Deutsche Bahn wird kundenfreundlicher bei Erstattungen: Das ändert sich alles zum 1. Juni

Ab Juni sollen Fahrpreiserstattungen bei der Deutschen Bahn einfacher möglich sein.
Ab Juni sollen Fahrpreiserstattungen bei der Deutschen Bahn einfacher möglich sein.
Foto: picture alliance / dpa Themendienst | Philipp Laage

Zum Monatswechsel gibt es wieder einige Änderungen für uns Verbraucher und Bürger. Hier gibt es den Überblick, was sich zum 1. Juni oder im Verlauf des Monats ändern soll.

Sie sind heiß begehrt: die Corona-Impfungen. Doch es fehlt größtenteils nicht an Impflust, sondern an Impfstoff.

Dennoch schreiten die Corona-Impfungen weiter voran: Mittlerweile sind über 35 Millionen Deutsche erstgeimpft und mehr als 14 Millionen vollständig geimpft. Deswegen hat Jens Spahn veranlasst, die Impfpriosierung ab Juni aufzuheben. Aber nicht nur diese Einschränkung soll fallen – es folgen weitere Änderungen zum Juni. Und nicht nur im Bereich Corona gibt es Neuerungen.

Corona-Impfungen: Das sind die Lockerungen ab Juni

Ab Juni 2021 sollen für Geimpfte und Genese Lockerungen in Kraft treten, einige gelten bereits jetzt. Darunter fallen:

  • Ausnahmen von Kontaktbeschränkungen
  • Ausnahmen von Ausgangsbeschränkungen
  • Ausnahme von Beschränkungen beim kontaktlosen Individualsport
  • Zugang ohne Test z.B. zu Geschäften, Zoo oder Friseur
  • Ausnahmen von Quarantänepflichten, außer bei Einreise aus Virusvarianten-Gebieten

Ab dem 7. Juni keine Impfpriorisierung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verkündete am 17. Mai, dass ab dem 7. Juni bundesweit die Impfpriorisierungen entfallen und sich somit alle Impfwilligen ab 16 Jahren für einen Termin registrieren können.

Digitaler Impfpass soll kommen

Ergänzend zum (gelben) Impfausweis, soll ein digitaler Impfpass mittels einer App nachweisen, dass man vor Corona geschützt ist. Die Einführung ist für Ende Juni als Erweiterung der Corona-Warnapp geplant.

Urlaub in Österreich mit „grünem Pass“

Ab Juni soll Urlaub in Österreich mithilfe eines „grünen Passes“ möglich sein. Dieser ist digital und enthält alle Nachweise zu Impfungen, Genesungen, Testungen und weiteren wichtigen Informationen. Auf der Internetseite des österreichischen Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus soll dieser für Urlauber zu downloaden sein, wie „finanzen.net“ berichtet. Außerdem soll die Quarantänepflicht für Geimpfte, Genese oder Getestete bei der Einreise entfallen.

------------------------------------------------------------------

Mehr Themen zu Corona:

Corona: ARD-Moderatorin wütend, als ihr eine Bekannte DAS erzählt: „Was bitte sind wir für ein Land?“

Corona: Friedrich Merz geht Jens Spahn scharf an – „Bevölkerung nur weiter verunsichern“

Corona: Endlich wieder Zuschauer in der Bundesliga! FC Bayern empfängt erste Fans

------------------------------------------------------------------

Die Mittelmeer-Insel Malta möchte ebenfalls ab dem 1. Juni wieder öffnen.

Zudem bietet das Unternehmen „Blablabus“ ab dem 10. Juni wieder Fernbusreisen in Deutschland an.

++++ Corona: Ab Montag! Diese beiden Länder in Europa lockern ihre Corona-Regeln +++ Stiko mit klarer Impf-Ansage ++++

Rückerstattung bei Verspätung der Bahn nun auch online

Kundinnen und Kunden der Deutschen Bahn haben ein Anrecht auf Entschädigung. Verspätet sich ihr Zug um über eine Stunde, erhalten sie 25 Prozent des Ticketpreises zurück, bei mehr als zwei Stunden sogar 50 Prozent. Bisher war der Antrag auf Erstattung recht aufwändig in Papierform nötig, nun geht das auch online.

Google: Datenlimit bei Foto-Dienst

Google schafft den unbegrenzten Speicherplatz in seinem Foto-Dienst ab. Bisher konnte man bei „Google Photos“ Bilder uneingeschränkt in die Cloud hochladen. Vom 1. Juni an gib es ein Gratislimit von 15 Gigabyte. Wer es erreicht, muss Speicherplatz dazukaufen. Eine Ausnahme gibt es für Nutzer von Googles Pixel-Smartphones.

Mehr Geld für Ausbildungsplätze während Corona

„Betriebe mit bis zu 499 Mitarbeitern, die trotz großer coronabedingter Probleme ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, können vom ersten Juni an bis zu 6000 Euro pro Ausbildungsplatz und damit doppelt so viel wie bisher bekommen“, berichtet „stern.de“. Doch das war noch nicht alles.

(ali)