Coronavirus: Boris Johnson auf der Intensivstation – und sein Vertreter sagt DAS

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Die ganze politische Welt schaut nach London – dort liegt Premierminister Boris Johnson im Londoner St. Johns-Hospital auf der Intensivstation.

Ende März hatte er seine Infektion mit dem Coronavirus bekanntgegeben. Nach gut einer Woche in Quarantäne in seiner dienstlichen Wohnung wurde Boris Johnson am Sonntagabend ins Krankenhaus in London eingeliefert, da er noch immer Covid-19-Symptome wie hohes Fieber und Husten gezeigt hatte. Am Montag hatte sich sein Zustand verschlechtert, woraufhin er auf die Intensivstation verlegt werden musste.

Seit Mittwoch zeigt sich allerdings Besserung. Am Donnerstag hat sich laut seines Sprechers der Zustand noch weiter verbessert.

Coronavirus: Britischer Premier Boris Johnson „in guter Stimmung“

Nach seinen Angaben sei Johnson „in guter Stimmung“. Der Sprecher weiter: „Der Gesundheitszustand des Premierministers ist stabil und er bleibt zur genauen Beobachtung auf der Intensivstation.“ Er werde mit Sauerstoff versorgt, benötige aber kein Beatmungsgerät, sondern bekomme eine „Standard-Sauerstoffbehandlung“. Der Premier würde „ohne weitere Unterstützung“ atmen.

Auch Finanzminister Rishi Sunak erklärte in einer Pressekonferenz am Mittwochabend in London: „Der Premierminister bleibt in Intensivbehandlung, wo sich sein Zustand verbessert.“ Außerdem habe sich Johnson im Bett aufsetzen können und habe „positiv“ mit dem medizinischen Team interagiert.

61.000 Infizierte in Großbritannien

In Großbritannien sind laut der renommierten Johns-Hopkins-Universität über 61.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 7.000 Menschen sind der tückischen Lungenkrankheit zum Opfer gefallen. Johnson ist weltweit der ranghöchste Politiker, der erkrankt ist. Vertretungsweise hat Außenminister Dominic Raab die Amtsgeschäfte übernommen.

Johnson-Vertreter Raab mit emotionalen Worten

Und was der 46-Jährige am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz über seinen Chef gesagt hatte, war hochemotional. Raab: „Er ist nicht unser Premierminister, er ist nicht nur unser Boss. Er ist auch unser Freund!“ Sichtlich gerührt hat Raab weiter gesagt: „In Gedanken sind wir bei ihm. Ich bin zuversichtlich, dass er es schafft. Denn wenn es eines gibt, was ich über ihn weiß, dann ist es der Umstand, dass er ein Kämpfer ist!“

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Bleibt zu hoffen, dass der exzentrische Premier bald wieder auf die politische Bühne zurückkehrt. (mg)

 
 

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