Aldi: Kundin bekommt Ansage im Markt und ist stinksauer – „Ich wurde heute...“

Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese
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Bei Aldi und vielen weiteren Supermärkten herrschen während der Corona-Krise strenge Regeln. Die Anzahl der Kunden im Laden werden beschränkt, man muss zwingend einen Einkaufswagen mit reinnehmen und natürlich mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Was eine Frau nun aber bei Aldi erlebt hat, lässt sie fast ausrasten.

Eigentlich wollte die Kundin bei Aldi für die Schwiegereltern und ihre eigene Familie einkaufen – insgesamt somit für fünf Personen. Doch genau das, wurde ihr jetzt zum Verhängnis.

Aldi lässt Frau nicht einkaufen, was sie braucht

„Ich wurde heute in eurer Filiale im Kochel am See als 'Hamsterkäuferin' zurechtgewiesen. Ich dürfte wohl nur sechs Packungen Haferflocken pro Kopf kaufen. Was ist der Sinn dahinter?“

Eigentlich wolle die Aldi-Kundin nur helfen. Ihre Schwiegereltern seien über 75 Jahre alt und gehörten somit zur Risikogruppe. Gerade diese Menschen sollen so wenig Menschenkontakt wie möglich haben. Deswegen gehe sie als Schwiegertochter für sie einkaufen.

Damit sie selbst nicht ständig raus müsse, um unnötiges Bewegen im Freien zu vermeiden, kaufe die Frau für gleich mehrere Wochen ein.

Auf der Aldi-Facebook beschwert sie sich jetzt. Sie fordert eine Erklärung, warum sie nicht für fünf Personen einkaufen darf. Sie schreibt: „Soll ich vielleicht die ganze Familie ins Geschäft schleppen inkl. kleines Kind, damit eure Verkäufer glücklich sind, dass ich mich an diese Auflagen halte?“

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte im Jahr 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Aldi: „Bedarfsgerecht einkaufen“

Nach kurzer Zeit bekommt sie eine Antwort von Aldi. Der Discounter schreibt: „Unsere Ware verkaufen wir grundsätzlich in handelsüblichen Mengen. Auch wenn ausreichend Ware vorhanden ist, ist es nicht überall gleichermaßen möglich, die Versorgung konstant aufrecht zu erhalten. Wir hoffen hier auf eine gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität und bitten alle Beteiligten, bedarfsgerecht einzukaufen.“

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Doch genau das habe die Kundin nach eigenen Angaben gewollt. Sie habe bedarfsgerecht für fünf Personen einkaufen wollen, damit nicht jeder einzeln los muss. Doch der Discounter unterscheidet nicht, ob nur zwei oder gar fünf Personen in einem Haushalt leben. Das wäre auch kaum zu überprüfen.

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Da bleibt der Frau vermutlich nur eins: Für die Schwiegereltern bei Aldi einkaufen und für die eigene Familie bei der Konkurrenz in der Nähe. (ldi)

 
 

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