Aldi: Kunde entdeckt mysteriösen Betrag auf seinem Kassenbon – DAS steckt dahinter

Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese

Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese
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Was für eine mysteriöse Summe! Was hat Aldi denn da auf dem Kassenbon abgerechnet? Ein Kunde hatte sich seine Abrechnung mal genauer angesehen.

Wenn die Kassierer bei Aldi die Ware über den Scanner ziehen, bekommen Kunden so schnell gar nicht mit, welche Preise für die einzelnen Produkte aufgelistet werden. Im Anschluss zahlt der Kunde seinen Einkauf und lässt den Kassenzettel im Portemonnaie verschwinden. Doch Achtung, oft lohnt sich ein zweiter prüfender Blick.

Aldi: Kunde entdeckt mysteriösen Betrag auf seinem Kassenbon – DAS steckt dahinter

Ein Kunde hat jetzt einen mysteriösen Cent auf seinem Bon entdeckt. Er hat einen Cent gekauft? Wofür wurde der denn abgerechnet? Wie das Technikmagazon „Chip“ erklärt, steckt hinter der Summe ein symbolischer Wert.

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Dem betroffenen Aldi-Markt ist wohl ein Fehler unterlaufen. Denn das Produkt wurde nicht benannt. Der Cent ist der Preis für einen Plastikbeutel aus der Obst- und Gemüseabteilung. Seit dem Sommer 2019 erhebt Aldi für die Beutel eine Pauschale.

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Da der Plastikbeutel nun etwas kostet, sollen Kunden damit davon abgehalten werden, auf die Einwegware aus Plastik zurückzugreifen. Um den Verbrauch an Plastik zu reduzieren, gibt es in vielen Supermärkten und Discountern bereits Mehrwegnetze, die immer wieder beim Einkaufen verwendet werden können.

Zunächst spotteten die Kunden über die Einführung des symbolischen Cents. Sie sagten unter anderem: „„Wow... der Cent wird die preisbewussten Kunden natürlich enorm abschrecken.“ Hier mehr lesen >>>

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Erschreckend war die Summe der Gratis-Plastikbeutel noch in 2018, als sie noch nichts gekostet haben: mehr als drei Milliarden dünne Plastiktüten gingen in Deutschland über die Ladentheke. Jeder Kunde nahm also 37 Beutel mit. Als der symbolische Cent dann eingeführt wurde, ging der Verbrauch stark zurück.

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Nun hat die Bundesregierung beschlossen dünnen Plastiktüten komplett zu verbieten. Ab Januar 2022 wirst du sie dann beim Einkaufen nicht mehr finden. Das Gesetz wurde am 8. Februar verkündet. Doch die Knotenbeutel für Obst und Gemüse wird es weiterhin geben.

Plastiktüten ab Januar 2022 verboten - es gibt aber eine Ausnahme

Die Begründung der Regierung: „Sie dienen dem hygienischen Umgang mit gekauftem Obst oder Gemüse und beugen der Verschwendung von Lebensmitteln vor. Außerdem könnte ein Verbot dieser Tüten die Hersteller motivieren, mehr Produkte standardmäßig in Plastik zu verpacken. Zudem gibt es kaum umweltfreundliche Alternativen.“

Bleibt also zu hoffen, dass viele Kunden auf ihre Kassenbons schauen und sich über die Kosten von einem Cent wundern und ihr Einkaufverhalten dahingehend ändern. (js)