Baby kommt drogensüchtig auf die Welt – was eine Krankenschwester macht, ist herzzerreißend

Die Krankenschwester reagiert auf herzzerreißende Art und Weise, als sie von dem Schicksal des Babys erfährt. (Symbolbild)
Die Krankenschwester reagiert auf herzzerreißende Art und Weise, als sie von dem Schicksal des Babys erfährt. (Symbolbild)
Foto: imago images / PhotoAlto

Es ist eine extrem rührende Geschichte, die Liz Smith zu erzählen hat. Sie arbeitet als Krankenschwester im Bundesstaat Massachusetts. Liz Smith hat immer davon geträumt, Mutter zu werden und ihre eigenen Familie zu gründen.

Doch sie leidet unter Unfruchtbarkeit, hat mehrere Behandlungen hinter sich. Kinder wird sie in ihrem Leben nicht mehr bekommen können, berichtet sie dem Fernsehsender „CNN“. 2016 wird ihr Kinderwunsch dennoch wahr. Da begegnet sie der drei Monate alten Gisele im dem Krankenhaus.

Das Baby ist frühzeitig von seiner drogensüchtigen Mutter geboren worden, wiegt gerade einmal einen Kilo. Dadurch ist Gisele ebenfalls in jungen Jahren schon drogenabhängig. Zusätzlich hat sie starke gesundheitliche Probleme.

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Baby kommt drogensüchtig zur Welt: Was eine Krankenschwester macht, ist herzzerreißend

Nach einiger Zeit stellt sich heraus: Niemand besucht die kleine Gisele über mehrere Monate im Krankenhaus „Franciscan Children's“. Die Krankenschwestern schenken ihr besonders viel Aufmerksamkeit. Darauf fragt eine der Schwestern Liz Smith, ob sie die Gisele schon kenne.

„Nein, warum?“, fragt sie. Da stellt sich heraus, dass eine Pflegefamilie für die Kleine gesucht wird. „Ihr seid das perfekte Paar“, sagt die Krankenschwester zu Liz.

Noch nie hatte sich Liz Gedanken über Adoption gemacht - bis zu dem Moment, als sie Gisele im Kinderwagen sieht. Ab dann, so Liz gegenüber dem Fernsehsender, wollte sie die Mutter von Gisele werden. Die Adoption gestaltete sich allerdings alles andere als leicht. Einige rechtliche Hürden mussten überwunden werden, da sich das Kind in Händen einer staatlichen Behörde befindet.

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Behörden entziehen leiblichen Eltern das Sorgerecht

„Es war eine emotionale Achterbahn“, berichtet Liz. Ab April 2017 leben die beiden zusammen. Dabei verliert sie einen Gedanken nie aus dem Hinterkopf: „Das Ziel war immer die Wiedervereinigung mit ihren leiblichen Eltern.“

Doch die beaufsichtigten Besuche der Eltern wurden immer seltener - irgendwann blieben sie ganz aus.

„Sie unterstützten, wo sie konnten und bemerkten mit der Zeit auch, dass ihre Tochter immer gesünder aussah“, berichtet Liz.

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Sorgerecht entzogen

Im Juni des vergangenen Jahres entziehen die Behörden den leiblichen Eltern komplett das Sorgerecht. Ein zwiespältiger Augenblick für die Adoptivmutter: „Ich spürte diesen unglaublichen Schmerz und Freude in meinem Leben, wo andere das Gegenteil empfinden.“

„Erstaunlich, welche Fortschritte sie macht“

Heute geht es der zweijährigen Gisele gut. Über eine Magensonde wird sie ernährt. Die heute 45-jährige Liz schwärmt: „Die meisten können nicht glauben, welche erstaunliche Fortschritte sie macht und wie gesund und stark sie ist. Ihre Widerstandsfähigkeit inspiriert mich und ich bin jeden Tag begeistert.“ (mb)

 
 

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