Frau steigt in Taxi: Dann beginnt ihr Albtraum

Lyft, Uber, Mytaxi und Co sind eine bequeme Alternative zum traditionellen Taxi – doch bringen ganz eigene Gefahren mit sich. (Symbolfoto)
Lyft, Uber, Mytaxi und Co sind eine bequeme Alternative zum traditionellen Taxi – doch bringen ganz eigene Gefahren mit sich. (Symbolfoto)
Foto: imago images / snapshot
  • Dienste wie Uber und Lyft sind bequeme Alternative zu üblichen Taxis
  • Doch sie bringen eine ganz eigene Gefahr mit
  • Eine Nutzerin berichtet auf Twitter

Das Smartphone bietet uns viele Dienste an, die uns das Leben erleichtern sollen. Darunter auch Taxi-Apps, wie „Uber“, „mytaxi“ und „Lyft“.

Doch die scheinbar sichere Bequemlichkeit bringt auch eine kaum zu übersehende Menge an Gefahren mit sich. Eine Frau aus Amerika musste dies beim Nutzen einer Taxi-App erst kürzlich am eigenen Leib erfahren.

Nutzerin von Taxi-App teilt schockierende Geschichte

Im Gegensatz zu traditionellen Taxi-Unternehmen, bei denen alle Fahrer und Fahrten zumeist registriert sind, weiß man bei Uber und Co. nie genau, zu wem man ins Auto steigt.

Kelly Barnhill teilte ihre Geschichte auf Twitter. Am 5. Mai landete die Autorin am Flughafen Houston in Texas.

Der erste Eindruck ließ keine Bedenken aufkommen

Nachdem sie die Fahrzeit zum Hotel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sah - gute zweieinhalb Stunden - bestellte sie sich einen Fahrer über die Taxi-App „Lyft“.

Als der Fahrer am Flughafen ankam, hatte die Frau keine Bedenken ins Auto zu steigen. Er sah jung und freundlich aus, hatte ein Lächeln im Gesicht.

Erwartete Ankunft: 20:11 Uhr

Gegen 19.35 Uhr fuhren sie los. Erwartete Ankunftszeit am Hotel: 20.11 Uhr.

Kurz nach Fahrtbeginn beschwerte sich ihr Fahrer darüber, dass die App ihm nicht immer den „optimalen“ Weg zeigen würde – und schaltete sie prompt aus.

Der Fahrer machte kontinuierlich Komplimente über ihre Augen

Nach einem kurzen Tankstopp plauderten sie über Familie, was ihn nach Housten verschlagen hatte und seine anderen Jobs. „Du hast schöne Augen“, bemerkte er plötzlich.

Kelly dankte ihm für das Kompliment, ging aber nicht weiter darauf ein. Auch nicht, als er es noch einmal bemerkte. Und dann noch einmal.

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Die Ankunftszeit verschob sich

Sie konzentrierte sich lieber darauf, Mails auf ihrem Smartphone zu beantworten. Und bemerkte, dass sich die voraussichtliche Ankunftszeit ihrer App immer weiter verlängerte. Von 20.15 Uhr auf 20.20 Uhr auf 20.25 Uhr.

„Fahren wir überhaupt in die richtige Richtung?“ – „Ja. Der Verkehr in Houston ist schrecklich. Wir umfahren in einfach.“

Plötzlich: Kein Handyempfang mehr

Draußen wurde es immer dunkler. Kelly beschlich das Gefühl, dass sie sich immer weiter von der Stadt entfernten. Als sie eine Email versenden wollte, bemerkte sie, dass sie keinen Empfang mehr hatte.

„Ich weiß, was ich mache“

Jenseits der Fenster gab es keine Lichter mehr, keine Häuser mehr. Nur weite, leere Landstriche und einige Kühe. „Fahren wir wirklich richtig?“, fragte sie erneut. „Entspann dich einfach. Ich weiß, was ich mache.“ Kelly fing an, sich Sorgen zu machen.

Die Autorin tat das, was sie am besten konnte: Geschichten erzählen

Also begann die Autorin sich eine Geschichte zu überlegen. Sie erzählte von ihrem Job in einer länderübergreifenden Sicherheitsfirma, beklagte sich über ihren Chef, erfand Geschichten über ihre Kollegen.

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Sie klagte über ihr tolles Smartphone. Natürlich, es sei super, wenn der Chef eins stellt, aber die Sicherheitsvorkehrungen seien lächerlich übertrieben.

Ihr Chef überwache sie permanent

So wisse ihr Vorgesetzter immer, wo sie sich befand. Sie hätte keinen ruhigen Moment mehr. Wenn sie zu spät käme, wüsste ihr Chef das schon im Voraus und rief sie sofort an.

„Die Autobahnen sollten mittlerweile frei sein“, sagte ihr Fahrer plötzlich, wendete scharf und fuhr zurück Richtung Stadt. Es war mittlerweile 20.40 Uhr.

Tatsächliche Ankunft: 21 Uhr

Als sie wieder Empfang hatte, rief sie sofort ihren Mann an und gab vor, mit ihrem Chef zu telefonieren. Er war offensichtlich verwirrt, spielte das Spiel aber mit. Um 21 Uhr kam sie am Hotel an. In der App suchte sie nach einer Möglichkeit, den Fahrer zu melden.

Doch anstatt dieser, wurde ihr nur eine Quittung in Höhe von 94 Dollar angezeigt. Die Fahrt hätte eigentlich 30 Dollar kosten sollen. Sie kontaktierte den Anbieter von „Lyft“. Man erstattete die Differenz und kennzeichnete den Fahrer zur Untersuchung. Das war bislang aber auch alles.

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Dienste wie „Lyft“ und „Uber“ sind zwar bequem. Aber diese Bequemlichkeit hat doch einen recht hohen Preis: Die eigene Sicherheit. (db)

 
 

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