Frau rastet am Frankfurter Flughafen aus und wird festgenommen – als sie ihren Beruf verriet, wollte ihr niemand glauben!

An Flughäfen gelten verschärfte Sicherheitskontrollen. (Symbolbild)
An Flughäfen gelten verschärfte Sicherheitskontrollen. (Symbolbild)
Foto: TORU HANAI / REUTERS
  • Am Frankfurter Flughafen ist eine US-Amerikanerin völllig ausgerastet
  • Nur, weil sie ihren Deoroller nicht abgeben wollte
  • Ihr Beruf hätte ein anderes Verhalten vermuten lassen

Frankfurt am Main.  Dieser Fall ist so unglaublich, da kann man nur den Kopf schütteln. Eine US-Amerikanerin ist derartig ausgerastet, dass sie schließlich festgenommen wurde. Alles wegen eines Deorollers – und obwohl die Dame beruflich auf ganz anderer Mission unterwegs ist.

Christine Fair wollte zu einer Konferenz im indischen Delhi fliegen und musste am Frankfurter Flughafen zwischenlanden. Bei einer Sicherheitskontrolle wurde sie von der Airport-Security aufgehalten, weil diese mehr als die erlaubte Menge Kosmetika in ihrem Handgepäck gefunden hatte.

Diskussion wegen Deoroller

Weil die 49-Jährige ihren Deostick nicht abgeben wollte, sich auf eine Diskussion mit der Polizei einließ und diese sogar mit „beschissene deutsche Nazi-Polizei“ beschimpft haben soll, wurde sie abgeführt.

In ihrem Bericht auf der Seite der „Huffingtonpost“ liest sich der Vorfall etwas anders. Demnach war ihr Deodorant nicht flüssig, sondern fest und sie habe auch nicht die Polizei beschimpft, sondern „nur vor sich her gemurmelt“: „Die Polizei kümmert sich lieber um mein Deo, als um den Jungen, der aussieht wie ein Nazi.“ Anscheinend hatte in der Schlange hinter ihr ein Junge gestanden, der eine „hitlerähnliche“ Frisur hatte.

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Die Beamten nahmen sie mit auf die Wache, wo sie 260 US-Dollar (etwa 210 Euro) zahlen musste – für die zu erwartenden Kosten des Strafverfahrens, wie der „Express“ berichtet.

Beruf ist eine Überraschung

Jetzt kommt allerdings der Knüller: Die Frau ist Friedensforscherin an der Georgetown Universität in Washington D.C. und arbeitet im Bereich der Friedens-und Sicherheitsforschung. Doch ihr Verhalten – auch der ausufernde Bericht auf der Seite der „Huffingtonpost“ – lassen nicht darauf schließen, dass sie ihre Brötchen mit Konfliktforschung verdient. (ln)

 
 

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