Aldi, Netto, Edeka und Co.: Lieferengpässe wegen des Schnees? – „Zum Hamstern gibt es keinerlei Anlass“

Die Lebensmittelläden haben trotz des Schnees nach eigenen Angaben keine Lieferengpässe zu verzeichnen. (Symbolbild)
Die Lebensmittelläden haben trotz des Schnees nach eigenen Angaben keine Lieferengpässe zu verzeichnen. (Symbolbild)
Foto: Funke Foto Services

Wegen des heftigen Wintereinbruchs am Wochenende sind viele Straßen dicht gewesen, auf den Autobahnen herrschten chaotische Zustände. Das führte auch dazu, dass Lkw mit ihren Lieferungen nicht pünktlich angekommen sind.

Das merkten auch Supermärkte wie Aldi, Netto und Edeka. Doch die Lebensmittelhändler sehen trotzdem keinen Grund zur Sorge. Und schon gar keinen Grund für Hamsterkäufe aus Angst, dass die Regale leer sein könnten.

Leere Regale wegen des Schnees bei Aldi, Netto, Edeka und Co.? Das sagen die Supermärkte

„Der aktuelle Wintereinbruch fordert uns in manchen Regionen heraus, trifft unsere Mitarbeiter in der Logistik, in den Verwaltungen und in den Filialen sowie unsere Logistikpartner und Lieferanten jedoch nicht unvorbereitet. In vielen Regionen haben wir Erfahrungen mit extremen Wetterlagen und können uns darauf einstellen. In der aktuellen Situation kann es also durchaus vorkommen, dass vereinzelte Lieferungen nicht pünktlich erscheinen oder umdisponiert werden müssen. Insgesamt können wir jedoch die Versorgungssicherheit in unseren Märkten gewährleisten. Zum Hamstern gibt es keinerlei Anlass“, heißt es von Aldi Süd.

Und auch bei Edeka wird diese Beobachtung bestätigt. Es könne „lokal zu Verzögerungen bei der Belieferung einzelner Märkte kommen“, heißt es von einer Sprecherin von Edeka. Die Lieferkette würde aber grundsätzlich funktionieren.

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Wenn es also zwischendurch mal zu leeren Regalen kommen sollte, ist das noch lange kein Lieferengpass. Manche Lieferungen kommen wegen der Extrem-Wetterlage nur etwas verspätet an. Alle Lebensmittelhändler betonen, dass Hamsterkäufe nicht nötig seien.

Warenversorgung ist laut den Supermärkten sicher gestellt

„Aktuell können wir sagen, dass wir die Warenversorgung auch in den betroffenen Gebieten weiterhin sicherstellen können. Es kann zwar lokal zu Verzögerungen bei der Belieferung einzelner Filialen kommen, aber grundsätzlich funktioniert die Lieferkette. Es besteht kein Grund, Vorräte anzulegen“, sagt Netto dazu.

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Das ist Netto:

  • Gründung 1928, Sitz in Maxhütte-Haidhof (Bayern)
  • drittgrößter Discounter in Deutschland nach Aldi und Lidl
  • knapp 4.300 Filialen
  • 75.000 Mitarbeiter
  • Umsatz 13,3 Milliarden Euro

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>>> Netto-Kunde will nur einkaufen gehen – doch vor Ort kann er seinen Augen kaum trauen

Also: keine Panik, wenn ein Supermarkt etwas leerere Regale hat in diesen Tagen. Der Lkw hat vermutlich einfach nur etwas Verspätung wegen der vereisten und verschneiten Straßen. (fb)