Corona: Jetzt auch HIER Corona-Fälle in Schlachthöfen ++ Düstere Prognose von Bitburger-Chef

Das Coronavirus hat weltweit über 500.000 Todesopfer gefordert. (Symbolfoto)
Das Coronavirus hat weltweit über 500.000 Todesopfer gefordert. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Westend61

Die Corona-Pandemie ist auch ein halbes Jahr nach ihrem Ausbruch nicht vorbei. Noch immer konnte kein Impfstoff entwickelt werden.

Über 11,1 Millionen Menschen weltweit haben sich mit Corona infiziert, mehr als 500.000 sind gestorben. Allein in Deutschland haben sich über 195.000 infiziert, mehr als 9.000 Menschen starben in der Bundesrepublik an den Folgen von Covid-19.

Vor allem das Bundesland NRW muss einen harten Rückschlag hinnehmen. Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischfabrikanten Tönnies gibt es nun einen erneuten Lockdown.

Doch das Coronavirus greift auch in anderen Bundesländern um sich.

Corona: Alle wichtigen Entwicklungen zum Virus im Newsblog

In unserem Newsblog erhältst du alle Corona-News zu den Geschehnissen in Deutschland, Europa und weltweit.

--------------------

Alles, was du zum Coronavirus wissen solltest:

--------------------

Die Coronavirus-Karte mit aktuellen Fallzahlen aus Deutschland:

Aktuelle Corona-News in unserem Blog

+++Corona-News-Blog aktualisieren+++

Sonntag, 5. Juli:

12.20 Uhr: Auch in Österreich Corona-Infizierte in Schlachthöfen

Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, steigt die Zahl der an Covid-19-Infizierten in Oberösterreich an. Auch in drei Fleischbetrieben seien Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Betroffen sind ein Betrieb im Bezirk Wels-Land und zwei im Bezirk Braunau. Aktuell würde die Kontaktpersonensuche über die Behörden laufen. Betriebsschließungen sollen derzeit nicht im Raum stehen. Die Reproduktionszahl liegt in Oberösterreich derzeit bei 2,7, ein sehr hoher Wert.

Samstag, 4. Juli:

20.10 Uhr: Bitburger-Chef macht düstere Prognose: „Leute werden weniger Bier trinken“

Der Chef der Brauerei Bitburger, Axel Dahm, hat in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen“ eine ernüchternde Vorhersage für die Zeit nach der Corona-Krise gemacht. Dahm: „Die Leute werden dauerhaft weniger Bier trinken. Wir rechnen damit, dass der Konsum in Gaststätten und Veranstaltungen nach Corona maximal 80 Prozent des alten Marktniveaus erreichen wird.“

Und weiter: „Manche Gastwirte haben schon wieder geschlossen, weil sich die wenigen Besucher für sie nicht rechnen. Dabei spüren viele Menschen die Krise noch gar nicht im Geldbeutel, weil sie über Kurzarbeit gestützt werden. Wenn diese Hilfen auslaufen, wird sich das Konsumverhalten noch weiter verändern. Die Leute werden preissensibler werden.“

19.00 Uhr: Über 10.000 Tote in Russland

In Russland sind mehr als 10.000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 168 Todesfälle seien zuletzt gemeldet worden, teilten die russischen Behörden am Samstag mit.

16.00 Uhr: Großstadt in Spanien unter Quarantäne

In Spanien ist erstmals seit den Corona-Lockerungen wieder eine ganze Stadt unter Quarantäne gestellt worden. Die Stadt Lleida (140.000 Einwohner) ist abgeriegelt. Die Quarantäne gilt laut dem katalanischen Regionalpräsidenten Quim Torra ab Samstag 12 Uhr. Man dürfe die Stadt und die umliegenden Gemeinden nur verlassen, um zur Arbeit zu gelangen. Die Polizei hat Kontrollposten eingerichtet.

10.05 Uhr: Coronavirus mutiert

Düstere Nachrichten aus China. Dort wurde eine Mutation des derzeitig grassierenden Covid-19-Stammes nachgewiesen. Laut einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, sie dieser Virenstamm noch gefährlicher.

Demnach könne der Erreger menschliche Zellen noch leichter befallen und sei womöglich auch noch deutlich ansteckender als das derzeitige Virus.

Freitag, 3. Juli:

20.58 Uhr: So wollen Düsseldorf und Köln gegen dichte Menschenmassen vorgehen

In der Düsseldorfer Altstadt setzen die Verantwortlichen auf ein Bündel von Maßnahmen, um ein Wiederaufflammen der Corona-Pandemie zu verhindern. In den vergangenen Wochen hatte die Polizei wegen dichter Menschenansammlungen mehrfach Teile der Altstadt räumen müssen. In Köln will man auf Platzsperren vorerst verzichten, die Lage aber im Blick behalten.

In Düsseldorf sollen nun Banner an die Verantwortung der Altstadtgäste appellieren: „Unsere Altstadt - mit Abstand mein Lieblingsort“. Auf der Freitreppe am Burgplatz werden 1,5 Meter breite Streifen aufgemalt und mit Abstandspfeilen versehen, teilte die Stadt am Freitag mit.

Wird die beliebte Treppe dennoch zu stark bevölkert, kann die Polizei sie taghell zu beleuchten, und die Nachtschwärmer so zu vergraulen. In der Kurzen Straße verzichtet eine beliebte Hausbrauerei auf den Außer-Haus-Verkauf von Getränken. Dort war es zu besonders dichtem Gedränge gekommen.

Die Terrassen sollen dafür eine Stunde länger öffnen dürfen: Bis 1.00 Uhr nachts. „Nach den Einschränkungen wegen Corona haben die Menschen ein erhöhtes Bedürfnis nach Geselligkeit“, so Oberbürgermeiser Thomas Geisel (SPD). „Aber das Coronavirus ist noch nicht besiegt, und wenn es nicht zu einem erneuten Lockdown kommen soll, müssen sich alle an gewisse Spielregeln halten.“

Trotz etlicher Verstöße gegen die Corona-Regeln sieht Köln vorerst von weiteren Sperren für beliebte Plätze in der Stadt ab. Dennoch behalte man die Hotspots natürlich im Blick und werde im Zweifel auch noch anders entscheiden, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) nach einer Sitzung des Krisenstabes am Freitag. Sie appellierte an die Bürger, die Abstandsregeln „bitte, bitte“ einzuhalten. „Es verhalten sich immer mehr Menschen so, als wäre die Pandemie schon beendet“, sagte Reker. „Und das ist gefährlich.“

In Köln hatte es unter anderem am Wochenende bei gutem Wetter größere Menschenansammlungen gegeben. Aktuell gilt ein sogenanntes Verweilverbot für den Brüsseler Platz im angesagten Belgischen Viertel. Der Grund: Wiederholt hatten sich so viele Menschen gesammelt, dass es kaum möglich war, die Abstandsregeln einzuhalten.

Weitere Platzsperren seien grundsätzlich möglich. „Wir haben Pläne in der Schublade, um auch den Stadtgarten abzusperren“, sagte der Leiter des Kölner Ordnungsamtes, Wolfgang Büscher. Ähnliches gelte für andere Orte. Zudem richte sich die Behörde darauf ein, notfalls die bei der CSD-Community beliebte Schaafenstraße „im Zweifel“ räumen zu müssen. Am Wochenende hätte eigentlich die Parade zum Christopher Street Day (CSD) stattfinden sollen, sie wurde aber verschoben.

13.15 Uhr: Wirkstoff Remdesivir zur Coronabekämpfung zugelassen

Der Wirkstoff Remdesivir wurde zur Behandlung schwerer Covid-19-Erkrankungen in der EU zugelassen. Das hat die EU-Kommission am Freitag bekanntgegeben. Das Mittel gilt als eines der wenigen, das Krankenhausaufenthalte wirksam verkürzen kann. Es wird empfohlen, dass Patienten ab dem zwölften Lebensjahr das Mittel erhalten.

12.24 Uhr: Neuer Höchststand an Neuinfektionen in den USA - Über 50.000 Neuinfizierte

Die USA verzeichnen laut Zahlen der Johns-Hopkins-Universität den dritten Tag in Folge einen neuen Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen. Rund 52 300 Menschen sind demnach am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden. Erst tags zuvor hatten die USA erstmals die Grenze von täglich 50 000 Neuinfektionen überschritten. Noch Mitte Juni waren rund halb so viele Fälle gemeldet worden.

Insbesondere die südlichen Bundesstaaten sind derzeit von der Pandemie betroffen. Florida hat mit über 10 000 neuen Fällen einen neuen Rekordwert erreicht, ebenso das nördlich an Florida grenzende Georgia mit 3500 Fällen. Auch in Kalifornien oder Texas bleibt die Infektionslage angespannt. Mindestens 20 Bundesstaaten haben nach Berechnung von US-Medien die phasenweise Wiedereröffnung der Wirtschaft gebremst, pausiert oder Lockerungen gar zurückgenommen.

Insgesamt wurden in den USA mit seinen mehr als 320 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie mehr als 2,7 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Fast 130 000 Menschen starben an oder mit dem Virus.

10.45 Uhr: Dramatischer Ausbruch in Florida

Auch in den USA steigen die Zahlen immer weiter. Besonders der Bundesstaat Florida ist schwer betroffen. Der „Sunshine State“ zählt derzeit 160.000 Infektionen und 3550 Todesopfer. Allein am vergangenen Donnerstag wurden 10.000 neue Fälle registriert.

7.48 Uhr: Zweite Corona-Welle? HIER ist es laut RKI bereits soweit

„Das Schlimmste wird noch kommen“, lautet die Warnung von Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Chef der Weltgesundheitsorganisation. Wie die „WAZ“ berichtet, ist die gefürchtete zweite Infektionswelle in einem Land offenbar schon Realität.

Im Iran gibt es die zweite Corona-Welle laut RKI-Chef Wieler bereits. Die Regierung droht bereits mit einem zweiten Lockdown. Offiziell gemeldet sind mehr als 232.000 Infizierte und über 11.100 Todesfälle. Doch selbst ein Gutachten des iranischen Parlaments geht von Zahlen aus, die zum teil zehnmal so hoch sind.

Donnerstag, 2. Juli:

13.15 Uhr: Frau trägt bei 38-Stunden-Geburt durchgehend Schutzmaske

Über kaum ein Thema wird so gestritten wie über Schutzmasken. Die einen bezweifeln die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen oder beschweren sich darüber, keine Luft zu bekommen, während Mediziner immer wieder auf den Infektionsschutz hinweisen. Eine werdende Mutter in den USA hat nun echtes Durchhaltevermögen bewiesen, wie Good Morning America berichtet.

Während der Geburt ihres Kindes trug sie im Krankenhaus konsequent eine Maske - für 38 Stunden. „Wenn ich während 38 Stunden Wehen, Kaiserschnitt und Genesung eine Maske tragen kann... kannst du das eine Stunde lang tun, während du zum Lebensmittelgeschäft läufst und/oder andere Besorgungen machst“, schrieb Jai Kershner auf Twitter. Den Post versah sie zudem mit dem hashtag #WearADamnMask (Trag eine verdammte Maske).

13.07 Uhr: Österreich nimmt Reisewarnung für NRW-Kreis zurück

Österreich hat die corona-bedingte Reisewarnung für den Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen zurückgenommen. Die am Donnerstag aktualisierten Hinweise des österreichischen Außenministeriums verweisen jetzt nur noch für den Kreis Gütersloh auf „eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)“ aufgrund erhöhter Infektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies. Eine generelle Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen hatte die österreichische Regierung bereits zu Wochenbeginn aufgehoben.

11.42 Uhr: Bundestag beschließt neue Schulden in Milliardenhöhe für Konjunkturpaket

Der Bundestag hat am Donnerstag den zweiten Nachtragshaushalt zur Finanzierung des Konjunkturpakets in der Corona-Krise beschlossen. Vorgesehen sind für 2020 nun insgesamt neue Schulden in Höhe von 217,8 Milliarden Euro.

07:28 Uhr: Ehepartner sterben wenige Minuten nacheinander nach Corona-Infektion

Zwischen den gigantischen Zahlen von Corona-Infizierten und Toten gehen die traurigen Einzelschicksale immer wieder verloren. Denn hinter jeder Zahl steht natürlich auch ein ganz eigenes Leben, eine eigene Geschichte. Einen besonders traurigetrauriger Moment hat sich zuletzt in Texas abgespielt.

Dort starben eine Ehemann und seine Frau (79 und 80 Jahre) nur wenige Minuten nacheinander am Coronavirus. Beide waren auf der Intensivstation und hatten sich gegen Beatmungsgeräte entschieden. Kurz vor ihrem Ableben stellten die Krankenschwestern die Betten der beiden zusammen und legten ihre Hände zusammen. Der Mann habe daraufhin "seine Augen geöffnet, seine Augenbrauen hochgezogen und versucht, zu ihrer Seite zu schauen". 20 Minuten später starb die 80-Jährige, eine halbe Stunde später ihr Ehemann. 53 Jahre waren beide verheiratet.

Mittwoch, 1. Juli:

22.19 Uhr: 460 Neuinfektionen in Deutschland - nur DIESES Bundesland bleibt verschont

Am Mittoch sind in Deutschland 460 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Gesamtinfektionen auf 194.795. Akut infiziert sind den Behörden nach derzeit 7597 Personen. Das vermeldet „ntv“. Das einzige Bundesland, das am Mittwoch keine Neuinfizierung meldete war Mecklenburg-Vorpommern.

17.53 Uhr: Wegen Coronaausbruch werden in Österreich wieder Schulen und Kitas geschlossen

Fast zeitgleich mit neuen Lockerungsschritten kommt es in Österreich wegen eines Corona-Clusters zu regionalen Einschränkungen. Im Raum Linz in Oberösterreich würden von Freitag an für eine Woche die Schulen, Kindergärten und Horte wieder für eine Woche geschlossen, sagte Ministerpräsident Thomas Stelzer (ÖVP) am Mittwoch in Linz. Außerdem werde eindringlich an alle Bürger in der Region appelliert, in geschlossenen Räumen wieder Masken zu tragen und Veranstaltungen möglichst zu meiden.

Das Bundesland reagiert damit auf einen deutlichen Anstieg der Coronainfektionen. Der Cluster sei nach bisherigen Erkenntnissen auf das Umfeld einer Freikirche zurückzuführen, so Stelzer. Einige Großfamilien mit mehreren Kindern hätten das Coronavirus verbreitet. Sie seien in Quarantäne. Die Polizei werde bei der Suche nach Kontaktpersonen helfen, hieß es.

Insgesamt wurden in Österreich binnen 24 Stunden laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) 107 neue Coronafälle gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit Mitte April. Die meisten gingen auf das Konto des Clusters in Oberösterreich. Es sei ein regionales Feuer und kein Flächenbrand, so Anschober. In Österreich sind aktuell rund 680 Menschen infiziert, etwa 60 sind in Kliniken, sechs davon auf der Intensivstation.

16.47 Uhr: Impfstoff-Hammer! Erste Test zeigen...

Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer haben erste Ergebnisse ihrer Tests in den USA für einen Impfstoff gegen das neue Coronavirus als „ermutigend“ bezeichnet. Bei allen 24 Probanden, denen bei jeweils zwei Injektionen der Wirkstoffkandidat verabreicht worden war, seien nach vier Wochen Antikörper gegen Sars-CoV-2 festgestellt worden, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Schwerwiegende Nebenwirkungen seien bei dem Wirkstoff nicht festgestellt worden. Biontech-Mitbegründer und -chef Ugur Sahin nannte die vorläufigen Daten sehr ermutigend. Sie zeigten, dass der Impfstoffkandidat „eine Immunantwort mit neutralisierenden Antikörpern im Menschen induzieren kann“.

Außer in den USA testet Biontech auch potenzielle Impfstoffe in Deutschland. Es hatte hierzulande als erstes Unternehmen die Genehmigung des Paul-Ehrlich-Instituts bekommen.

13.19 Uhr: NRW stellt 185 Millionen Euro für Künstler- und Kulturszene bereit

Das Land NRW hat ein „Kultur-Stärkungspaket“ in Höhe von 185 Millionen für Künstler und Kultureinrichtungen im Bundesland beschlossen. Das Millionenpaket teilt sich in ein Stipendien- und ein Kulturstärkungsfonds auf. Das gaben Ministerpräsident Armin Laschet und Kulturministerin Yvonne Pfeiffer-Poensgen auf einer Pressekonferenz bekannt. Demnach ist das Stipendienprogramm 105 Millionen Euro schwer – das soll rund 15.000 Stipendien in Höhe von 7000 Euro entsprechen. So sollen Künstler „ihre Arbeit auch unter aktuellen Bedingungen fortführen können“, so CDU-Politiker Armin Laschet.

Denn es handele sich bei den Künstlern um Menschen, die ihre kreative Arbeit weiter der Gesellschaft bereitstellen wollen – wenn diese entsprechende Pläne vorlegen, könne sie in das Programm falllen. 80 Millionen Euro sollen den Kultureinrichtungen zu Gute kommen, die zum Beispiel hohe Einbuße bei den Ticket-Verkäufen verzeichen mussten. Der Ministerpräsident betonte, dass in einer Zeit, in der die Gesellschaft vor einer Spaltung steht, Kultur wichtiger denn je sei. Wie konkret die Ausschreibung und Beantragung der Gelder aussehen soll, wird laut Pfeiffer-Poensgen „mit Hochdruck“ von der Landesregierung erarbeitet.

10.20 Uhr: Arbeitslosigkeit steigt weiter an

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist wegen der Folgen der Corona-Krise erneut gestiegen. Im Juni waren 2,853 Millionen Menschen ohne Job, 40 000 mehr als noch im Mai und 637 000 mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Normalerweise sinkt die Zahl der Arbeitslosen im Juni am Ende der Frühjahrsbelebung saisonbedingt.

Im April sei der höchste jemals erreichte Stand an Kurzarbeitern in der Bundesrepublik erreicht worden, so die Bundesagentur bei der Vorlage ihrer Monatsstatistik. Demnach waren im April 6,83 Millionen Menschen in Kurzarbeit, nach 2,49 Millionen, die noch im März gemessen wurden. Insgesamt haben in der Corona-Krise inzwischen Betriebe für mehr als 12 Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet.

7.10 Uhr: Trump kauft der Welt Corona-Medikament weg

Wie der britische „Guardian“ berichtet, haben die USA die weltweiten Bestände des möglichen Corona-Medikaments Remdesivir aufgekauft. Für die nächsten drei Monate wird es demnach keinem anderen Land möglich sein, an das Mittel zu gelangen.

Remdisivir war das erste Medikament, dass von den US-Behörden beim Einsatz gegen Corona lizensiert wurde. Es hilft Menschen mit Corona-Erkrankung, sich schneller wieder davon zu erholen. Ursprünglich war Remdisivir als Ebola-Medikament entwickelt worden.

(DER WESTEN mit dpa)

Ältere News kannst du HIER nachlesen >>>

 
 

EURE FAVORITEN