Corona: DAS könnte Virus-Patienten noch Monate später blühen

Verschwörungstheorien - warum sie in Krisen so viele Menschen anziehen

5G-Netze, Bill Gates, ein Laborunfall in Wuhan: Um den Ursprung von Covid-19 ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien. Für Experten ist das keine Überraschung. In Krisen geben sie einigen Menschen demnach zumindest ein Gefühl von Kontrolle zurück.

Beschreibung anzeigen

Über die Symptome einer aktuellen Corona-Infektion weiß die Welt mittlerweile ausreichend Bescheid. Nach neuen Erkenntnissen kann es aber auch Monate nach der Corona-Infektion zu weiteren, bisher unbekannten Symptomen kommen.

Corona: Monate später nach Infektion gibt es neue Symptome

Fieber, Husten und der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinn gelten als primäre Symptome einer Corona-Infektion. Doch mittlerweile gibt es immer mehr Patienten, die auch Monate später verschiedene, ungewöhnliche Krankheitssymptome haben.

So haben vor allem Menschen, die wochenlang mit dem Coronavirus infiziert waren, Langzeit-Erscheinungen wie Fieber, Atemnot, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Das berichtet der britische „Mirror“.

Langzeitsymptome dauern mindestens vier Wochen an

Wissenschaftler am Londoner „King's College“ haben festgestellt, dass etwa einer von 20 Patienten mindestens einen Monat lang weiter unter Langzeitsymptomen leidet, in manchen Fällen sogar noch länger – obwohl die durchschnittliche Regenerationszeit nach einer Coronavirus-Infektion nur zwei Wochen beträgt.

Besonders erschreckend ist der Bericht von Paul Garner, Professor für Infektionskrankheiten an der „Liverpool School of Tropical Medicine“. Fast zwei Monate nach der Infektion mit dem Coronavirus hatte er noch Symptome.

+++ Coronavirus: Krankenschwester hat skurrile Idee – jetzt bangt sie um ihren Job +++

„Die Krankheit verebbt und fließt, verschwindet aber nie“

„Für sieben Wochen befand ich mich auf einer Achterbahnfahrt zwischen Krankheit, extremen Emotionen und völliger Erschöpfung“, beschreibt Garner. Für ihn war die Krankheitsdauer beängstigend lang, und das, obwohl er nicht mal ins Krankenhaus musste. „Die Krankheit verebbt und fließt, verschwindet aber nie.“

Neben Fieber, Müdigkeit und Atemnot können auch Muskelkater, Schwindel und Kopfschmerzen als Coronavirus-Symptome gewertet werden – und viele weitere. Paul Garner litt zum Beispiel außerdem unter Magenverstimmungen, Tinnitus und Arthritis.

-------------------------------------------

Mehr Themen:

-------------------------------------

Auch Charlotte Bolton, Professorin für Atemwegsmedizin an der Universität von Nottingham, ist der Meinung, Covid-19 könne sich sehr unterschiedlich zeigen. Überraschend ist dabei, dass sich Menschen, die in den ersten Tagen stark betroffen waren, sich schneller erholten, als Patienten mit einem milden Verlauf, so der „Mirror“. (kv)

 
 

EURE FAVORITEN