ADAC: DIESEN Hammer müssen Mitglieder jetzt verkraften...

ADAC: Die 239 Hauptversammlungs-Mitglieder haben die Änderungen beschlossen. (Symbolbild)
ADAC: Die 239 Hauptversammlungs-Mitglieder haben die Änderungen beschlossen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Sven Simon

Die ADAC-Delegierten haben am Donnerstag entscheiden: Mitglieder müssen 2020 mit einigen Änderungen rechnen.

Demnach will der Automobilklub die Mitgliedsbeiträge für seine rund 21 Millionen Mitglieder im nächsten Jahr anpassen. Zudem wird er eine neue Form der Mitgliedschaft einführen.

ADAC: Beitragsanpassung „unvermeidlich“

Eine Preisanpassung sei „unvermeidlich“, heißt es in einer Pressemitteilung des ADAC. Damit erklärt der ADAC den bevorstehenden Preisanstieg beim Basis- sowie beim Plustarif.

Schuld seien gestiegene Kosten und die neu erhobene Versicherungssteuer.

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Das letzte Mal, dass die Mitgliedsbeiträge erhöht wurden, liegt sechs Jahre zurück. Nun ist es wieder soweit: Der Basistarif wird von aktuell 49 Euro auf 54 Euro angehoben, der Plustarif von aktuell 84 Euro auf 94 Euro. Beim Plustarif soll dafür in Zukunft der Krankenrücktransport einer Begleitperson enthalten sein.

Neues Angebot kommt hinzu

Neben dem Basistarif und der Plus-Mitgliedschaft will der ADAC eine sogenannte Premium-Mitgliedschaft einführen. Diese soll die Plus-Mitgliedschaft durch folgende Serviceangebote erweitern:

  • Weltweite Pannenhilfe.
  • Rückholung bei Krisen und Naturkatastrophen.
  • Abschleppen in eine Wunschwerkstatt mit einer maximalen Entfernung von 100 Kilometer.

Die 139 Euro teure Versicherung wird damit 45 Euro teurer sein als der Plustarif.

Die Premium-Mitgliedschaft soll zunächst in Niedersachsen/Sachsen-Anhalt an den Start gehen, im ersten Halbjahr von 2020 auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. (nk)

 
 

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