Corona: Eltern sterben innerhalb weniger Monate an dem Virus – nur ihr kleiner Sohn überlebt

Ein kleiner Junge verlor innerhalb kurzer Zeit seine beiden Elternteile an das Coronavirus – und ist plötzlich Waise. (Symbolfoto)
Ein kleiner Junge verlor innerhalb kurzer Zeit seine beiden Elternteile an das Coronavirus – und ist plötzlich Waise. (Symbolfoto)
Foto: imago stock&people gmbh

Die Corona-Krise trifft Menschen auf der ganzen Welt hart. Einem kleinen Jungen hat das Virus innerhalb kurzer Zeit beide Elternteile genommen – bis heute fragt der Vierjährige nach seiner toten Mutter.

Corona: Mutter und Vater sterben innerhalb kurzer Zeit

Ein vierjähriger Junge wurde durch die Corona-Pandemie plötzlich zum Waisenkind.

Sowohl sein Vater, als auch seine Mutter starben innerhalb kurzer Zeit an dem Virus, berichtet die britische „Metro“. Jetzt steht Raiden Gonzalez aus dem us-amerikanischen Texas kurz vor seinem fünften Geburtstag – und wird an diesem Tag seine Eltern besonders schmerzlich vermissen.

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Das ist die Corona-Pandemie:

  • bezeichnet den weltweiten Ausbruch der Atemwegserkrankung Covid-19
  • der erste Ausbruch wurde am 31. Dezember 2019 in Wuhan/China bestätigt
  • am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Epidemie zur weltweiten Pandemie
  • bisher sind über 200 Länder betroffen, es gibt weltweit über 51 Millionen bestätigte Fälle
  • rund 1,27 Millionen Menschen sind weltweit an dem Coronavirus gestorben

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Zuerst wurde der 33-jährige Adan im Juni krank, der Lastwagenfahrer hatte sich bei einem Mitarbeiter angesteckt. Kurz darauf kam er ins Krankenhaus, starb schließlich am 26. Juni an dem Virus.

Raidens Mutter Mariah trauerte noch um ihren Ehemann, als sie sich selbst im Oktober mit Corona infizierte – die 29-Jährige starb nur Stunden, nachdem sie sich erstmals krank fühlte, am 5. Oktober.

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Corona: Oma kümmert sich um ihren verwaisten Enkel

Für den vierjährigen Raiden ein tragischer Verlust. „Er vermisst seine Mutter, war ein Mama-Kind“, wird seine Oma Rozie Salinas von „Metro“ zitiert. Sie sage dem kleinen Jungen dann, dass seine Eltern jetzt Engel seien, „die über uns wachen und uns beschützen“.

Zu Raidens Geburtstag am 28. November – der erste ohne seine Eltern – plant die Großmutter eine Dinosaurier-Party, inklusive einer Social-Distancing-Parade mit Truck-Vereinen und der Feuerwehr. Auch ein Denkmal für Raidens tote Eltern soll es geben.

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Der Vierjährige hält seine Großmutter Rozie nach dem tragischen Corona-Schicksal am Leben, wie sie erzählt. „Er dankt mir immer dafür, dass ich mich um ihn kümmere, aber ich kann nur an ihn denken. Es ist eine schwierige Situation.“ (kv)

 
 

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