Corona: Der Lockdown beginnt – das musst du jetzt unbedingt wissen

Coronavirus: Diese Symptome sprechen für COVID-19

Zahlreiche Menschen auf der Welt haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind Frauen und Männer von einer SARS-CoV-2-Infektion etwa gleich häufig betroffen. Männer erkranken jedoch häufiger schwer als Frauen. Es gibt einige Symptome, die auf eine mögliche Infektion hinweisen können.

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Seit Montag ist er da: der zweite Corona-Lockdown in diesem Jahr. Im Vergleich zum Frühjahr haben sich Bund und Länder allerdings auf eine abgeschwächte Form geeinigt.

Der Teil-Lockdown pegelt das öffentliche Leben in Deutschland im November wieder herunter. Doch einige Institutionen bleiben zunächst verschont. Hier erfährst du, was du über den aktuellen Corona-Lockdown unbedingt wissen musst.

Corona-Lockdown 2.0: Das musst du jetzt wissen

Strenge Kontaktbeschränkungen und geschlossene Einrichtungen. Das öffentliche Leben steht seit Montag in Deutschland für mindestens vier Wochen wieder still.

Alle Infos zur aktuellen Lage der Pandemie bekommst du hier in unserem Corona-Newsblog >>>

Selbst in den eigenen vier Wänden müssen sich die Menschen an die neuen Regeln halten. Es gilt: Treffen sind nur noch für Menschen aus zwei Haushalten erlaubt. Treffen mit mehr als zehn Personen sind streng verboten.

Auch das Reisen wird erschwert. So sind touristische Übernachtungen in Hotels tabu. Untergebracht werden Gäste nur noch bei „unbedingt notwendigen“ Übernachtungen.

Diese Einrichtungen bleiben im November geschlossen

Außerdem müssen erneut zahlreiche Institutionen dicht machen. Dazu zählen:

  • Massagepraxen
  • Kosmetik- und Tattoostudios
  • Gastronomiebetriebe (To-Go-Verzehr und Lieferungen bleiben erlaubt)
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos
  • Sportstätten, Fitness-Studios, Schwimmbäder

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Diese Institutionen bleiben geöffnet

Im Gegensatz zum Frühjahr dürften vor allem Eltern aufatmen. Denn Schulen und Kindergärten bleiben dieses Mal vorerst geöffnet. Auch der Groß- und Einzelhandel bleibt verschont. Allerdings darf sich nicht mehr als ein Kunde auf zehn Quadratmetern aufhalten.

Auch der Profisport wird fortgesetzt, allerdings vor Geisterkulissen. Der Amateur- und Freizeitsport muss hingegen wieder eine Pause einlegen. Nur Individualsport wie etwa Joggen bleibt erlaubt.

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Weiterhin gelten die Abstandsregeln. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-und-Nasenbedeckung wurde in einigen Bundesländern erweitert. In NRW gilt sie jetzt auch auf Spielplätzen. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt.

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Das ist das Coronavirus:

  • ist SARS-CoV-2 (Abkürzung für englisch: severe acute respiratory syndrome coronavirus 2)
  • gehört zur Familie der Coronaviren, eine Infektion kann neue Atemwegserkrankung Covid-19 verursachen
  • erstmals 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan entdeckt
  • wurde von der WHO am 30. Januar 2020 als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ und am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft
  • Infektion erfolgt in der Regel über Tröpfcheninfektion und Aerosole

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Bund und Länder hoffen, dass die Zahl der Neuinfektionen durch diese Maßnahme gesenkt werden.

Nach zwei Wochen sollen die ersten Beratungen stattfinden. Bleibt es bei den Maßnahmen oder muss gegebenenfalls nachjustiert werden?

Der Teil-Lockdown wird vielfach kritisiert. Besonders in der Veranstaltungs- und Kulturbranche sowie Gastronomie herrscht großer Unmut. Die Politik will gegen die drohenden Pleiten mit einem weiteren Hilfspaket für Betriebe und Selbstständige von bis zu zehn Milliarden Euro Umfang gegensteuern.

Krankenhäuser schlagen Alarm

Das Personal in den Krankenhäuser dürfte jedoch angsichts eines drohenden Höchststands an Covid-19-Intensivpatienten aufatmen. „In zwei bis drei Wochen werden wir die Höchstzahl der Intensivpatienten aus dem April übertreffen - und das können wir gar nicht mehr verhindern. Wer bei uns in drei Wochen ins Krankenhaus eingeliefert wird, ist heute schon infiziert“, sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, der „Bild“.

Er kündigte an, auch Pflegepersonal aus nicht-intensivmedizinischen Bereichen auf den Intensivstationen einzusetzen. „Das ist natürlich nicht optimal, aber in einer solchen Ausnahmesituation zu rechtfertigen.“ (ak)

 
 

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