Aldi: Kunde will in Discounter einkaufen – doch dann verlässt er die Filiale! „Schlimmer als ...“

Ein Aldi-Kunde hat den Discounter betreten und musste eine traurige Erfahrung machen. (Symbolbild)
Ein Aldi-Kunde hat den Discounter betreten und musste eine traurige Erfahrung machen. (Symbolbild)
Foto: imago images

Das Coronavirus bestimmt unseren Alltag weiterhin. In Discountern wie Aldi, Lidl und Co. herrscht Maskenpflicht. Kunden müssen Mund und Nase bedecken, wenn sie die Filialen betreten. Doch es gibt eine Begleiterscheinung in der Pandemie-Zeit, die traurig stimmt.

Es ist die Ignoranz, das fehlende Mitgefühl, was ein Aldi-Kunde nun bemängelt. Er wendet sich ziemlich niedergeschlagen an den Discounter. Doch was war passiert?

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator
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Aldi: Kunde betritt den Laden - und fühlt sich diskriminiert

Der Kunde hat ein ärztliches Attest, welches ihn von der Maskenpflicht befreit. Doch als er eine Filiale in Bodenheim (Rheinland-Pfalz) betrat, sollen die Mitarbeiter wenig Verständnis gezeigt haben. Das prangert er auf der Aldi-Facebookseite an.

Er schreibt, dass er an der Kasse auf die fehlende Mund-Nasen-Bedeckung angesprochen wurde. Die Reaktion: „Schulterzucken, Lächeln, ach so Einer... Auf meine freundliche Nachfrage kam die Reaktion: 'Das hätte ich auch gerne. Ich wäre auch gerne 'krank' und hätte so was.' Ich wieder: 'Sie wollen also wirklich krank sein?' Daraufhin nur ein mitleidiges Lächeln zurück.“

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Das ist zu viel für den Kunden. Er wird deutlich. „Was ist das für eine Reaktion? Ich fühle mich als kranker Mensch bei Aldi diskriminiert. Soll ich künftig einen Stern tragen, wenn ich zu Aldi gehe? Besser noch eine Ansage machen, damit es alle wissen. Oder was bitte? Ja, die Angst in unserem Land und die Ignoranz sind schlimmer als das Virus.“

Die Antwort von Aldi folgt auf dem Fuße: Der Discounter entschuldigt sich! Das Social-Media-Team von Aldi: „Bitte entschuldige, dass du diese Erfahrung machen musstest und den unangebrachten Tonfall meines Kollegen oder meiner Kollegin. Lass mich dir versichern, dass wir garantiert niemanden diskriminieren möchten und es mir wirklich von Herzen leid tut, dass du dich so gefühlt hast.“

Ehrliche Worte! Zudem werde die Beschwerde an die zuständige Regionalgesellschaft weitergeleitet, damit diese sich darum kümmert.

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Ob der verletzte Kunden wohl noch eine Entschuldigung vor Ort hören wird? Bleibt zu hoffen, dass sein nächster Einkauf deutlich angenehmer verläuft als der letzte. (js)

 
 

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