Corona Deutschland: Historischer Krisengipfel! Die wichtigsten Entscheidungen – was du jetzt wissen musst

Allergie oder Coronavirus?

Die Pollensaison geht los – doch in Zeiten von Covid-19 sind selbst Allergiker verunsichert. Plagt einen nur die Allergie oder hat man sich mit dem Coronavirus angesteckt?

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Corona in Deutschland – am Mittwoch hat in Berlin Kanzlerin Angela Merkel zum großen Krisengipfel geladen.

Ziel: Deutschland in Corona-Zeiten so gut wie möglich durch den Winter zu bringen. Denn die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle stieg in den letzten Tagen bedenklich an.

Corona in Deutschland: Das sind die wichtigsten Entscheidungen des Krisengipfels

Corona in Deutschland – der historische Gipfel hat wichtige Entscheidungen gebracht. Was du nach dem Gipfel jetzt wissen musst, haben wir für dich zusammengefasst:

>>> Alle Entwicklungen in unserem Corona-Blog

Beherbergungsverbot:

Beim Thema Beherbergungsverbot gab es ordentlich Zoff während des Corona-Gipfels. Während NRW-Ministerpräsident Armin Laschet das Verbot aufheben will, kämpfte Markus Söder (Bayern) für die Erhaltung. Eine einheitliche Entscheidung für ganz Deutschland gibt es nicht. Am 8. November, nach den Herbstferien, wird erneut darüber diskutiert.

Bisher mussten Reisende aus Hotspots einen negativen Corona-Test vorweisen, der höchstens 48 Stunden alt ist. Ansonsten durften sie unter anderem nicht in Hotels und Hostels aufgenommen werden.

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Reiserückkehrer:

Die neue Quarantänepflicht für Rückkehrer aus ausländischen Corona-Risikogebieten soll ab dem 8. November gelten. Die Details regelt eine Musterquarantäneverordnung, die das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedete, und die eine „gemeinsame Arbeitshilfe für alle Länder“ darstellen soll, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch sagte. Die konkrete Umsetzung liegt bei den Bundesländern, Reisende müssen deren jeweilige Regeln beachten. Ursprünglich sollten die Neuerungen schon zum 15. Oktober kommen.

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Sperrstunde:

Kneipen, Restaurant, Bars und Clubs müssen in Corona-Hotspots ab 23 Uhr schließen. Dies gilt bei einem Izidenzwert (Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner) ab 50. Gastronomische Betriebe gelten als riskant, weil sich hier viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Insbesondere wenn viel Alkohol getrunken wird, werden die Abstandsregeln erfahrungsgemäß seltener eingehalten.

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Das ist das Coronavirus:

  • ist SARS-CoV-2 (Abkürzung für englisch: severe acute respiratory syndrome coronavirus 2)
  • gehört zur Familie der Coronaviren, eine Infektion kann neue Atemwegserkrankung Covid-19 verursachen
  • erstmals 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan entdeckt
  • wurde von der WHO am 30. Januar 2020 als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ und am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft
  • Infektion erfolgt in der Regel über Tröpfcheninfektion und Aerosole

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Maskenpflicht:

Die bisherige Masken-Regelung bleibt bestehen. Bei Corona-Hotspots wird sie aber erweitert. So wird es zur Pflicht, auch an öffentlichen Orten eine Maske zu tragen, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Diese Regelung gilt bereits ab einem Inzidenzwert von 35.

Feiern:

Ab sofort sind bei privaten Feiern in Corona-Hotpsots (Inzidenzwert 50) nur noch zehn Personen erlaubt aus maximal zwei Haushalten erlaubt.

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Kontaktverbot:

Ab sofort gibt es ein Kontaktverbot für Menschen, die in Hotspots leben oder sich aufhalten. Ab 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner dürfen sich nur noch zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Sinkt der Wert nicht, wird die Anzahl auf fünf Personen weiter eingeschränkt. (ms/ldi mit dpa)

 
 

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