Android: Achtung! Sicherheitslücke aufgetaucht – Fast jeder Nutzer betroffen

Android: Über 90 Prozent der User sind betroffen! Eine neue Malware nutzt eine besonders fiese Variante, um an deine Daten zu gelangen. (Symbolbild)
Android: Über 90 Prozent der User sind betroffen! Eine neue Malware nutzt eine besonders fiese Variante, um an deine Daten zu gelangen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Christian Ohde

Eine neue krasse Sicherheitslücke im Handy-Betriebssystem Android wurde entdeckt – und sie betrifft den Großteil aller Android-Nutzer!

Die betreffende Malware trägt den Namen „StrandHogg 2.0“. Der Schaden, den sie verursachen kann, ist hoch. Google selbst schätzt das Angriffsrisiko als „kritisch“ ein. Doch was genau hat es damit auf sich? Und wie können sich Android-Besitzer davor schützen?

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Android: Malware „StrandHogg 2.0“ betrifft über 91 Prozent aller User

Die Vorgehensweise von „StrandHogg 2.0“ ist extrem hinterlistig. Denn die Malware kann sich an deine normalen Smartphone-Apps anheften. Wenn du diese dann startest, läuft „StrandHogg 2.0“ unerkannt im Hintergrund mit. Das wird anschließend genutzt, um unter dem Deckmantel der gestarteten Anwendung nach Berechtigungen für beispielsweise die Kontakte oder die GPS-Daten deines Handys zu fragen. Als Nutzer denkt man jedoch, die App selbst frage nach den Berechtigungen – und läuft somit Gefahr, diese leichtfertig zu erteilen und der Schadsoftware die Tür zu seinen persönlichen Daten zu öffnen.

User der neuesten Version Android 10 können zwar beruhigt aufatmen, denn das Update ist nicht von „StrandHogg 2.0“ betroffen. Das Problem jedoch: Laut Google-Daten benutzen mehr als 91 Prozent der User noch Android 9.0 oder älter.

So hinterlistig arbeitet die neue Android-Malware „StrandHogg 2.0“

Jedoch will Google noch im Mai einen Sicherheits-Patch für die Android-Versionen 8.0, 8.1 und 9.0 anbieten, um die Handys vor „StrandHogg 2.0“ zu schützen. Das berichtet das norwegische App-Sicherheits-Unternehmen „Promon“.

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„StrandHogg 2.0“ ist gemeiner als sein Vorgänger

Der Name „StrandHogg 2.0“ deutet bereits schon an, dass dies nicht das erste Mal ist, dass eine derartige Schadsoftware entdeckt wurde. Bereits 2019 tauchte erstmals eine Vorgängerversion auf. Das 2.0-Update bezeichnet „Promon“-Gründer Tom Lysemose Hansen als „StrandHoggs noch böseren Zwilling“. Es erlaube Hackern ein viel breiteres Angriffsfeld und sei viel schwieriger zu entdecken.

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Das Online-Portal „Chip“ warnt diesbezüglich davor, Apps aus externen Quellen außerhalb des Google Play Stores herunterzuladen. Dabei sei die Wahrscheinlichkeit größer, eine Anwendung zu erwischen, über die sich „StrandHogg 2.0“ auf deinem Handy einnisten kann. (at)