Baby: Um an Geld zu kommen, hat ein Paar diesen entsetzlichen Plan

Symbolfoto
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Foto: imago images / PhotoAlto

Für viele Paare ist es die schönste, vielleicht auch anstrengendste Zeit des Lebens. Die Nachricht, dass die Frau schwanger ist, die Monate bis zur Geburt und schließlich das Glück, sein eigenes Baby in den Armen halten zu dürfen.

Ein verheiratetes Paar aus Pennsylvania hat ihren Freunden und Familien dieses gesamte Glück mit einer abschließenden Tragödie vorgetäuscht, um sich eine hübsche Summe Geld zu ergaunern.

Pennsylvania: Paar bekommt scheinbar ein Baby – die Freude ist groß

Wie die britische „Dailymail“ berichtet, verkündeten die beiden die freudige Nachricht der Schwangerschaft auf Facebook. Regelmäßig gab es Fotoupdates über den scheinbar immer größer werdenden Schwangerschaftsbauch.

Ihre Freunde freuten sich wahnsinnig für die beiden. Sogar eine Babyparty wurde geschmissen. Es gab reichlich Geschenke und Glückwünsche für die beiden.

Scheinbar starb das Kind kurz nach der Geburt

Am 3. Juli war es endlich so weit. Der kleine „Easton Walt Lang“ kam mit einem Gewicht von 3260 Gramm auf die Welt. Sogar ein Foto von ihm wurde auf Facebook veröffentlicht. Doch kurz später der Schock: Fünf Stunden nach der angeblichen Geburt verstarb der kleine Easton.

Er hatte Wasser in der Lunge und starb an den Folgen. Seine Eltern ließen ihn angeblich einäschern und kamen zum letzten Teil ihres perfiden Plans: Auf der Seite „Gofundme“ erstellten sie eine Spendenkampagne, um die Beerdigung des Kleinen zu finanzieren.

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Eine Freundin der angeblichen Mutter wurde stutzig

Wie kam nun heraus, dass das alles ein abgekartetes Spiel war? Eine Freundin der angeblichen Mutter bekam die Geschichte natürlich mit.

Dem Portal erzählte sie: „Das Baby hatte Wasser in seiner Lunge, aber die Ärzte gaben es der Mutter einfach zurück und sagten, dass das schon wird?Irgendwie kam mir das seltsam vor.“

Die Polizei deckt den Schwindel auf

Sie ließ sich von ihrer Intuition leiten und sollte recht behalten. Einen Anruf beim angegebenen Bestattungsinstitut später machte klar: Niemand dort wusste von der Beerdigung eines „Easton Walt Lang“. Noch nicht einmal der Name war den Angestellten ein Begriff.

Daraufhin kontaktierte sie die Polizei. Die Beamten sich sofort auf den Weg zu den „trauernden Eltern“ und im Laufe der Ermittlungen fanden sie eine Puppe im Haus des Paares, welche genau so aussah, das Baby auf dem Foto auf Facebook.

Gofundme hat bereits Stellung bezogen

Weiterhin gab es weder eine offizielle Geburts- noch Sterbeurkunde. Bei der Kampagne auf „Gofundme“ sind rund 500 Euro eingegangen. Die Website hat sich bereits zu dem Vorfall gemeldet und schreibt:

  • „Wir haben eine Null-Toleranz-Politik für jeden Missbrauch auf der Plattform. Alle Spender sind vollständig durch die GoFundMe-Garantie geschützt, was bedeutet, dass sie sich auf eine umfassende Rückerstattungsrichtlinie berufen können, sollte es zu einem Missbrauch kommen.“

Alle Spender sollten also ihr Geld zurückerhalten. (db)

 
 

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