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Bayern: Busfahrer will Streit in seiner Reisegruppe schlichten – und stirbt!

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Drama im Bayern! Ein Busfahrer wollte einen Streit schlichten – und wurde dabei tödlich verletzt. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Fotostand / K. Schmitt

Hof. 

Drama im Bayern!

Ein Busfahrer im oberfränkischen Hof (Bayern) ist beim Versuch, einen Streit zu schlichten, tödlich verletzt worden! Das teilten das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Hof am Dienstagmorgen mit.

Bayern: Busfahrer will Streit schlichten – und wird tödlich verletzt

In der Nacht auf Dienstag gegen 0.30 Uhr legte eine Reisegruppe, die mit zwei Omnibussen aus Polen unterwegs war, am Bahnhofsvorplatz in Hof eine Rast ein. Ein paar Fahrgäste gingen für eine Raucherpause auf den nächstgelegenen Gehweg – doch dort gerieten sie in einen Streit mit einem Passanten (43).

Zu den Gründen für den Streit machten die Ermittler keine Angaben. Jedoch eskalierte die Auseinandersetzung derart, dass der 43-Jährige einen Fahrgast attackierte und diesen leicht verletzte. Daraufhin ging einer der polnischen Busfahrer dazwischen.

Der 63-Jährige wollte den Streit schlichten, doch der Tatverdächtige zückte ein Taschenmesser – und verletzte den Busfahrer so schwer, dass dieser noch am Tatort starb. Erste-Hilfe-Maßnahmen der Fahrgäste sowie ein alarmiertes Notarztteam konnten den Tod des Mannes leider nicht mehr verhindern.

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Bayern: Tatverdächtiger leistet keinen Widerstand bei Festnahme

Der 43-jährige Tatverdächtige aus Sachsen versuchte anschließend, zu Fuß vom Tatort zu fliehen. Doch eine Streife der Hofer Polizei konnte ihn noch in der Nähe aufspüren. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen.

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Jetzt ermittelt das Fachkommissariat für Tötungsdelikte bei der Kripo Hof in enger Zusammenarbeit mit der Hofer Staatsanwaltschaft. Der Tatverdächtige soll einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. (at)