Black Friday: DHL-Bote liefert Paket aus – dann rastet er aus

Ein DHL-Bote rastete kurz vor dem „Black Friday“ aus.
Ein DHL-Bote rastete kurz vor dem „Black Friday“ aus.
Foto: imago images / Deutzmann / localpic; Montage DER WESTEN

Am „Black Friday“ gibt es haufenweise Schnäppchen zu ergattern. Der traditionelle Shoppingtag aus den USA wird auch in Deutschland immer beliebter. Oftmals gibt es nicht nur einen „Black Friday“, an dem Prozente winken. Viele Unternehmen, wie zum Beispiel Amazon, bieten sogar eine Black Week an. Bei den vielen Bestellungen müssen auch Paketboten ordentlich schuften. Einem DHL-Mitarbeiter war das aber zu viel...

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„Black Friday“: DHL-Bote hinterlässt fiese Nachricht

Der „Black Friday“ findet immer einen Tag nach Thanksgiving statt – in den USA der höchste Feiertag. Das Familienfest fällt immer auf den vierten Donnerstag im November. Der „Black Friday“ läutet den Beginn der Weihnachtseinkäufe ein. Auch in Deutschland wird der „Black Friday“ immer beliebter – zumindest bei den Kunden.

Denn für Verkäufer und Paketboten bedeutet der „Black Friday“ nur eins: Stress. Einem DHL-Boten war das Einkaufen zu viel. In seiner Verzweiflung hinterließ er eine fiese Nachricht an einen Adressaten, der ordentlich zugeschlagen hatte. Auf der Karte steht: „Wenn Sie am Black Friday so viel bestellen, dann bleiben Sie gefälligst auch zu Hause. Danke!“

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Auf der Facebookseite “Best of Paketzusteller“ wurde das Bild der DHL-Karte gepostet. Nicht alle können diesen schriftlichen Ausraster nachvollziehen.

Hier einige Kommentare:

  • „Ganz schön heftig die Aussage, außerdem kann man das nicht immer steuern, dass man zu Hause ist. Wie oft bin ich schon daheim geblieben wegen DHL und dann ist keiner gekommen, erst am nächsten Tag oder er ruft in den 2. Stock, ob ich runterkomme und das Paket hole.“
  • „Ich habe dafür KEIN Verständnis. Ich arbeite als Erzieher über den Tag. Ich bin erst ab 18 Uhr zu Hause. Soll ich mir deshalb nie wieder etwas bestellen, nur weil das nicht im zeitlichen Rahmen des DHL-Boten passt?! Ich habe auch meine Arbeit zu erledigen, so wie er seine.“
  • „Hä, wo ist das Problem, der muss doch so oder so die Filiale anfahren und was holen oder?“
  • „Manche Leute sind aber tagsüber auch berufstätig, denn das Geld wächst noch nicht auf den Bäumen und fällt auch nicht vom Himmel. Ich kann nicht mehrere Tage zu Hause bleiben, bis das Paket geliefert wird.“

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Einige Facebook-Nutzer sind auch auf der Seite des geplagten „Black Friday“-Boten. Stimmen ihm zu. Kommentar: „Ich habe vollstes Verständnis für den schlecht bezahlten DHL-Mitarbeiter.“ Oder: „Richtig so. Der Bote hat auch ein Danke und Trinkgeld verdient!“

Ein Nutzer hat eine Idee: „Warum können die ganzen Pakete nicht erstmal sammeln und dann zusammen ausgeliefert werden. So eine Option während der Black Friday Week könnte Amazon leicht selbst einbauen. Man wählt einen Anliefertag und die schicken alle Artikel in einem großen Paket. Aber nein, die machen dann lieber 36 kleine Pakete.“

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Dieses Dilemma wird wohl nie enden. Aber: Amazon hat sich schon angepasst. Die Boten liefern bis 21 Uhr Pakete. Da sind die meisten zu Hause. Schließlich kann sich nicht jeder zum „Black Friday“ frei nehmen.

 
 

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