Corona-Ekel-Attacken! Kinder und Jugendliche husten ältere Menschen an

In Baden-Württemberg kam es zu widerwärtigen Corona-Attacken gegen ältere Menschen. (Symbolbild)
In Baden-Württemberg kam es zu widerwärtigen Corona-Attacken gegen ältere Menschen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rene Traut

Mannheim. Widerliche Vorfälle im baden-württembergischen Mannheim!

Mehrere ältere Menschen sind Opfer von unfassbaren Ekel-Attacken im Zusammenhang mit dem Coronavirus geworden. Kinder und Jugendliche sollen die betroffenen Personen angehustet, bespuckt und anschließend „Corona“ gerufen haben.

Corona-Ekel-Attacken in Mannheim: Ältere Menschen bespuckt!

Insgesamt vier dieser widerwärtigen Fälle hat die Polizei Mannheim seit Freitag in ihrem Einsatzgebiet bestätigt. In einem Mannheimer Einkaufsmarkt soll ein Angestellter von zwei Jugendlichen angehustet worden sein, die zusätzlich vor ihm auf den Boden spuckten. Im naheliegenden Heidelberg wurden in einem Einkaufsmarkt sowie am Hauptbahnhof ähnliche Vorfälle gemeldet. In allen vier Fällen gelang den Tätern jeweils die Flucht vor den Beamten.

„Anhusten ist eine Straftat“, schreibt die Polizei auf Facebook. Das Vorgehen der jungen Täter bezeichnen sie dabei als „ekelhaft und verabscheuungswürdig“. Die Polizisten sprechen sich auch deutlich dagegen aus, diese Vorfälle als „dumme Jungenstreiche“ abzustempeln. Gegen die Kinder und Jugendlichen wird nun wegen Körperverletzung ermittelt, so der „Mannheimer Morgen“.

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Rechtsanwalt stellt klar: Das droht den Übeltätern

Laut Rechtsanwalt Arndt W. Kempgens kann selbst ein Anspucken ohne Ansteckungsfolge heftige Konsequenzen nach sich ziehen: Geldstrafen von „zumindest 2.500 Euro“ hält Kempgens genauso für möglich wie eine bis zu fünfjährige Freiheitsstrafe. Aufgrund der aktuellen Lage gehe das Gesetz aktuell in einem solchen Fall sogar von einer ganz besonderen Gefährlichkeit aus.

Das bedeutet, dass es eine Mindest-Freiheitsstrafe geben muss. Je nach Urteil kann die von sechs Monaten bis zu zehn Jahren andauern. (at)

 
 

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