Aldi: Kunde geht einkaufen – als er sein Auto sieht, platzt ihm der Kragen: „Nie wieder!“

Bei Aldi werden bei Dauerparkern Knöllchen fällig. (Symbolbild)
Bei Aldi werden bei Dauerparkern Knöllchen fällig. (Symbolbild)
Foto: imago images/MiS

Er wollte nur bei Aldi einkaufen, doch nachdem er den Markt verlassen hatte, kochte er vor Wut. Der Grund: ein Knöllchen am Auto. Doch damit findet sich der Kunde von Aldi nicht ab – und wütet los.

Auf der Facebook-Seite von Aldi motzt er, er habe nur etwas länger gebraucht: Zehn Minuten zu spät sei er zu seinem Auto zurückgekehrt.

+++ „Hart aber fair“: ARD schockt mit Nachricht zu Frank Plasberg – SO steht es um die Gesundheit des Moderators +++

Aldi: Kunde regt sich über Strafzettel auf – „Nie wieder!“

Er hatte für seine Überschreitung der Parkzeit ein Knöllchen in Höhe von 30 Euro bekommen. Für den Kunden ist das nicht zu fassen: „Dann gehe ich doch lieber zu Lidl. Nie wieder zu Aldi. So kann man auch Umsatz machen.“

Daraufhin meldete sich ein Servicemitarbeiter von Aldi und bat um Verständnis. „Du musst aber auch unsere Sichtweise hierzu verstehen, da wir auf einer Vielzahl von unseren Parkplätzen mittlerweile mit diversen Fremdparkern zu kämpfen hatten, haben sich einige Filialen dazu entschlossen, eine Parkscheibenpflicht einzuführen“, schreibt er.

Hintergrund: Aldi und andere Discounter gehen gegen Langzeitparker auf ihren Parkplätzen vor. Vor vielen Märkten herrscht Parkscheiben-Pflicht, wer zu spät kommt, muss in die Tasche greifen.

--------

Mehr zum Thema Aldi:

--------

Auch andere Discounter würden bereits ähnlich vorgehen. Dem wütenden Kunden rät er, sich an den Filialleiter oder direkt an den Parkraumservice zu wenden: „Meist wird das sehr kulant gehandhabt.“

Kunde ist erzürnt über Höhe des Bußgeldes

Den Parksünder bringt vor allem die Höhe des Bußgeldes auf die Palme. „Das zahlen Sie in Köln, wenn Sie eine Feuerwehrzufahrt zuparken“, beschwert er sich in der Diskussion mit einem anderen Nutzer. „Da geht es um Personengefährdung. Ansonsten zahlen Sie bei Zeitüberschreitung im Höchstfall zehn Euro. Das hätte ich mir ja noch gefallen lassen.“

+++ Aldi-Kundin schaut in die Regale und ist fassungslos: „Ich muss jetzt einfach mal fragen...“ +++

Seine Hoffnung: Wenn mehrere Personen mit ähnlich frustrierenden Erfahrungen künftig darauf verzichten, aufgrund der Parksituation bei Aldi oder anderen Discountern einzukaufen, könnten die dadurch entstehenden Umsatzeinbußen eventuell zu einem Umdenken der Verantwortlichen führen.

Bei Lidl wäre es dem aufgebrachten Kunden im Übrigen wohl nicht anders gegangen. Der Discounter hat viele Parkplätze an externe Dienstleister verpachtet. Hier werden die Flächen sogar per Sensor überwacht. Mehr dazu kannst du HIER lesen >>> (at)

 
 

EURE FAVORITEN