Corona-Lockdown: DIESE Geschäfte machen jetzt dicht – und diese bleiben auf

Am Mittwoch beginnt der harte Corona-Lockdown. Welche Geschäfte müssen bis zum 10. Januar ihre Türen schließen – und welche nicht? (Symbolbild)
Am Mittwoch beginnt der harte Corona-Lockdown. Welche Geschäfte müssen bis zum 10. Januar ihre Türen schließen – und welche nicht? (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Der harte Corona-Lockdown vor Weihnachten kommt!

Von Mittwoch (16. Dezember) bis zum 10. Januar 2021 wird das öffentliche Leben wieder drastisch heruntergefahren, um das exponentielle Wachstum der Infektionszahlen zu stoppen.

Geschäfte und Restaurants schließen, Schulen setzen den Präsenzunterricht aus – lediglich die Kontaktbeschränkungen werden über die Weihnachtsfeiertage gelockert. Doch wie schon im Frühjahr bleiben auch bei diesem Corona-Lockdown die Geschäfte für den täglichen Bedarf weiterhin offen. Wir erklären dir, was in den nächsten Wochen auf bzw. zu hat.

Corona-Lockdown: Diese Geschäfte machen ab Mittwoch zu

Den klassischen Geschenkekauf kurz vor Heiligabend wird es in diesem Jahr in den deutschen Innenstädten nicht geben. Bereits eine Woche vor Heiligabend schließen mehrere Geschäfte im Corona-Lockdown ihre Türen. Davon betroffen sind die folgenden Bereiche des Einzelhandels:

  • Baumärkte
  • Kosmetik- und Schönheitssalons
  • Friseure
  • Massage- und Tattoo-Studios
  • Bekleidungsgeschäfte
  • Sportartikelhändler
  • Elektronikläden
  • Antiquitäten- und Gebrauchtwarenhändler
  • Möbelläden
  • Buchläden
  • Spielzeuggeschäfte

Auch die Gastronomie bleibt in dieser Zeit geschlossen. Die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen bleiben dagegen möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt.

+++ Die wichtigsten Entwicklungen zu Corona in Deutschland findest du HIER in unserem Live-Blog +++

Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit wird vom 16. Dezember bis 10. Januar verboten. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt. Somit müssen auch die zuletzt sehr beliebten Glühweinstände dicht machen, berichtet die „WAZ“.

+++ Corona in Deutschland: Endlich kommt der Knallhart-Lockdown – es wurde auch allerhöchste Zeit +++

Ausnahmen bei Einkäufen für den „täglichen Bedarf“

Lebensmittel und ähnliches können im Corona-Lockdown weiterhin gekauft werden. Die Geschäfte, die diese Produkte „des täglichen Bedarfs“ anbieten, bleiben geöffnet. Dazu gehören:

  • Geschäfte und Wochenmärkte für Lebensmittel sowie Getränkemärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen
  • Kfz- und Fahrradwerkstätten
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Tierbedarfsmärkte
  • Futtermittelmärkte
  • Weihnachtsbaumverkauf
  • Großhandel

+++ Corona: Lockerung an Weihnachten und Silvester? Umfrage enthüllt, was Deutsche wirklich wollen +++

Einzelhändler fordern finanzielle Unterstützung

Der Einzelhandelsverband HDE verlangt mehr Finanzhilfen für betroffene Unternehmen. „Die bisher vorgesehenen Gelder reichen bei weitem nicht aus, um eine Pleitewelle in den Innenstädten zu verhindern“, kritisiert der HDE.

+++ Silvester: Lockdown-Aus für Knaller-Fans! Branche droht der Kollaps +++

Da der Lockdown zudem auch während Silvester gilt, wird auch der Verkauf von Feuerwerkskörpern im Einzelhandel drastisch reduziert. Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) fordert daher einen vollen Ausgleich für die drohenden Umsatzverluste im dreistelligen Millionenbereich. (at, mit dpa)

 
 

EURE FAVORITEN