Corona in der Dominikanischen Republik: Urlaub geplant? Das musst du für die Reise in den Insel-Staat wissen

Ist ein Urlaub in der Dominikanischen Republik trotz Corona möglich?
Ist ein Urlaub in der Dominikanischen Republik trotz Corona möglich?
Foto: Laura Hindelang

Corona hat auch das Leben in der Dominikanischen Republik stark beeinträchtigt. Im vergangenen Jahr war das karibische Land monatelang geschlossen, ein Urlaub nicht möglich.

Mittlerweile hat sich der Inselstaat wieder für Urlauber geöffnet, doch ein Urlaub in der Dominikanischen Republik ist durch Corona weiterhin an viele Bedingungen und Regeln geknüpft. Hier erfährst du alles, was du für eine Reise dorthin wissen musst.

Infektionszahlen und Inzidenzwerte in der Dominikanischen Republik

Das Infektionsgeschehen in dem Inselstaat ist bisher deutlich milder verlaufen als in Deutschland. Nach Angabe des Dominikanischen Gesundheitsministeriums sind bisher 272.108 Corona-Infektionen (Stand 10. Mai) registriert worden, 560 kamen innerhalb der letzten 24 Stunden dazu.

Hierzulande hingegen sind allein 6.922 Fälle seit dem Vortag gemeldet worden, insgesamt verzeichnet Deutschland eine Gesamtzahl von mehr als drei Millionen Fällen (Stand: 10. Mai). Während die Sieben-Tage-Inzidenz hierzulande bei 119 liegt, beträgt der Wert in dem karibischen Land gerade einmal 37,7 (Stand: 2. Mai).

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Nachdem das Dominikanische Gesundheitsministerium zuletzt wieder leicht steigende Zahlen in Folge der Osterfeierlichkeiten verzeichnet hat, ist das Infektionsgeschehen die letzten Tage wieder zurückgegangen und bleibt auf einem stabilen Niveau.

Dominikanische Republik kein Risikogebiet mehr

Seit Samstag, den 24. April gilt die Dominikanische Republik nach Einstufung des Robert-Koch-Instituts nicht mehr als Risikogebiet gilt. Demnach besteht auch keine Reisewarnung mehr. Das Auswärtige Amt rät aber weiterhin von nicht notwendigen, touristischen Reisen ab.

Das Impfen geht jedoch in Deutschland deutlich schneller voran. Während in Deutschland schon über 30 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten hat, sind es in der Dominikanischen Republik rund 14 Prozent.

Momentan dürfen Personen im Alter von über 50 sowie deren Begleitpersonen die Impfung erhalten. Außerdem werden seit einigen Tagen Angestellten im Tourismussektor geimpft. Am Montag, 10. Mai hat die Regierung den „National Vaccination Day“ ausgerufen, an dem ausnahmsweise die gesamte Bevölkerung, unabhängig vom Alter zum Impfen kommen darf.

Einreise und Aufenthalt in der Dominikanischen Republik

Die Einreise in die Dominikanische Republik ist nahezu problemlos möglich. Der Inselstaat zählt weltweit zu den Ländern mit den wenigsten Einreisebeschränkungen. Bereits im September vergangenen Jahres hat die Regierung unter Präsident Luis Abinader den „Tourism Recovery Plan“ ausgerufen: Ein Bündel an Maßnahmen im Tourismussektor, der das Land zu einem möglichst sicheren Reiseziel machen sollte.

Dazu zählen unter anderem strikte Gesundheitsprotokolle für Gaststätten, Hotels und Bars. Touristen, die in einem Hotel übernachten, gewährt der Inselstaat zusätzlich eine kostenlose Krankenversicherung. Damit übernimmt die Regierung im Falle einer Infektion unter anderem die Kosten für medizinische Behandlungen, Patiententransfers, verlängerte Hotelaufenthalte und Gebühren für die Flugumbuchung.

Zwei Mal ist die Gültigkeit des „Free Health Coverage Plans“ schon ausgeweitet worden. Wie das Lokalmedium „Domican Today“ berichtet, hat das Tourismusministerium Anfang de Monats angekündigt, die kostenlose Versicherung noch über den kompletten Monat Mai zu verlängern.

Kein Test nötig zur Einreise in die Dominikanische Republik

Seit September ist für die Einreise kein negatives Corona-Testergebnis mehr nötig. Vor Ankunft und Abreise müssen Urlauber jeweils ein digitales Einreise- bzw. Ausreiseformular (das sogenannte E-Ticket) ausfüllen. Anschließend erhält man einen QR-Code, der am Flughafen von den Behörden gescannt wird.

Zudem werden ankommende Gäste einer Temperaturmessung unterzogen. Stichprobenartig können auch Atemtests durchgeführt werden. Es sei denn, man legt ein negatives Testergebnis vor. Fällt der Atemtest positiv aus, folgt ein PCR-Test. Ist das Ergebnis auch hier positiv, muss der Urlauber sich in einer staatlichen Isolierstation in Quarantäne begeben.

Einschränkungen in der Dominikanischen Republik

Im Land selbst besteht schon seit Monaten eine Ausgangssperre, die wochentags von 22 bis fünf und am Wochenende von 19 bis fünf Uhr gilt. Wie unter anderem das Lokalmedium „Dominican Today“ berichtet, hat die Regierung die Beschränkungen vor einigen Wochen bis zum 16. Mai verlängert.

Allerdings gibt es eine Kulanzfrist von drei Stunden, die Einheimische und Touristen für ihre Heimwege nutzen können. Ausnahmen gelten auch für ankommende Flüge und Transfers zur Unterkunft. Hotels, Restaurants, Bars und Einkaufszentren sind geöffnet, müssen sich jedoch an die strikten Hygienevorgaben halten.

Dazu gehört unter anderem eine Temperaturmessung bei jedem Gast vor Betreten der Räume. Auch Strände und Sehenswürdigkeiten – egal ob im Freien oder Drinnen – sind geöffnet.

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Sowohl für Einheimische als auch für Touristen gelten die AHA-Regeln. In Innenräumen und an öffentlichen Orten, an denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Die Dominikanische Republik auf dem richtigen Weg?

Die umfassende Strategie des karibischen Landes scheint aufzugehen: Im März erreichte die Auslastung der im Land ankommenden Flugzeuge zum ersten Mal das Vor-Pandemie-Niveau.

Laut Angaben des Tourismusministeriums empfing das Land vergangenen Monat 263.857 ausländische Gäste, ein Anstieg um 56% im Vergleich zum Vormonat und 3,4% zum März 2020. „Die Zahlen des letzten Monats beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Tourismusminister David Collado.

Immer mehr Fluggesellschaften nehmen Routen in Dominikanische Republik (wieder) ins Flugprogramm auf.

Testpflicht bei der Rückkehr aus der Dominikanischen Republik

Wer demnächst einen Urlaub in der Dominikanischen Republik plant, sollte nicht nur die Beschränkungen vor Ort im Blick haben, sondern auch die Regelungen für die Rückreise.

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Für die Einreise nach Deutschland muss man ein negatives Testergebnis vorweisen und ein digitales Formular ausfüllen. Einen Test durchführen zu lassen, ist in dem Inselstaat kein Problem. Die Regierung hat zahlreiche Teststationen eingerichtet. Hier findest du eine Übersicht.

Auch in manchen Hotels wird ein Corona-Test angeboten. Allerdings solltest du vorher unbedingt abklären, ob die Resultate dir in englischer Sprache zur Verfügung gestellt werden können. Für die Rückreise ist nämlich ein Ergebnis auf Deutsch, Englisch oder Französisch nötig. Ein spanischer Test wird nicht akzeptiert.