Coronavirus: Ärztin behandelt schwer kranke Corona-Patienten – jetzt droht ihr DAS

Baumwoll-Maske richtig reinigen: So geht’s!

In Deutschland herrscht vielerorts Maskenpflicht, um andere zu schützen. Doch die mehrfach verwendbaren Baumwollmasken müssen zum eigenen Schutz regelmäßig gereinigt werden. Wir zeigen wie.

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Die New Yorker Ärtzin Dr. Julia Lafrate behandelt derzeit Patienten, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Sonst arbeitet sie als Assistenzprofessorin am Columbia University Medical Center. Doch sie meldete sich freiwillig, um „in vorderster Reihe“ zu arbeiten. Nun erhielt sie ein Nachricht, die sich anfühlte wie ein Schlag ins Gesicht, so Dr. Lafrate.

Coronavirus: Ärztin behandelt schwer kranke Corona-Patienten

Seit fast drei Jahren arbeitet sie am Medical Center, sie war bereits Teamärtzin für das USA Ski Team und der Columbia University Athletics. Die Sportmedizinerin hilf jetzt Corona-Patienten, weil sie als Ärztin wisse, dass sie helfen kann.

Dr. Lafrate ist gebürtige Kanadierin und vor Jahren in die USA eingewandert. Sie hat bereits 13 Jahre in den Staaten gelebt und ein Residency-Programm an Mayo Clinic absolviert.

+++ Corona-Patienten dürfen in USA mit Remdesivir behandelt werden +++

Nun hat sie von den US-amerikanischen Einwanderungsbehörden erfahren, dass ihr Antrag auf eine Green Card abgelehnt wurde. Ihr Anwalt und sie seien über diese Entscheidung der Beamten verblüfft. Schließlich werden Ärzte während der Corona-Krise benötigt.

Diese Entscheidung verblüfft die Ärztin

„Sie bitten dich, ein Experte auf deinem Gebiet zu sein ... und das bin ich. Ich habe das immer wieder bewiesen. Und ich war einfach überwältigt, dass sie es zu diesem Zeitpunkt ausgerechnet nicht für notwendig halten jemanden wie mich hier zu haben.“, erzählt die Ärztin.

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Wie „CNN“ berichtet, würde die Einwanderungsbehörde sich nicht zu Entscheidungen bei Einzelfällen äußern. „USCIS bewertet jede Petition, jeden Antrag und jede Anfrage von Fall zu Fall, um festzustellen, ob sie alle Standards erfüllen, die gemäß den geltenden Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien erforderlich sind.“, erklärt die Behörde. „Es ist Sache des Antragstellers - nicht der Regierung - nachzuweisen, dass der potenzielle Begünstigte die gesetzlichen Voraussetzungen für die Förderfähigkeit erfüllt.“

Notwendiger Teil der Wirtschaft

Gegen die Entscheidung hat die Dr. Iafrate inzwischen Berufung eingelegt. „Es ist herzzerreißend. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß nicht, was ich hätte besser machen können", sagt sie.

Die Trump-Regierung hat in den letzten Wochen die Einwanderungsbeschränkungen in Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie verschärft. Kritiker halten dagegen, dass Einwanderer in vorderster Reihe gegen die Pandemie kämpfen würden und ihre Arbeit ein notwendiger Teil der Wirtschaft des Landes sei.

Alle aktuellen Corona-Infos findest du >>> hier <<< in unserem Liveticker. (mia)

 
 

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