Bijou Brigitte: Massiver Einnahmen-Verlust! Müssen mehrere Filialen dicht machen? Jetzt spricht das Unternehmen

Bijou Brigitte hat seit Beginn des Lockdowns viel Minus gemacht.
Bijou Brigitte hat seit Beginn des Lockdowns viel Minus gemacht.
Foto: IMAGO / Alexander Pohl

Der 14. Februar hätte DER Tag für Bijou Brigitte sein können. Die Kette, die Mode- und Echtschmuck deutschlandweit verkauft, zieht sonst bestimmt viele Valentinstag-Fans an. Wenn da nicht Corona wäre. Denn in diesem Jahr mussten die Türen von Bijou Brigitte wegen des Lockdowns dicht bleiben.

Das Unternehmen hat einen massiven Umsatzverlust verzeichnet. Bereits 2020 mussten viele Bijou Brigitte-Filialen schließen. Und wie sieht es 2021 aus?

Bijou Brigitte: 52 Standorte weniger

Fast 40 Prozent hat Bijou Brigitte wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr an Umsatz verloren – von 334 auf 205 Millionen im Vergleich zum Vorjahr.

Bijou Brigitte ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen europäischen Ländern vertreten. Unter anderem in Spanien, Frankreich und den Niederlanden. Ganze 52 Standorte musste das Unternehmen im In- und Ausland aufgeben.

Nun gibt es nur noch 990 Geschäfte – es waren zu Spitzenzeiten 1100. Wie viele Filialen seit Beginn der Pandemie in Deutschland genau geschlossen wurden, teilte das Unternehmen nicht mit. In der zweiten Märzhälfte will Bijou Brigitte aber die neuesten Konzernergebnisse präsentieren.

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Das ist Bijou Brigitte:

  • Bijou Brigitte ist eine Kette, die Modeschmuck und Accessoires verkauft
  • Aber auch Echtschmuck gehört zum Sortiment
  • Es richtet sich überwiegend an Frauen
  • Sitz ist in Hamburg
  • In Europa gibt es 990 Filialen (Stand 2021)
  • Gegründet wurde Bijou Brigitte 1963
  • 2863 arbeiten dort (Stand 2019)
  • Der Umsatz lag 2019 bei 335 Mio. Euro

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Bereits Ende August 2020 hatte das Hamburger Unternehmen rote Zahlen im ersten Halbjahr gemeldet. Der Verlust lag bei 25,1 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Bijou Brigitte noch 3,7 Millionen Euro Gewinn gemacht.

Bijou Brigitte fordert „praktikable Öffnungsstrategien“

Wir haben bei Bijou Brigitte nachgefragt, ob der anhaltende zweite Lockdown zur Schließung weiterer Standorte führt. Eine Unternehmenssprecherin teilt mit: „Der erneute Lockdown und die damit verbundenen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens treffen uns als Einzelhändler massiv. Bisher mussten wir in Deutschland nur wenige Standorte schließen.“

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Noch sei nicht sicher, ob weitere Geschäfte aufgegeben werden müssen. Ob wir uns im Jahresverlauf von weiteren Standorten trennen müssen hängt insbesondere davon ab, ob und in welcher Form die Bundesregierung schnellstmöglich praktikable Öffnungsstrategien für den Einzelhandel anbietet“, so Bijou Brigitte.

Auch sei für Bijou Brigitte entscheidend, wie sich der Einzelhandel mittel- und langfristig nach der Pandemie entwickeln wird. (ldi/dpa)

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