Coronavirus: Busfahrer postet wütendes Video über hustenden Passagier – kurz darauf ist er tot

Corona Deutschland (13.3.)
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Jason Hargrove hat eindringlich vor dem Coronavirus gewarnt. In einem Facebook-Video regte sich der Busfahrer aus Detroit über eine Frau auf, die er in seinem Fahrzeug mitgenommen hatte.

Die Passagierin habe mehrfach gehustet und zwar nicht, wie besonders zu Zeiten des Coronavirus' empfohlen, in die Armbeuge. Das Video entstand am 21. März. Vier Tage später wurde der 50-Jährige krank. Jetzt ist er tot, berichten US-Medien übereinstimmend.

Coronavirus: Busfahrer fassungslos – „Hier sterben Leute!“

„Damit wir das alle hier überstehen, müsst ihr das alle ernst nehmen“, appellierte Jason Hargrove in seinem Live-Video, das mittlerweile tausendfach geteilt wurde. Für die, die den Ernst der Lage nicht begriffen habe, wurde er deutlicher: „Hier sterben Leute“:

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Mittlerweile gehört der Busfahrer aus Detroit selbst zu den Opfern der Pandemie. Wie sich der 50-Jährige mit dem Coronavirus angesteckt hat, ist nach „CNN“-Angaben unklar.

„Wir sehen mehr kranke Menschen als Ärzte“

Dem Bericht zufolge hatten Busfahrer in Detroit die Zustände in ihrer Stadt zuvor bereits angeprangert. Wegen unzureichender Schutzmaßnahmen gingen sie auf die Straße.

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Laut Glenn Tolbert kümmerten sich die Fahrer selbst um Handschuhe und Atemschutzmasken. Denn: „Wir sehen mehr kranke Menschen als Ärzte“, so der Präsident der örtlichen Busfahrer-Gewerkschaft.

Busfahrer klagen: Immer wieder würden Passagiere husten und niesen, während sie ihr Bus-Ticket bezahlen, bestätigte auch Bürgermeister Mike Duggan. Er empfiehlt allen, sich das Video des verstorbenen Jason Hargrove anzuschauen.

Schock-Zahlen aus den USA

Derweil wird die Lage in den Vereinigten Staaten immer dramatischer. Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität gilt die USA mittlerweile als das am stärksten von der Corona-Krise betroffene Land.

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Zuletzt sind innerhalb von 24 Stunden mehr als 1.400 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesopfer stieg am Freitagabend (Ortszeit) auf 7.087. Mehr als 275.000 Menschen haben sich bislang mit dem Coronavirus infiziert.

Experten fürchten, dass der Höhepunkt in den USA allerdings erst Mitte April erreicht ist. (ak)

 
 

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