Apple: Achtung! Wenn du diesen Fehler machst, musst du richtig tief in die Tasche greifen

Vorsicht vor dieser Apple-Mail! Nicht draufklicken! (Symbolbild)
Vorsicht vor dieser Apple-Mail! Nicht draufklicken! (Symbolbild)
Foto: imago / images ZUMA Press

Als Helmut Müller* eine E-Mail von Apple erhält, kommt Panik auf. Seine Tochter Mia* (13) soll viel Geld im Apple-Store gelassen haben. Das Spiel „Lauf Würstchen, lauf“ habe es ihr angetan. 26 Euro soll sie für Karotten und zusätzliche Münzen investiert haben. Irgendwas stimmt mit der Apple-Mail nicht. Doch bevor Helmut es merkte, war es zu spät...

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Helmut Müller aus NRW ist gerade beim Optiker, als er eine Nachricht von seiner Frau Iris* bekommt. Als er seine Brille für etwa eine Stunde zur Nachbearbeitung dort lassen muss, setzt er sich in ein Café. Dort angekommen, liest er die Nachricht seiner Frau. Doch leider kann er nicht alles genau erkennen. Schließlich fehlt ihm seine Sehhilfe.

Apple: Bei diesem Fehler musst du richtig blechen

„Ich habe extra die Schrift vergrößert“, erzählt Helmut. Plötzlich kommt Panik in ihm auf. In der Nachricht seiner Frau steht, dass Tochter Mia vom gemeinsamen Apple-Konto ein Spiel gekauft haben soll. In der Mail steht Folgendes:

„Hallo Apple-Kunde,

Vielen Dank, dass Sie „Lauf Würstchen, lauf!“ am 29. November 2019 bestellt haben. Diese automatisch generiere Nachricht bestätigt den Eingang Ihrer Bestellung über den App-Store.(...) Um Ihre Bestellungen anzuzeigen, zu verwalten oder zu stornieren. Bitte überprüfen Sie die beigefügte Rechnung.“

Helmut soll Fotos im Apple-Store hochladen

Unter der E-Mail ist das Apple-Zeichen zu sehen. Alles sieht täuschend echt aus. Schnell wollen Helmut und Iris die Bestellung stornieren. Über 26 Euro für ein Spiel – das geht gar nicht. Wenn Mia aus der Schule kommt, gibt es erstmal Ärger, denken die beiden.

Schnell öffnet Iris die Rechnung. Darauf zu sehen: die Auftragsnummer, die Bestellübersicht und die geforderte Summe von 26,28 Euro. Sie melden sich bei Apple, möchten die Bestellung rückgängig machen. Kurze Zeit später erhalten die beiden eine Mail. Der Absender: contactus.de@euro.apple.com. Dazu eine nette formulierte Mail von Apple. Mit einigen Links zu den üblichen Apple-Seiten. Dazu auch der Link zur Stornierung der Bestellung. Natürlich klicken sie drauf. „Wir wollten alles schnell rückgängig machen.“

Seit Jahren werden gefälschte Apple-Mails verschickt.

Plötzlich erhält das Paar eine Aufforderung, sich beim Apple-Store erneut zu verifizieren. Ihre ID sei nicht mehr gültig. Tun sie dies nicht, können die beiden die Apple-Bestellung nicht stornieren. Für die Verifizierung muss Helmut seine Kreditkarte von vorne und von hinten abfotografieren. Und er soll noch ein Foto von sich selbst hochladen.

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Apple-Mail ist eine Phishing-Mail

Völlig in Panik macht er dies. Nicht, dass noch mehr abgebucht wird. Puh, geschafft. Jetzt dürfte alles in Ordnung sein. „Na warte Mia, das gibt Ärger“, sagt Helmut zu sich selbst. Zu Hause mit frisch polierter Brille angekommen, geht er mit Iris die Apple-Bestellung noch einmal durch.

Als seine Tochter dann in der Tür steht, ist sie völlig verblüfft. „'Lauf, Würstchen, lauf!' kenne ich nicht. Das war ich nicht!“ Dann der Schock: Es war eine Phishing-Mail. Ein Betrug. Ein Identitätsdiebstahl! Beim zweiten Mal hinsehen, erkennen das auch Helmut und Iris. Sch*** denken sie sich. Was nun? Mit den Daten der Kreditkarte kann der Betrüger jetzt alles anstellen. Sie lassen sofort die Kreditkarte sperren. Und dann schnell zur Polizei!

Dort angekommen, erstatten beide Anzeige gegen unbekannt. „Der Polizist sagte, wir seien nicht die ersten, die diese Woche wegen solch eines Vorfalls Anzeige erstattet haben.“ Die Erleichterung: In den drei Stunden, die der Betrüger die Daten hatte, ist nichts abgebucht wurden. Noch einmal Glück gehabt.

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Schufa erfährt von Apple-Betrug

Aber ganz ohne Schaden kommt Helmut leider nicht davon. Der Identitätsklau wurde der Schufa gemeldet. Sollte jemand mit seinen Daten zum Beispiel einen Kredit aufnehmen wollen, wird der Bank sofort eine rote Ampel angezeigt. Darunter muss aber auch Helmut leiden. Denn jedes Mal, wenn er etwas finanzieren möchte, muss er erst einmal beweisen, dass er auch der Richtige ist...

Apple-Mail bekommen? Das musst du tun:

Solltest du auch so eine Apple-Mail erhalten: öffne bloß nicht den Anhang und klicke nicht auf den Link! Falls du die tust, können die Betrüger dir, wie auch bei Helmut, vorgaukeln, dass sie von Apple wären und eine Meldung senden, in der steht, dass du dich neu verifizieren musst. Solltest du aus Versehen doch draufgeklickt haben, lass dein Konto sperren und wende dich an die Polizei. Im schlimmsten Fall können die Täter sogar deine Daten auslesen und auf dein Smartphone zugreifen. Auf onlinewarnungen.de kannst du außerdem den Fall melden, um andere Nutzer zu warnen.

*Alle Namen wurden aus Sicherheitsgründen von uns geändert.

 
 

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