Doch damit sei nun frühestens Ende kommender Woche zu rechnen, so Raab.

19.50 Uhr: Coronavirus greift auch das Gehirn an

Ein Fall aus Japan hat jetzt bewiesen, dass das Coronavirus auch das Hirn angreift und eine Hirnhautentzündung hervorrufen kann. Dies erklärt laut der Deutschen Gesellschaft für Neurologie auch, warum zahlreiche Patienten ihren Geruchs- und Geschmackssinn verlieren. Bei dem Patienten aus Japan zeigte sich jedoch eine weitere Besonderheit. >> Mehr dazu liest du hier!

19.29 Uhr: Johnson-Stellvertreter: Seit Samstag nicht mit Premier gesprochen

Der Stellvertreter des mit dem Coronavirus infizierten britischen Premiers Boris Johnson, Außenminister Dominic Raab, hat seit Samstag nicht mehr mit seinem Chef gesprochen. Das sagte Raab am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in London. „Ich glaube, es ist wichtig, ihm zu erlauben, sich auf seine Genesung zu konzentrieren, besonders solange er in Intensivbehandlung ist“, betonte Raab. Johnson mache weiterhin „positive Schritte“ und sei guten Mutes, sagte der Außenminister. Er müsse aber weiterhin intensivmedizinisch behandelt werden.

Der 55 Jahre alte Premierminister war am Sonntag ins St. Thomas' Hospital gebracht worden, nachdem die Symptome seiner Covid-19-Erkrankung nach eineinhalb Wochen noch nicht abgeklungen waren. Am Montag verschlechterte sich sein Zustand derart, dass er auf die Intensivstation verlegt werden musste. Britische Medien rechneten damit, dass es Wochen dauern könnte, bis Johnson wieder die Regierungsgeschäfte übernehmen kann.

Bis Mittwochabend wurden der Regierung zufolge 881 neue Todesfälle verzeichnet. Insgesamt stieg die Zahl der Toten damit auf knapp 8000. Nicht eingerechnet sind dabei bislang die Sterbefälle in Pflegeheimen. Die Zahl der positiv getesteten Personen in Großbritannien stieg auf 65 077.

19.01 Uhr: Corona-Krise in Italien: Zahl der Toten bleibt hoch

Auch bei einer zuletzt verlangsamten Ansteckungsrate mit dem Corona-Virus bleibt die Zahl der Toten in Italien weiter hoch. Der Zivilschutz in Rom meldete am Donnerstag 610 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden - und damit mehr als am Vortag. Insgesamt starben bisher 18 279 Infizierte in Italien seit dem Beginn der Viruswelle im Februar. Der Anstieg der Fallzahlen bei den Infizierten lag ebenfalls am Donnerstag leicht höher als am Vortag.

Insgesamt hoffen die Experten jedoch, dass sich der sinkende Trend der Vortage nicht wieder grundlegend umkehrt. Fachleute und Politiker mahnten die Italiener, sie sollten sich über das Osterfest an die Ausgangsverbote halten.

Die Zahl der Menschen, die im Laufe der Corona-Pandemie positiv auf das Virus getestet wurden, stieg um 3 Prozent (Vortag: 2,8 Prozent) auf 143 626. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen nahm jedoch weiter ab. Italien ist weltweit das Land mit den meisten Covid-19-Toten.

Unter den Opfern der Corona-Pandemie sind auch mehr als 100 Ärzte, wie der Mediziner-Verband Fnomceo berichtete. In der Liste der Organisation waren die Namen von 103 verstorbenen Ärzten aufgeführt. Insgesamt liege der Anteil von Beschäftigten aus dem medizinischen Sektor, etwa Krankenhäusern, Praxen und Laboren, an den Infizierten mit Sars-CoV-2 bei acht bis zehn Prozent der Gesamtzahl, hieß es von Experten.

Zuletzt waren die Ausgangsbeschränkungen für die rund 60 Millionen Italiener, die am 10. März erlassen wurden, bis Ostermontag verlängert worden. Es wird erwartet, dass die Regierung sie in Kürze bis Anfang Mai verlängert.

17.51 Uhr: Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns dürfen reisen

Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns dürfen zu Ostern nun doch Tagesausflüge zu den Ostseeinseln, zur Küste und in die Seenplatte machen. Das Oberverwaltungsgericht Greifswald kippte am Donnerstag überraschend in zwei Eilverfahren das von der Landesregierung verfügte Reiseverbot für die heimische Bevölkerung.

Wie das Gericht am Abend mitteilte, wurde der umstrittene Paragraf 4a der Verordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache außer Vollzug gesetzt. Dieser Paragraf in der Verordnung war erst am Mittwoch neu gefasst worden, um die verbotenen Reiseziele zu präzisieren.

Demnach waren von Karfreitag bis Ostermontag für Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns Ausflüge zu den Ostseeinseln, zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, in Gemeinden direkt an der Ostsee und Boddengewässern sowie zu Tourismuszentren in der Mecklenburgischen Seenplatte verboten worden. Damit wollte die Regierung die Umsetzung der Kontaktbeschränkungen insbesondere über die Feiertage erzwingen.

Für Touristen aus anderen Bundesländer gilt bereits seit Mitte März ein Einreiseverbot nach Mecklenburg-Vorpommern, das zumindest bis zum 19. April bestehen bleibt. Eingeschlossen ist ein Nutzungsverbot von Ferienwohnungen, die Auswärtigen als Zweitwohnsitz dienen.

17.07 Uhr: Malaria-Medikament gegen Corona? Macron besucht umstrittenen Mediziner

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist nach Marseille gereist, um sich mit dem bekannten französischen Arzt Didier Raoult zu treffen - ein Verfechter des Medikaments Hydroxychloroquin im Kampf gegen Covid-19. Macron kam am Donnerstagnachmittag in Marseille an, wo Raoult praktiziert. Zuvor hatte er ein Universitätskrankenhaus in Paris besucht. Ziel sei es, sich mit allen therapeutischen Ansätzen zur Behandlung von Covid-19 auseinanderzusetzen, so der Élyséepalast. Macron will sich am Ostermontag erneut in einer Fernsehansprache an die Französinnen und Franzosen wenden. Derzeit testen mehrere Experten weltweit die Wirkung des Malaria-Medikamentes Hydroxychloroquin auf das Coronavirus.

Der 68-jährige Raoult stand in den vergangenen Wochen im Fokus öffentlichen Interesses. Der Biologe und Mediziner mit den langen weißen Haaren preist Hydroxychloroquin im Kampf gegen das Virus an. An Raoult scheiden sich die Geister - er ist ein international anerkannter Mikrobiologe. Kolleginnen und Kollegen werfen ihm jedoch vor, mit seine Studien nicht ausreichend Belege für die Wirksamkeit von Hydroxychloroquin vorgelegt zu haben.

Öffentliches Aufsehen erregte auch, dass sich vor dem Forschungsinstitut „Méditerranée Infection“ in Marseille jüngst sogar lange Schlangen bildeten, weil Raoult dort umstrittene Coronavirus-Schnelltests propagierte. Raoult beriet zeitweise auch die französische Regierung in der Corona-Krise - er verließ jedoch zuletzt den wissenschaftlichen Rat. Dennoch dürfte es auch seine öffentliche Präsenz gewesen sein, die die Regierung dazu veranlasste, die Anwendung von Hydroxychloroquin bei schwer erkrankten Covid-19-Patienten zu erlaubten.

Raoult hat auch prominente Unterstützer, etwa den Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, der sich von ihm mit Chloriquin behandeln lies, oder Rechtspopulistin Marine Le Pen. Aber auch unter Verschwörungstheoretikern hatte Raoult hohe Wellen geschlagen. Zahlreiche Theorien machen im Netz die Runde, warum Hydroxychloroquin nicht längst standardmäßig als Medikament gegen Covid-19 eingesetzt wird.

16.02 Uhr: Merkel-Rede zum Nachlesen: Fallen die Sommerferien aus?

„Ich habe eine übergeordnete Verantwortung“, stellt Angela Merkel heraus. Wie könne sie verantworten, jetzt die Vorgaben zu lockern, wenn Menschenleben an ihrer Entscheidung hängen. Daher hält sich die Kanzlerin stark zurück, Prognose zu tätigen. Ob beispielsweise die Sommerferien geplant seien, „das diskutieren wir in einer anderen Konferenz.“

15.50 Uhr: Wird das Kontaktverbot gelockert?

Zuerst: Nach Angela Merkel sollen die Einschränkungen nicht verschärft werden. Doch wie sieht die Lage nach dem Auslaufen des Kontaktverbots nach den Osterferien aus? „Wir müssen konzentriert bleiben“, stellt Merkel heraus. Das Credo „Abstand halten“ müsse auch über Ostern anhalten. Sonst können wir „sehr schnell das zerstören, was wir erreicht haben.“

Entscheidend sei die kommende Woche. Ein Studie der nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina, die am Montag oder Dienstag veröffentlicht werden soll, gilt der Kanzlerin als Wegweiser. Am Dienstag will zunächst die Bundesregierung im Corona-Kabinett beraten, am Mittwoch sprechen dann der Bund und die Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen.

Weiterhin gilt für Angela Merkel: Schritt für Schritt denken. Das Ziel bleibe, dass Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Die Kanzlerin: „Wir wissen nicht, wie Lockerungen sich auswirken würden.“

15.42 Uhr: Zur aktuellen Lage

„Die neuste Entwicklung gibt Anlass zur vorsichtigen Hoffnung“, sagt die Kanzlerin weiter. Der Anstieg flache sich leicht ab, die Zahl der Infizierten flach ab. Doch: Noch bis zu 200 Corona-Tote in Deutschland seien Zahlen, „die uns nicht kalt lassen können.“ Auch gibt sich Angela Merkel ehrlich, sie will nicht verhehlen, dass sie besorgt war um den rasanten Anstieg im März.

15.33 Uhr: Merkel über Schutzmasken: Der Bedarf bleibt hoch

Zuerst spricht Angela Merkel z über den Bedarf von Schutzkleidung und im speziellen über Schutzmasken: „Der weltweite Bedarf hat sich verdreifacht.“ Der Bedarf an Schutzmasken werde für längere Zeit bestehen bleiben, so die Kanzlerin. Daher sei ein Beschaffungsstab im Gesundheitsministerium eingerichtet worden, der sich damit befasst, Masken nach Deutschland zu bringen.

90 Prozent der Masken werden in Asien produziert, macht Angela Merkel deutlich.

Im Wirtschaftsministerium sei ein weiterer Stab eingerichtet worden, der dafür sorgen soll, dass die Produktion in Deutschland ankurbelt wird. Denn auch das Interesse der deutschen Wirtschaft sei groß, den Bereich aufzubauen.

15.21 Uhr: Merkel-Rede hier live verfolgen

Ab 15.30 Uhr spricht Angela Merkel live, hier kannst du ihre wichtigsten Aussagen mitlesen!

14.30 Uhr: Ministerin Giffey: Schon 80.000 Anträge auf Notfallkinderzuschlag

Der Notfallkinderzuschlag wird seit Anfang April nach Angaben von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) erheblich nachgefragt. In den ersten acht Tagen seien bereits 80.000 Anträge für den Zuschlag zum Kindergeld eingegangen, sagt Giffey. Der Zuschlag von bis zu 185 Euro zum Kindergeld kann an Eltern gezahlt werden, die einen massiven Einkommensverlust erlitten haben. Dazu wird das Gehalt von März zugrunde gelegt.

14.20 Uhr: Gesundheitsminister Spahn optimistisch

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich ablehnend zu weitgehenden Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen geäußert. Es werde bei den anstehenden Beratungen nach Ostern mit den Ministerpräsidenten nicht um einen Ausstieg aus den Vorkehrungen gehen, sondern maximal um die Lockerung einzelner Maßnahmen, sagte Spahn auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Zugleich zeigte er sich hoffnungsvoll, dass die Beschränkungen Wirkung zeigen. Er sei vorsichtig optimistisch, dass die Zahl der Infektionen nicht zu groß sein werde. Es gebe eine hohe Zahl von Corona-Tests und auch die Beschaffung von Masken und anderem Schutzmaterial laufe jetzt.

14.00 Uhr: Wunder vor Ostern! 107-Jährige von Coronavirus genesen

Eine 107-jährige Frau aus den Niederlanden hat sich von einer Coronavirus-Infektion erholt und ist damit womöglich die älteste Überlebende der Pandemie weltweit. Cornelia Ras wurde am Montag von ihren Ärzten mitgeteilt, dass sie das Virus besiegt habe, wie ihre Nichte Maaike de Groot in der Zeitung „AD“ berichtet. „Wir haben nicht erwartet, dass sie das überleben würde.“

Ras erkrankte der Zeitung zufolge am 17. März, einen Tag nach ihrem Geburtstag, nachdem sie zusammen mit anderen Bewohnern ihres Pflegeheims einen Gottesdienst besucht hatte. Sie und 40 weitere Gottesdienstbesucher seien positiv auf das Virus getestet worden. Zwölf Menschen aus dieser Gruppe seien inzwischen gestorben.

13.45 Uhr: Zustand von Boris Johnson verbessert

Seit drei Tagen liegt Briten-Premier Boris Johnson wegen einer Coronavirus-Infektion in einer Londoner Klinik, kam sogar auf die Intensivstation. Die britische Regierung erklärte nun: Johnsons Gesundheitszustand „verbessert sich weiter“. >> HIER ERFÄHRST DU MEHR ZU JOHNSONS ZUSTAND!

13.30 Uhr: Altmaier: Werden Milliarden Schutzmasken brauchen

Laut Wirtschaftsminister Peter Altmaier steht schon fest, dass das „Ausreichen von medizinischer Schutzausrüstung“ auch nach einer möglichen Lockerung der Maßnahmen von „ganz entscheidenden Bedeutung sein wird“. Die Bundesregierung gehe davon aus, „dass der Bedarf an Schutzausrüstung ansteigen und dauerhaft hoch bleiben wird“. Man habe sich darauf verständigt, dass man alleine im Bereich der Schutzmasken „einen Bedarf von mehreren Milliarden Stück für Deutschland innerhalb von Monaten“ habe, so Altmaier.

Man müsse auch ohne globale Lieferketten fähig sein, Schutzausrüstung herzustellen, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Altmaier. Spahn: „Die aktuelle Lage, die Epidemie, zeigt uns sehr klar, dass wir nicht so abhängig sein dürfen.“

13.09 Uhr: Warnung vor hoher Arbeitslosigkeit

Merz hat aber auch vor einer hohen Arbeitslosigkeit im Land gewarnt. Der Ex-Fraktionsvorsitzende: „Wir werden eine hohe verdeckte Arbeitslosigkeit in der Kurzarbeit haben, die haben wir jetzt schon. Wir werden eine stark steigende unmittelbar sichtbare Arbeitslosigkeit haben, aber das alles ist am Ende des Tages beherrschbar – vorausgesetzt, wir sorgen dafür, dass wir eine wettbewerbsfähige Wirtschaft in Deutschland und in Europa haben.“

Zwei Punkte sind für Merz unabdingbar. „Erstens: Wir müssen eine soziale Marktwirtschaft bleiben und dürfen nicht schrittweise in eine Staatswirtschaft abrutschen.“ Und zweitens: Globalisierung, „muss weiter möglich sein, Deutschland ist auf funktionierende Exportmärkte angewiesen“.

13.04 Uhr: Merz verlangt Verfahren für Lockerung der Maßnahmen

Der CDU-Kandidat für den Parteivorsitz, Friedrich Merz, war selbst mit dem Coronavirus infiziert. Am Donnerstag war zu Gast bei „Bild“, hat sich für ein Verfahren für Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen ausgesprochen. Merz: „Es kann ein Verfahren sein mit Versuch und Irrtum, dass man also möglicherweise lockert, aber dann nach einigen Tagen, wenn die Infektionszahlen wieder sehr stark ansteigen, diese Lockerung auch wieder zurücknimmt. Das wäre kein Fehler der Bundesregierung oder der Landesregierung, so etwas zu machen.“

Und weiter: „Das Wichtigste wird sein, dass die Schulen wieder sukzessive öffnen, dass die Kinder wieder in die Schule gehen können.“ Merz hält dabei Österreich für vorbildhaft: „Sebastian Kurz hat in Österreich sehr früh mit einheitlichen Maßnahmen für das ganze Land begonnen, das könnte ein Weg auch für Deutschland sein.“

12.52 Uhr: Finnland verlängert Beschränkungen

Finnland hat die meisten Beschränkungen zur Coronavirus-Eindämmung um einen Monat bis zum 13. Mai verlängert. Dazu gehöre das Verbot öffentlicher Versammlungen von mehr als zehn Personen sowie die Schließung öffentlicher Dienste wie Bibliotheken und Schulen, teilte die Regierung in Helsinki mit.

12.46 Uhr: Söder: Müssen bei Exit-Strategie regionale Unterschiede beachten

Die Strategien der Bundesländer für den Weg aus dem Corona-Ausnahmezustand müssen nach Ansicht von Bayerns Regierungschef Markus Söder nicht deckungsgleich sein. Der CSU-Vorsitzende zur Deutschen Presse-Agentur: „Tatsächlich ist die Situation regional unterschiedlich – in Bayern und Baden-Württemberg ist sie anders als in Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein.“ Dort sei von Anfang an das Infektionsgeschehen niedriger gewesen. „Insofern muss auch das gemeinsame Konzept in Deutschland den unterschiedlichen Situationen gerecht werden.“

12.40 Uhr: Deutsches Unternehmen macht Fortschritte bei Corona-Impfstoff

Das deutsche Pharmaunternehmen „CureVac“ arbeitet weiter an einem Coronavirus-Impfstoff. „Wir sind voll im Plan mit unserem Impfstoffprojekt“, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Es werde seit Januar an einem Impfstoff geforscht. Im Frühsommer solle eine klinische Studie beginnen. „Im Juni, spätestens im Juli wollen wir mit rund 100 Personen starten.“

Erste Ergebnisse werden nach Angaben des Sprechers dann ein paar Wochen später erwartet. Sollten diese positiv sein, soll die nächste klinische Studie mit ein paar Tausend Versuchsteilnehmern erfolgen.

12.15 Uhr: Erste deutsche Stadt geht drastischen Schritt

Die erste deutsche Stadt hat jetzt drastische Schritte eingeleitet, falls die Zahl der Corona-Toten noch weiter ansteigen sollte. >> WELCHE STADT DAS IST UND WAS SIE JETZT PLANT, KANNST DU IM NRW-BLOG LESEN!

12.00 Uhr: Kanzlerin Merkel will Oster-Statement abgeben

Bundeskanzlerin Angela Merkel will am Donnerstag um 15.30 Uhr ein Statement zur Corona-Krise abgeben.

11.10 Uhr: 650.000 Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet

Bundesweit haben laut Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 650.000 Betriebe Kurzarbeit wegen des Coronavirus angekündigt. Die Zahl sei binnen einer Woche um knapp 40 Prozent gestiegen, teilt die Behörde mit.

10.45 Uhr: Russland meldet erneut Tageshöchstwert bei Ansteckungen

In Russland gibt es inzwischen mehr als 10.000 nachweislich Infizierte. Die Behörden meldeten mit 1.459 Ansteckungen wieder einen Tageshöchstwert. Damit stieg die Zahl der bestätigten Infektionsfälle binnen 24 Stunden auf 10.131, die Zahl der Todesfälle erhöht sich auf 76.

10.24 Uhr: Spanien sieht Hoffnungsschimmer gegen Corona

Die spanische Regierung zeigt sich optimistisch, den Virusausbruch bald in den Griff zu bekommen. Die jüngsten Daten seien ermutigend, ein Rückgang der Epidemie stehe kurz bevor, sagt Ministerpräsident Pedro Sanchez vor Abgeordneten in Madrid. „Das Feuer wird allmählich unter Kontrolle gebracht.“

10.10 Uhr: SPD-Chefin Esken gegen App-Pflicht

SPD-Chefin Saskia Esken stellt sich gegen Forderungen nach einer Pflicht für die Nutzung einer Corona-App. „Wenn wir solche Dinge für verpflichtend erklären, dann verkehren wir den Effekt ins Gegenteil“, sagt Esken gegenüber RTL/ntv. „Dann vermitteln wir Angst, dann vermitteln wir auch, dass niemand mehr frei über sein Leben entscheiden kann.“ Eine freiwillige Nutzung sei besser.

Außerdem könnten die Menschen nicht dazu gezwungen werden, ihr Handy bei sich zu tragen – auch wenn die Installation einer App zur Pflicht gemacht würde. „Wir wollen keinen Überwachungsstaat.“

09.40 Uhr: Mehr als 5.000 Coronavirus-Fälle in Japan

In Japan hat die Zahl der infizierten Menschen die Marke von 5.000 überschritten. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Donnerstag.

09.00 Uhr: Weil: Länder sollen Beschränkungen gemeinsam lockern

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hofft auf ein einheitliches Vorgehen der Bundesländer bei der Lockerung der Beschränkungen. „Ich will da nicht mutmaßen, aber es kann mindestens nicht unser Ziel sein“, sagte Weil im „Morgenmagazin“ (ZDF) am Donnerstag auf die Frage, ob unterschiedliche Lösungen denkbar seien.

Zwar habe man in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedliche Situationen. Dennoch wäre es sehr hilfreich, wenn die Länder „im gleichen Schritt in die gleiche Richtung gehen, dass da keine Verwirrung entsteht“. Die bislang geltenden Maßnahmen zeigten Wirkung, doch man sei noch lange nicht am Ziel, betonte Weil. „Und niemand soll glauben, dass ab dem 20. April gewissermaßen unser altes Leben wieder schlagartig beginnen kann – mit Sicherheit nicht“, sagte er. „Ob es überhaupt Lockerungen geben kann – ich weiß es nicht.“

08.40 Uhr: Politiker schockt mit Corona-Vorhersage – „Apokalyptische Umstände im Sommer“

Diese Worte sorgen für keine Erleichterung. Am Mittwochabend war der SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe Karl Lauterbach bei Markus Lanz. Und das, was der Mediziner in der ZDF-Talkshow zu sagen hatte, war äußerst beunruhigend. Vor allem für die, die dachten, dass das Leben nach Ostern wieder einen normalen Gang gehen würde. >> HIER GEHT ES ZUM ARTIKEL!

08.22 Uhr: Altmaier warnt: „Für Selbstzufriedenheit zu früh“

Die Osterfeiertage sind nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier entscheidend für das weitere Vorgehen gegen die Pandemie. Es gebe im Augenblick zwar erste positive Nachrichten, sagt der CDU-Politiker im „Deutschlandfunk“. „Aber es ist viel zu früh, um in Selbstgewissheit und Selbstzufriedenheit zu verfallen.“

Über Ostern müssten die Maßnahmen weiter diszipliniert und mit viel Verantwortungsgefühl umgesetzt werden. „Und erst nach Ostern wird man wissen, ob und wann man mit diesen Lockerungen beginnen kann.“

07.50 Uhr: DGB fordert Anhebung des Kurzarbeitergeldes

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) befürchtet, dass Beschäftigte mit niedrigem Einkommen durch Kurzarbeit in die Armut abrutschen könnten. Viele Angestellte landen mit ihrem derzeitigen Kurzarbeitergeld unterhalb der staatlichen Grundsicherung, wie aus DGB-Zahlen hervorgeht. Betroffen sind demnach besonders Beschäftigte in den Dienstleistungsberufen, aber auch Kulturschaffende.


DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach fordert eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes. „Um halbwegs gut durchzukommen, sind mindestens 80 Prozent des normalen Verdienstes nötig“, sagte sie. „Die Bundesregierung muss hier nachsteuern, sonst ist das eine soziale Unwucht, die so nicht bleiben kann.“ Die „Kosten und Lasten“ der Corona-Krise müssten gerecht verteilt werden.

07.23 Uhr: USA: Wieder fast 2.000 Tote in 24 Stunden

In den USA sind den zweiten Tag in Folge fast 2.000 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Toten beträgt laut der renommierten Johns-Hopkins-Universität 14.817. Nur 24 Stunden hatte es noch 12.907 Tote gegeben.

06.50 Uhr: Pommes-Krise wegen Corona-Krise!

Die Corona-Krise hat die Nachfrage nach Pommes in Deutschland einbrechen lassen. Die Landwirte könnten in diesem Jahr auf etwa 200.000 Tonnen spezieller Pommes-Kartoffeln sitzen bleiben, erfuhr die „Neue Osnabrücker Zeitung“ vom Deutschen Bauernverband. Den möglichen Schaden schätzt der Verband auf 30 bis 40 Millionen Euro.


Weil Kantinen, Restaurants und andere Großabnehmer weitgehend geschlossen haben, fehlten Pommes-Produzenten wichtige Kunden, berichte die „NOZ“. Die Produktion ruhe. Andere Vermarktungen dieser Kartoffeln gelten als schwierig, weil die Sorten speziell für die Pommes-Herstellung gezüchtet worden sind. Landwirte in Belgien und den Niederlanden stünden vor ähnlichen Problemen. Dort warteten jeweils bis zu eine Million Tonnen Pommes-Kartoffeln auf Abnehmer, berichtet das Blatt.

06.00 Uhr: Ditib rät Risikogruppen zu Fastenverzicht im Ramadan

Der Islam-Dachverband Ditib rät Risikogruppen im Fastenmonat Ramadan zur Zurückhaltung. Kranke zum Beispiel seien ohnehin vom Fasten befreit und sollten diese Möglichkeit auch nutzen, sagte Generalsekretär Abdurrahman Atasoy der Deutschen Presse-Agentur. „Dieses Jahr empfehlen wir zusätzlich auch jenen, die sich zwar gesund fühlen, aber als sogenannte Risikogruppe gelten und sich körperlich nicht fit genug empfinden, ebenfalls auf das Fasten zu verzichten. Die Gesundheit hat Vorrang.“

Der Ramadan beginnt am 24. April und endet einen Monat später mit dem Zuckerfest. „Wenn sich die Gläubigen unsicher sind, ob sie fasten sollten, sollen sie ihren Arzt konsultieren und seinen Empfehlungen Folge leisten“, sagte Atasoy.

05.15 Uhr: Lehrerverband: Kein voller Unterrichtsstart nach Osterferien

Eine Rückkehr zum normalen Unterricht an den Schulen direkt nach den Osterferien wird es nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbandes nicht geben. Alles hänge von der medizinisch-virologischen Lageeinschätzung und den weiteren Maßnahmen ab, die von den Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossen würden, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. „Ich bin mir aber sicher, dass es nach den Osterferien keinen Unterrichts-Vollstart an den Schulen geben wird.“

Sollte bei der Schalte eine Verlängerung oder Verschärfung der bisherigen Maßnahmen vereinbart werden, dann werde es auch keine Schulöffnungen geben, sagte Meidinger. „Wird aber der Lockdown gelockert, kann man auch eine stufenweise Rückkehr zum Schulbetrieb wieder andenken.“

Unter stufenweiser Rückkehr stellt sich der Lehrerverbandspräsident beispielsweise eine gestaffelte Rückkehr der Schüler vor, beginnend mit den Abschlussklassen für Abitur, Mittlere Reife und Hauptschulabschluss. Möglich wären seiner Ansicht nach dabei auch Gruppen- und Klassenteilungen, um einen höheren Sicherheitsabstand einhalten zu können.

04.15 Uhr: China mit leichtem Anstieg bei Neuinfektionen

China verzeichnet den zweiten Tag in Folge einen leichten Anstieg bei den Neuinfektionen. Am Mittwoch seien 63 neue Fälle registriert worden, einer mehr als am Vortag, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Bei 61 der neuen Fälle handle es sich um Reisende, die aus Übersee nach China gekommen seien. Insgesamt seien 81.865 Corona-Fälle in Festland-China bestätigt worden.

02.50 Uhr: Trump will USA mit „großem Knall“ wieder öffnen

US-Präsident Donald Trump kann es laut eigener Aussage nicht erwarten, dass die Corona-Krise überwunden ist. Allerdings müsse die Zahl der Neuinfektionen dafür zurückgehen, so Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Er sprach von der Möglichkeit, dass das Land phasenweise zur Normalität zurückkehren könnte.

Es könnte auch in weniger betroffenen Regionen schneller gehen als anderswo. Eigentlich wäre es schön, das Land „mit einem großen Knall“ wieder zu öffnen, sagte Trump. Ein Datum für eine Rückkehr zum Normalbetrieb wollte er nicht nennen: „Wir müssen vorsichtig sein.“

01.15 Uhr: Mehr als 14.600 Tote in den USA

In den USA sind nach Zählungen der Nachrichtenagentur Reuters inzwischen mehr als 14.600 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Insgesamt starben nur in Italien noch mehr Menschen. Spanien folgt hinter den USA auf Platz drei.

00.30 Uhr: Erste Todesfälle in Favelas

Erstmals sind Bewohner der Favelas von Rio de Janeiro im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Es handle sich dabei um zwei Menschen aus der Rocinha, wie der Bürgermeister der Stadt, Marcelo Crivella, in einem Interview sagt.

Mittwoch, 8. April

23.30 Uhr: Saudisches Militärbündnis kündigt Waffenruhe an

Im Jemen gilt nach Angaben des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses ab Donnerstag für zwei Wochen eine landesweite Waffenruhe. Ziel sei es, eine drohende Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, teilte die Militärkoalition der staatlichen Nachrichtenagentur SPA zufolge am Mittwochabend mit.

22.39 Uhr: Anwalt scheitert mit Klage gegen Berliner Corona-Regelungen

Ein Rechtsanwalt ist auch vor dem Oberverwaltungsgericht der Bundeshauptstadt mit seinem Eilantrag gegen die Berliner Verordnung zur Eindämmung der Corona-Epidemie gescheitert. Der 11. Senat stellte in seiner am Mittwoch bekanntgegebenen Entscheidung fest, dass die Regelungen verhältnismäßig seien. Die „hohe Dynamik des Infektionsgeschehens und die damit verbundene Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems“ rechtfertigten die verfügten Kontaktbeschränkungen (Az.: OVG 11 S 20/20).

Das OVG bestätigte damit eine vorangegangene Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts (VG 14 L 31.20). Der Anwalt hatte die Auffassung vertreten, die sogenannte Eindämmungsmaßnahmenverordnung vom 22. März greife unverhältnismäßig in seine Freiheit zur Berufsausübung ein. Zudem werde es den Rechtssuchenden erheblich erschwert, bei ihm Rat zu bekommen.

„Der hohe Rang der Rechtsgüter Leben und Gesundheit lasse keinen Zweifel daran, dass die vom Antragsteller angegriffene Einschränkung, Anwaltstermine nur in dringenden Fällen wahrzunehmen, angemessen sei“, heißt es in der Mitteilung des OVG. Die Verordnung verstoße mit Blick auf Gewerbebetriebe, die von den Einschränkungen ausgenommen sind, auch nicht gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz - denn solche Betriebe seien aus Sicht des Senats für die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs notwendig.

20.45 Uhr: Rechtsmediziner kommt nach Obduktion zu überraschendem Ergebnis

Ist die Angst vor dem Coronavirus übertrieben? Dieser Ansicht vertritt der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel (67). Gemeinsam mit seinem Team hat er die am Coronavirus verstorbenen Menschen aus der Hansestadt untersucht. Dabei sind sie zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. >> Hier die ganze Geschichte lesen!

19.52 Uhr: Traurige Zahlen aus New York

- Der besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene US-Bundesstaat New York hat mit 779 Toten an einem Tag so viele Opfer zu verzeichnen wie noch nie in der Krise. Damit liege die Zahl der Toten in dem 20-Millionen-Staat bei insgesamt 6268, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch bei seiner täglichen Pressekonferenz. „Diese Zahl der Toten wird weiter ansteigen“, sagte er.

Cuomo ordnete an, die Flaggen im Bundesstaat auf Halbmast zu hängen. Er vergleich die Situation mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001, bei denen in New York knapp 2800 Menschen starben.

Trotzdem bekräftigte der Gouverneur, dass die weitreichenden Ausgangsbeschränkungen funktionierten, dies zeige sich weiterhin bei der zurückgehenden Zahl an neu ins Krankenhaus Eingewiesenen. Dies bedeute aber nicht, dass die Maßnahmen nun bereits gelockert werden könnten. „Wenn wir etwas ändern, wird sich die Kurve ändern.“

Man sei noch nicht ansatzweise aus dem Gröbsten raus. Nach Berichten über höhere Infiziertenzahlen unter Afro-Amerikanern und Latinos kündigte Cuomo an, mehr Tests in den entsprechenden Communities durchführen zu wollen.

19.03 Uhr: Boris Johnson auf dem Weg der Besserung

Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson hat sich nach Angaben von Finanzminister Rishi Sunak gebessert. „Der Premierminister bleibt in Intensivbehandlung, wo sich sein Zustand verbessert“, sagte Sunak in einer Pressekonferenz am Mittwochabend in London. Außerdem habe sich Johnson im Bett aufsetzen können und habe „positiv“ mit dem medizinischen Team interagiert.

Zuvor hatte der Regierungssitz Downing Street mitgeteilt, Johnson sei „klinisch stabil“ und die Behandlung schlage an. Er werde weiterhin auf der Intensivstation des St. Thomas's Hospital in London behandelt und sei gut gelaunt.

Bei einem Pressebriefing am Mittag hatte ein Regierungssprecher gesagt, Johnson erhalte eine reguläre Sauerstoffbehandlung, könne aber selbstständig atmen. Er arbeite nicht, sei aber in der Lage, die für ihn notwendigen Kontakte zu pflegen.

Johnson war am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem die Symptome seiner Covid-19-Erkrankung nach zehn Tagen nicht abgeklungen waren. Am Montag ging es ihm dann schlechter und er musste auf die Intensivstation verlegt werden. Seitdem stabilisierte sich sein Gesundheitszustand aber.

18.51 Uhr: Bundesregierung erwartet 40 Millionen Corona-Schutzmasken

Die Bundesregierung erwartet zum Schutz gegen Corona-Infektionen eine schnelle Großlieferung von Schutzausstattung für das medizinische Personal. Diese Woche sollen 40 Millionen Schutzmasken nach Deutschland kommen, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Das sei so viel wie in den beiden vorangegangenen Wochen zusammen. Hintergrund ist auch eine Kooperation mit der Lufthansa in einer Art „Luftbrücke“ für regelmäßige Transportflüge nach China. Masken und andere Schutzausstattung sind derzeit weltweit knapp.

Die Bundesregierung setzt zugleich auf die Produktion von medizinischen Schutzmasken in Deutschland. Dafür will sie Produzenten von speziellem Vliesstoff, der für die Herstellung von Filtern für solche Masken notwendig ist, mit 40 Millionen Euro fördern, wie nach Angaben von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR aus einem Vermerk über eine Besprechung von Kanzlerin Angela Merkel mit dem Corona-Kabinett am Montag hervorgeht. Laut Vermerk könne der Aufbau des entsprechenden Maschinenparks aber drei bis vier Monate dauern.

18.23 Uhr: Lockerung der Corona-Auflagen noch im April für vertretbar?

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hält eine Lockerung der Corona-Auflagen und -Kontaktsperren noch im April für vertretbar. „Ich denke schon, dass im April definitiv hier eine Lockerung erfolgen muss“, sagte der Leiter der UKE-Klinik für Intensivmedizin, Prof. Stefan Kluge, am Mittwoch in Hamburg. Man müsse das sehr dosiert machen, warnte er. Aber „man muss langsam damit anfangen“. Kluge sagte: „Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass das nicht monatelang aufrechterhalten werden kann mit der Kontaktsperre.“ Der norddeutsche Groß- und Außenhandel - eine der Schlüsselbranchen in der Region - steht wegen der Krise bereits vor einem beispiellosen Einbruch.

16.31 Uhr: Nimmt uns Corona auch noch die Sommerferien?

Wegen der Corona-Krise müssen die Menschen nach Einschätzung von Ärztepräsident Klaus Reinhardt in diesem Jahr wahrscheinlich auch ihren Sommerurlaub abschreiben. „Ich glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen können“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). Ein solches Szenario hätte nach Ansicht des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), massive Folgen für die Branche. Aus dem Norden Deutschlands, wo viele Deutsche an den Küsten ihren Sommerurlaub verbringen, kamen am Mittwoch nicht ganz so pessimistische Töne.

Reinhardt sagte, selbst bei schrittweiser Rückkehr in den Alltag werde die Pandemie das Land noch bis zum Sommer beschäftigen. „Darum glaube ich, dieser Sommer wird anders. Wir werden wohl nicht wie gewohnt ins Auto, in den Zug oder ins Flugzeug steigen und in die Ferien fahren.“ Auch würden in Urlaubsländern wie Italien oder Spanien die Probleme noch nicht soweit gelöst haben, dass Tourismus wieder möglich sei. „Ich hoffe aber sehr, dass wir das in Teilen in den Herbstferien machen können - und erst recht im kommenden Jahr“, fügte Reinhardt hinzu.

„Jetzt bereits die gesamte Sommersaison verloren zu geben, das würde ich für übertrieben halten“, sagte dagegen Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz der Deutschen Presse-Agentur. In Bayern erwarten die Verantwortlichen, dass sich die Besucherzahlen zumindest ab dem Sommer langsam wieder stabilisieren. „Wir haben die Hoffnung, dass in der zweiten Jahreshälfte der Tourismus wieder an Fahrt gewinnt“, teilte die Bayern Tourismus Marketing auf dpa-Anfrage mit. Bernhard Joachim vom Allgäuer Tourismusverband sagte: „Wir hoffen, im Laufe des Mai, hoffentlich bis Pfingsten, dass wir zumindest in Teilen wieder starten können.“

Der Kieler Wirtschaftsminister Bernd Buchholz setzt sogar auf einen Boom des Inlands-Tourismus nach der Krise und glaubt an eine „sehr gute Wiederbelebung“ schon in diesem Jahr. Denn Auslandsreisen würden viele Menschen voraussichtlich erst später wieder antreten.

15.54 Uhr: Mourinho verstößt gegen Corona-Auflagen

Der englische Fußball-Erstligist Tottenham Hotspur hat seinen Teammanager Jose Mourinho und drei Spieler wegen Missachtung der Abstandsregel ermahnt. Der 57-jährige Portugiese wurde beim Training mit Mittelfeldspieler Tanguy Ndombele gesichtet, dabei hätten beide gegen die Regel verstoßen. In England müssen Personen, die nicht zum selben Haushalt gehören, aufgrund der Corona-Gefahr mindestens zwei Meter Abstand einhalten.

Neben Mourinho verstießen auch Innenverteidiger Davinson Sanchez und Offensivspieler Ryan Sessegnon beim Joggen im Hadley Common Park im Norden Londons gegen diese Anordnung. „Alle unsere Spieler wurden daran erinnert, das Social Distancing beim Training in der Öffentlichkeit zu respektieren. Wir werden diese Botschaft weiter stärken“, sagte ein Sprecher des Klubs. Auch Mourinho räumte seinen Fehler ein: „Ich akzeptiere, dass meine Handlungen nicht im Einklang mit dem Regierungsprotokoll standen und wir nur Kontakt zu Mitgliedern unseres eigenen Haushalts haben dürfen.“

Tottenham war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil sich der Verein für das staatliche Hilfsprogramm für Mitarbeiter in Zwangsurlaub angemeldet hatte. In der gleichen Woche wurde auch bekannt, dass Klubboss Daniel Levy vergangene Saison mit acht Millionen Euro der bestbezahlte Funktionär im englischen Fußball war.

15.07 Uhr: Kassenärztliche Vereinigung sieht leichte Entspannung bei Masken

Die Versorgung Berliner Arztpraxen mit Schutzmasken hat sich nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) „ein wenig entspannt“. Bis 6. April habe die KV Berlin rund 300 000 Schutzmasken vom Typ FFP2 und FFP3, 800 000 OP-Masken sowie diverse Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel erhalten, sagte ein Sprecher dem RBB. Seit der vergangenen Woche hätten 2000 Praxen Schutzausrüstung erhalten. „Nach Ostern wird die Verteilung fortgesetzt.“ Die bislang eingetroffenen Masken decken laut KV etwas mehr als den Bedarf für einen Monat in der ambulanten Versorgung.

Medizinische Schutzmasken der Klassen FFP2 und FFP3, die den Träger vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können, sind nicht nur im Berliner Gesundheitswesen knapp und international heiß begehrt. Der Senat rechnet schon bald mit weiteren Lieferungen von Masken und Schutzkitteln aus China, wie der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag mitgeteilt hatte. Die erste davon könnte demnach schon am Osterwochenende eintreffen.

14:30 Uhr: Chinese in Dresden angegriffen

Ein Unbekannter hat in Dresden einen 23-jährigen Mundschutz-Träger mit einem Schlagring angegriffen und verletzt. In der Auseinandersetzung sei das Wort „Corona“ gefallen, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Ob der Angriff mit dem Tragen des Mundschutzes oder der chinesischen Staatsangehörigkeit des 23-Jährigen zu tun habe, sei Gegenstand der Ermittlungen, hieß es. Als ein Passant dem Opfer bei dem Angriff in der vergangenen Woche zu Hilfe kommen wollte, bedrohte der Täter die beiden Männer mit einem Messer – sie konnten flüchten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

13.55 Uhr: Fast 4.000 Tote im Iran

Im Iran sind mittlerweile fast 4.000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. 121 weitere Patienten seien der Erkrankung erlegen, damit steige die Zahl der Toten auf 3.993, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt 64.586 Menschen hätten sich mit dem Virus angesteckt.

13.30 Uhr: Über 700 Tote in der Schweiz

In der Schweiz ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf 705 gestiegen. Bei 22.789 Personen wurde das Coronavirus nachgewiesen.

13.15 Uhr: Mehr als 10.000 Infektionen in Afrika

Das Coronavirus breitet sich auch in Afrika aus. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Afrika sei auf mehr als 10.000 angestiegen, mehr als 500 Menschen seien gestorben, gab die WHO am Mittwoch bekannt. Nachdem das Virus den Kontinent erst sehr spät durch Reisende erreicht hat, breite es sich nun sehr schnell aus. Hilfsorganisationen warnen bereits vor einer drohenden Katastrophe schwersten Ausmaßes.

12.45 Uhr: WHO wehrt sich gegen Trump-Kritik

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwahrt sich gegen Kritik von US-Präsident Trump und seine Drohung, ihr die Mittel zu streichen. „Wir sind noch immer in der akuten Phase der Pandemie, daher ist jetzt nicht die Zeit, die Finanzierung zu verringern“, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, am Mittwoch in Genf.

Bruce Aylward, ein führender Berater des WHO-Generaldirektors, wies Trumps Kritik zurück, die WHO sei „China-zentriert“. Es sei sehr wichtig, mit den Chinesen zusammenzuarbeiten, um den frühen Ausbruch zu verstehen. Das habe mit China im Besonderen nichts zu tun.

12.05 Uhr: Fast 760 weitere Tote in Spanien

In Spanien ist die Zahl der Corona-Toten binnen 24 Stunden um 757 auf 14.555 gestiegen. Außerdem seien 6.180 neue Ansteckungen registriert worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Damit sei bei insgesamt 146.690 Menschen das Virus nachgewiesen worden.

11.30 Uhr: Briten-Premier Johnson noch immer auf der Intensivstation

Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen seiner Coronavirus-Infektion eine weitere Nacht auf der Intensivstation verbracht. „Wie ich höre, ist der Zustand des Premierministers stabil, es geht ihm gut, er ist optimistisch“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Edward Argar am Mittwoch dem Sender Sky News. >> MEHR ÜBER JOHNSONS ZUSTAND UND DIE EMOTIONALEN WÖRTER SEINES STELLVERTRETERS!

11.05 Uhr: Bundesregierung erlaubt 12-Stunden-Arbeitstag

Die Bundesregierung erlaubt für drei Monate Arbeitstage von bis zu zwölf Stunden, um in Notsituationen die Versorgung sicherzustellen. Arbeitsminister Hubertus Heil unterzeichnete eine Rechtsverordnung, mit der das Arbeitszeitgesetz bis Ende Juni gelockert wird, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus dem Arbeitsministerium erfuhr.

10.44 Uhr: Russland meldet Rekord bei Neu-Infektionen

In Russland ist die Zahl der bestätigten Virus-Infektionen den zweiten Tag in Folge um mehr als 1.000 gestiegen. Am Mittwoch meldeten die Behörden ein Plus von 1.175 Fällen – so viele wie noch nie zuvor an einem Tag. Insgesamt sind in Russland jetzt 8.672 Ansteckungen registriert. Offizielle Zahl der Todeszahl: 63.

10.12 Uhr: Sportverbot in Paris

Seit Mittwoch ist in Paris Sport im öffentlichen Raum verboten, so die Stadtverwaltung. Das Verbot gilt laut Bürgermeisterin Anne Hidalgo täglich von 10 bis 19 Uhr. Wer also beispielsweise Joggen will, muss entweder früh aufstehen und am Abend raus. Hidalgo: „Jede Art von Nachlässigkeit würde die kollektiven Anstrengungen gefährden.“

09.55 Uhr: Laschet kontert Söder! „Sehe keine Maskenpflicht für Deutschland“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kontert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezüglich einer Maskenpflicht! Er hat sich auch zu den Kommunalwahlen in NRW geäußert – und ob sie wegen des Coronavirus verschoben werden müssen. >> HIER KANNST DU DIE HINTERGRÜNDE LESEN!

09.10 Uhr: RKI-Präsident Wieler: „Positiver Trend!“

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat sich zuversichtlich über die Wirkung der Einschränkungen geäußert. „Es ist auf jeden Fall ein positiver Trend und den bringen wir natürlich zusammen mit den Maßnahmen“, sagte Wieler dem „Deutschlandfunk“. Wieler weiter: „Die Maßnahmen, die von den politischen Entscheidern eingeführt wurden, diese Maßnahmen helfen. Das ist gut.“ Er betonte jedoch auch, dass es sich lediglich um eine Momentaufnahme handele. Entwarnung könne noch nicht gegeben werden.

08.35 Uhr: Tui kriegt staatliche Milliarden-Hilfe

Der Weg für ein staatliches Hilfspaket an Tui ist frei. Mehrere Banken erklärten ihre Zustimmung zu einem vom Bund in Aussicht gestellten Kredit über 1,8 Milliarden Euro, teilte der weltgrößte Reiseanbieter am Mittwochmorgen in Hannover mit.

08.20 Uhr: EU-Entscheidung über Corona-Rettungspaket vertagt

Im Streit über ein milliardenschweres Corona-Rettungspaket haben die EU-Finanzminister vorerst kein Ergebnis vorgelegt, sondern sich auf Donnerstag vertagt. Dies teilte Eurogruppen-Chef Mario Centeno auf Twitter mit.

07.45 Uhr: Keine Einigung um Corona-Bonds

Auch nach stundenlangen Verhandlungen und einer Nachtsitzung der Euro-Finanzminister über Hilfen für Italien zeichnet sich am Mittwochmorgen noch kein Ergebnis ab. Im Vorfeld waren vor allem gemeinsame Anleihen umstritten. Aus Verhandlungskreisen hieß es, vor allem Italien und die Niederlande hätten sich verhakt. Dabei gehe es um die Auflagen für milliardenschwere Hilfskredite aus dem Rettungsfonds ESM. Diese sind in der Regel an Bedingungen geknüpft. Italien will aber wegen der immensen Belastungen durch die Pandemie keine Zusagen machen, andere Länder pochen auf strenge oder zumindest lasche Auflagen.

07.20 Uhr: Deutsche Post will Kurzarbeit einführen

Die Deutsche Post DHL will Kurzarbeit für 4.000 Mitarbeiter beantragen. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“. Der Konzern leidet unter den Maßnahmen zur Coronavirus-Eindämmung und der schlechten Auftragslage bei vielen Kunden. Brief- und Paketzusteller seien von den Maßnahmen bisher nicht betroffen, heißt es aus Unternehmenskreisen.

06.30 Uhr: Südkorea verschärft Einreisekontrolle für Ausländer

Südkorea will die Einreisebestimmungen für Ausländer weiter verschärfen, um das Coronavirus weiter einzudämmen. Premierminister Chung kündigte an, sogenannte Visa-Waiver-Programme mit Ländern für ein visumfreies Reisen vorläufig einzustellen. Auch sollen keine neuen Visa für Staatsbürger aus den Ländern ausgestellt werden, die wegen der Pandemie die Einreise von Besuchern aus Südkorea verbieten. Südkorea hat aktuell 200 Todesopfer zu beklagen.

06.07 Uhr: Bund schafft „Luftbrücke“ für Schutzmaterial aus China

Die Bundesregierung hat eine „Luftbrücke“ für Transporte mit dringend benötigter Schutzausrüstung aus China nach Deutschland organisiert. Damit ist man in der Lage, täglich eine Passagiermaschine der Lufthansa für 25 Tonnen Fracht nach Shanghai zu schicken, wie die Deutsche Presse-Agentur vom Bundesgesundheitsministerium erfuhr. Hinzu kommen demnach weitere Transport-Optionen über das Verteidigungsministerium. Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, flexibel auf Warenströme reagieren zu können.

05.44 Uhr: Coutry-Star Prine tot

Country-Star John Prine (73) ist in Folge einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der Sänger und Songschreiber starb am Dienstag in einem Krankenhaus in Nashville (Tennessee), wie seine Familie laut der Zeitschrift „Rolling Stone“ mitteilte.

05.13 Uhr: Trump droht WHO mit Zahlungs-Stopp

Die USA denken darüber nach, ihre Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auszusetzen. Präsident Trump drohte damit während eines Briefings zur Coronavirus-Pandemie: „Ich sage nicht, dass wir es tun werden, wir werden es untersuchen und die Beendigung der Finanzierung prüfen.“ Schon zuvor hatte er der WHO schwere Fehler in ihrer Reaktion auf die Ausbreitung des Virus vorgeworfen. Die Organisation werde zwar größtenteils von den USA finanziert, sei aber „China-zentrisch“.

04.54 Uhr: Hongkong verlängert Kontakteinschränkung

Hongkong verlängert ihre Vorkehrungen zur Eindämmung des Virus bis zum 23. April. Dabei geht es besonders um Kontakteinschränkungen. Nachtclubs, Schönheitssalons, Karaokebars und Kinos müssen weiter geschlossen bleiben. Auch öffentliche Versammlungen mit mehr als vier Teilnehmern bleiben verboten.

04.45 Uhr: EU-Verhandlungen weiter zäh

Die Verhandlungen der EU-Finanzminister haben sich in der Nacht zum Mittwoch in die Länge gezogen. Man mache Fortschritte, sei aber noch nicht am Ziel, twitterte der Sprecher der Eurogruppe, Luis Rego. Eine für den Abend vorgesehene Pressekonferenz wurde auf Mittwoch verschoben.

04.11 Uhr: Chinesische Großstadt Wuhan beendet Abschottung

Das einstige Epizentrum der Coronavirus-Pandemie darf erstmals wieder verlassen werden! Die chinesischen Behörden beenden nach 76 Tagen Abschottung der Großstadt Wuhan.

03.31 Uhr: Trauriger Rekord in den USA: Fast 2.000 Tote an einem Tag

In den USA ist innerhalb von 24 Stunden die weltweite Rekordzahl von fast 2000 Menschen an Coronavirus-Folgen gestorben. Laut Zahlen der Johns-Hopkins-Universität erlagen genau 1.939 Menschen. Es ist die höchste Zahl von Todesopfern, die seit Beginn der Ausbreitung des Erregers innerhalb eines Tages in einem Land verzeichnet wurde.

(dhe, mg, mb, fb)

 
 

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