US-Sängerin schießt Obdachlosen nach Streit wegen Porsche nieder – und lässt ihn einfach liegen

Eine Frau hat einen Obdachlosen niedergeschossen. (Symbolbild)
Eine Frau hat einen Obdachlosen niedergeschossen. (Symbolbild)
Foto: Istockphoto / iStockphoto
  • Eine 26-Jährige hat in den USA einen Mann niedergeschossen
  • Angeblich habe sie nicht bemerkt, dass er verletzt wurde
  • Bei der mutmaßlichen Täterin handelt es sich um eine Sängerin

Nashville.  Unglaubliche Tat in den USA: Ein Obdachloser ist auf dem Gehweg niedergeschossen und schwer verletzt worden.

Einem Bericht des „The Tennessean“ zufolge, wollte Gerald Melton (54) nur auf dem Gehweg schlafen, doch aus einem geparkten Porsche-SUV dröhnte laute Musik und auch der Motor lief. Der Obdachlose beschwerte sich daraufhin bei der Fahrerin, die sich als die Sängerin Katie Layne Quackenbush (26) herausstellte.

Quackenbush verließ den Tatort

Zwischen den beiden sei es daraufhin zum Streit gekommen. Quackenbush habe daraufhin eine Pistole gezückt und zwei Mal auf Melton geschossen. Der 54-Jährige brach anschließend schwer verletzt auf dem Gehweg zusammen.

Dem Opfer zufolge, sei die Sängerin anschließend einfach in ihren Wagen gestiegen und davon gefahren.

Verletzungen angeblich nicht bemerkt

Jesse Quackenbush, der Vater der Sängerin, der selbst als Anwalt tätig ist, stellt die Situation etwas anders dar. Er behauptet, seine Tochter habe sich von Melton bedroht gefühlt. Der Obdachlose habe Quackenbush beschimpft und sexistisch beleidigt. Sie habe um ihr Leben gefürchtet und deshalb zur Waffe gegriffen und „Warnschüsse“ abgeben.

„Sie sagte, dass sie bei beiden Schüssen ihre Augen geschlossen hatte“, berichtete Jesse Quackenbush laut „The Tennessean“ weiter. Auch habe seine Tochter den Obdachlosen nach den Schüssen nicht schreien hören. Dem Anwalt zufolge habe es keine Anzeichen für eine Verletzung gegeben.

Auf Kaution aus der Haft entlassen

Wie ernst die Situation war, habe die 26-Jährige erst bemerkt, als sie nach einem Restaurantbesuch zu ihrem Auto zurückkehrte und die Absperrbänder der Polizei sah.

Quackenbush stellte sich der Polizei und muss sich nun Anfang Oktober wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Nach einer Kautionszahlung von 25.000 Dollar befindet sich die alleinerziehende Mutter derzeit auf freien Fuß. (jei)

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