Asteroid: Experten enthüllen Unglaubliches – es verändert die Geschichte

Asteroid: So dürfte etwa der Einschlag auf die Erde ausgesehen haben. (Symbolbild)
Asteroid: So dürfte etwa der Einschlag auf die Erde ausgesehen haben. (Symbolbild)
Foto: imago images / Science Photo Library

Bisher glaubte man, dass das Massensterben vor Millionen von Jahren durch einen Vulkanausbruch zerstört wurde. Nun haben Experten jedoch eine neue Studie veröffentlicht, die die Geschichte entscheidend verändern könnte.

So soll ein Asteroid vor rund 66 Millionen Jahren einen Großteil der Lebewesen und damit die Dinosaurier ausgelöscht haben.

Asteroid: Vulkan soll kleine Rolle gespielt haben

Forscher des Universitätskolleg in London sowie der Universität in Southampton widerlegen die bisherigen Kenntnisse: Sie sagen, dass ein Vulkan nicht direkt für den Tod der Dinosaurier verantwortlich war.

Stattdessen soll ein zehn Kilometer großer Asteroid auf der Yucatan-Halbinsel in Mexiko eingeschlagen sein. Dadurch soll der 200 Kilometer große Chicxulub-Krater entstanden sein, wie unter anderem der britische Mirror berichtet.

Der Professor Paul Bown des Universitätskolleg in London und Co-Autor der Studie sagt: „Die meisten Wissenschaftler erkennen an, dass das letzte und bekannteste Massensterben durch den Fall eines großen Asteroiden auf die Erde vor 66 Millionen Jahren erfolgte. Doch einige Forscher regten an, dass eine Vulkantätigkeit ebenfalls eine große Rolle gespielt haben könnte. Wir haben gezeigt, dass das nicht der Fall ist.“

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Meeresfossilien bringen Erkenntnis

Die Forscher hatten Meeresfossilien untersucht, um mehr über die Temperatur des Ozeans und Kohlenstoffkreislauf aus der Zeit herauszufinden. Dafür entnahmen sie winzige Fossilien von dem Meeresgrund bei der kanadischen Insel Neufundland.

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Das ist ein Asteroid:

  • Ein Asteroid ist ein astronomischer Kleinkörper
  • Er bewegt sich auf keplerschen Umlaufbahnen um die Sonne
  • Sie sind größer als Asteroiden, aber kleiner als Zwergplaneten

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Schließlich stießen die Forscher auf Gasemissionen eines Vulkans, die aus einer Zeit vor der Grenze der Kreidezeit und der Paläogen stammten. Genauer gesagt 200.000 Jahre vorher war es in Indien nämlich zu einem massiven Vulkanausbruch gekommen.

Ein Experte erklärt...

Professor Paul Wilson von der Universität in Southampton und Mitautor der Studie erklärt: „(...) Wir haben festgestellt, dass der Vulkanismus vor dem Massensterben begann und deutlich davor abgeschlossen war. Der Aufprall des Asteroiden stimmt dagegen mit dem Massenaussterben überein.“

Dennoch soll der Vulkanismus damals das Leben auf der Erde beeinflusst haben. So glauben die Forscher, dass Vulkangase eine wichtige Rolle bei der Entstehung verschiedener Arten nach dem Aussterben gespielt haben könnten. Das schreibt der britische Mirror.

 
 

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