Amazon: Alexa treibt Familien in den Wahnsinn – auf diese Frage der Echobox solltest du besser NICHT reagieren

Amazon: Alexa kann Familien regelrecht in den Wahnsinn treiben. Verzichtet man auf eine Aufforderung, kann man sich diesen Ärger allerdings ersparen. (Symbolbild)
Amazon: Alexa kann Familien regelrecht in den Wahnsinn treiben. Verzichtet man auf eine Aufforderung, kann man sich diesen Ärger allerdings ersparen. (Symbolbild)
Foto: imago images / STPP / agefotostock

Eigentlich ist die Echobox Alexa von Amazon ein treuer Begleiter. Alexa hat auf so ziemlich alles eine Antwort. Sobald sie ihren Namen hört, hört das Amazon-Gerät zu und reagiert. Das kann durchaus nützlich sein – doch es kann auch schnell nach hinten losgehen.

Alexa kann Familien nämlich durchaus in den Wahnsinn treiben, wie eine Familie nun selbst erleben musste. Damit dir das nicht passiert, solltest du eine Aufforderung an die Amazon-Echobox unbedingt vermeiden.

Amazon: Alexa treibt Familien in den Wahnsinn

Sie beantwortet Fragen, erinnert an einen Termin, kann das Licht einschalten und vereinfacht einen Einkauf: Die Echobox Alexa von Amazon ist ein wahrer Alleskönner. Das bedeutet aber auch, dass sie ebenso Dinge tun kann, die keineswegs wünschenswert sind.

So trieb Alexa eine Familie ein paar Tage nach Weihnachten regelrecht in den Wahnsinn. Darüber berichten die „Ruhrnachrichten“. Jasmin B. habe sich mit ihrem Bruder unterhalten, als sie im Hintergrund ihre kleine Tochter gehört habe, wie diese die Echobox aufgefordert habe, zu pupsen.

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Daraufhin habe Alexa gesagt: „Mir selbst ist das unangenehm.“ Doch es blieb nicht dabei. Die Echobox änderte offenbar plötzlich ihre Meinung und sagte: „Darum starte ich einen Skill für dich. Willkommen bei Megafurz. Soll ich furzen?“

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Das ist Amazon:

  • 1994 in den USA von Informatiker Jezz Bezos als Onlinebuchhandlung entwickelt
  • Inzwischen ist es Marktführer im Online-Handel
  • 2019 erwirtschaftete Amazon einen Umsatz von 280 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 11,6 Milliarden
  • Amazon bietet nicht mehr nur Waren an, sondern auch verschiedene Dienste wie Prime, Pay, Video oder Music
  • Gründer Bezos gilt als reichster Mensch der Welt, sein Vermögen wird auf mehr als 100 Milliarden Dollar geschätzt

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Jasmin B.s dreijährige Tochter fand Gefallen an der Reaktion des kleinen Amazon-Gerätes und antwortete – wenig verwunderlich – mit „Ja“. Alexa gab daraufhin verschiedene Geräusche von sich. Währenddessen war die Mutter des Kleinkindes weiter von ihrem Gespräch abgelenkt und bekam nicht mit, dass Alexa ihrer kleinen Tochter irgendwann einen Einkauf vorschlug. „Auf einmal hörte ich, wie Alexa irgendetwas sagte wie 'Großartig, du hast ein Erweiterungspaket gekauft'“, erzählt die Mutter entsetzt.

Also habe sie nachgeschaut und festgestellt, dass die Dreijährige tatsächlich das „Erweiterungspaket 'Oberkrasse Fürze'“ gekauft habe.

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Aufforderung an Amazon-Echobox vorab gut überlegen

Das Furz-Paket kostete Jasmin B. schließlich zwar „nur“ 1,60 Euro, dennoch kann ein solcher Spaß sicherlich auch noch teurer ausgehen. Jasmin B. jedenfalls habe daraufhin erstmal in den Einstellungen den Spracheinkauf gesperrt, wie sie gegenüber der „Ruhrnachrichten“ sagt.

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Amazon erklärt: Einkaufsmöglichkeit kann deaktiviert werden

Dazu erklärt Amazon: „Grundsätzlich ist es möglich, die Einkauffunktion zu deaktivieren oder wahlweise das Einkaufen nur per Sprach-PIN oder Stimmprofil durchzuführen. Das wird einen solchen ungewollten Kauf verhindern. Zudem gibt es auch noch Skills in Apps für Kinder, hier gibt es weitere Optionen, die in diesen dedizierten Skills greifen (Genehmigung für den Einkauf per Textnachricht oder Email).“

Der Vorfall zeigt also, man sollte sich vorher gut überlegen, welche Frage man der Echobox stellt oder aber die Einkauffunktion deaktivieren.

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Amazon: Eklat um Alexa

Vor rund einem Monat gab es einen Eklat rund um Alexa. Die Antworten, die die Echobox gegeben hat, haben sogar die Politik beschäftigt. Warum es geht, liest du hier >>> (nk)

 
 

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