Bayern: Krankenschwester (74) arbeitet ihr Leben lang – doch plötzlich landet sie auf der Straße

Eine ehemalige Krankenschwester aus Bayern hat ihr Leben lang gearbeitet und findet trotzdem keine bezahlbare Wohnung. (Symbolfoto)
Eine ehemalige Krankenschwester aus Bayern hat ihr Leben lang gearbeitet und findet trotzdem keine bezahlbare Wohnung. (Symbolfoto)
Foto: imago images / MITO

Bad Tölz. Es ist eine traurige Geschichte. Eine ehemalige Krankenschwester (74) aus Bad Tölz in Bayern hat bis zu ihrer Rente hart gearbeitet und hat nun keine eigene Wohnung mehr.

Die Suche nach einer neuen Bleibe in Bayern gestaltete sich schwieriger als gedacht.

Bayern: 74-jährige Krankenschwester steht plötzlich auf der Straße

Bis zur Rente hat die Frau als Krankenschwester gearbeitet, berichtet der Merkur. 2018 hat ihr Vermieter dann Eigenbedarf angemeldet.

„Ich hab´ nicht gedacht, dass ich einmal auf der Straße landen könnte“, erklärt die heute 74-Jährige. Sechs Monate hatte sie Zeit für die Wohnungssuche. Gefunden hat sie jedoch nichts. „Am 1. Dezember 2018 stand ich auf der Straße“, erinnert sie sich.

Es gebe zu wenig kleine und bezahlbare Wohnungen. Außerdem mache ihre Katze der 74-Jährigen die Suche schwer. „Aber sie ist über 17 Jahre alt und das einzige, was ich noch habe. Es ist doch traurig, dass man nur wegen einer Katze keine Wohnung findet.“, erklärt sie gegenüber dem Onlineportal.

+++2020: Hartz 4, Deutsche Bahn und Rente – das alles ändert sich im neuen Jahr+++

Noch kann die Rentnerin von ihren Ersparnissen leben. Ihre Möbel hat sie zwischen gelagert. Dadurch entstehen kosten, die sie sich auf Dauer nicht leisten kann.

------------------------

Mehr News:

Bayern: 13-Jähriger sieht seine eigene Todesanzeige in der Zeitung!

Bayern: Diese Omi (91) wird plötzlich zum Instagram-Star – kennst du sie schon?

München: Chor veranstaltet Weihnachtsfeier – als DAS passiert, sind die Gäste vor Schreck wie gelähmt

------------------------

Seniorin zweifelt: „Vielleicht bin ich auch zu alt.“

Eine vorübergehende Bleibe hat die Seniorin in einem ehemaligen Hotel in Bayern gefunden, dass für Asylbewerber und Menschen ohne Wohnung umgebaut wurde. Eigentlich seien die Wohnungen nur für ein halbes Jahr gedacht. Da viele jedoch innerhalb dieser Zeit keine andere Wohnung finden, kommen sie wieder zurück.

„Es ist einfach traurig“

Viel Hoffnung hat die Bayerin inzwischen nicht mehr. Dem Merkur erklärt sie: „Irgendwie habe ich die Hoffnung aufgegeben. Vielleicht bin ich auch zu alt. Es ist einfach traurig.“ (lmd)

 
 

EURE FAVORITEN