Urlaub: Mutter kommt aus Kreta nach Hause – und bekommt den Schock ihres Lebens

Eine Mutter bekam den Schock ihres Lebens, als sie aus einem Griechenland-Urlaub heimkehrte.
Eine Mutter bekam den Schock ihres Lebens, als sie aus einem Griechenland-Urlaub heimkehrte.
Foto: Imago Images / Eibner

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Eine Familie verbrachte den perfekten Urlaub auf Kreta. Am 4. Juni wollten sie die Ferieninsel mit dem Flieger wieder in Richtung der Heimat in Wales verlassen.

Nachdem Mutter Nicola P. ihr Gepäck am Flughafen in Cardiff (Wales) eingesammelt hatte, bemerkte sie, dass noch etwas sehr wichtiges fehlt.

Urlaub auf Kreta endet in Katastrophe

Was zuvor auf Kreta geschehen war: Nicola P. und ihre Kinder Jack (24), Alex (12) und Darcie (11) waren gerade für ihren Rückflug am Flughafen in Kreta angekommen, als Jack sich übergeben musste. Dem autistischen Jungen ging es gar nicht gut. Deswegen rief die Mutter kurzfristig einen Arzt, der sich um den jungen Mann kümmerte.

Der Doktor schob den Jungen im Rollstuhl in ein Behandlungszimmer. Der Mutter sagte man, sie könne währenddessen mit ihren anderen Kindern ruhig schon an Bord gehen. Jack bekäme dann wegen seines Gesundheitszustands einen Sonderplatz im Flugzeug zugewiesen. Sie brauche sich um nichts weiter kümmern.

Alle Koffer landen auf dem Gepäckband, aber eine Sache fehlt trotzdem

Als die Mutter ins Flugzeug stieg, war der Platz neben ihr – eigentlich für Jack reserviert – deswegen noch leer. Sie dachte sich nichts dabei, vielleicht war dieser Sonderplatz weiter vorne im Flugzeug.

Stutzig wurde sie erst, als sie ihren Koffer in der walisischen Heimat vom Gepäckband nahm. Denn auch hier war von einem Mitarbeiter der Airline und von ihrem Sohn weit und breit keine Spur.

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Autistischer Sohn ganz allein in Griechenland

Mittlerweile von großer Sorge gepackt, suchte sie einen Verantwortlichen vom Flughafen Cardiff. Der sagte der Mutter tatsächlich das, was sie am meisten fürchtete.

Ihr Sohn sei noch immer auf dem Flughafen auf Kreta. Ganz allein, ohne Ausweis, Geld und Smartphone säße er dort fest.

Jack kommt mit Verspätung wieder nach Hause

„Ich konnte es nicht glauben“, sagte sie der Sun. „Einige Bekannte fragten mich, wieso ich denn nicht im Flugzeug nach meinen Sohn geschaut hätte. Aber wieso hätte ich das tun sollen, nach allem, was mir gesagt wurde?“

Nicola P. bat das britische Konsulat auf Kreta um Hilfe. „Sie sorgten dafür, dass er mit dem nächsten Flieger nach Hause kam, zusammen mit einem Betreuer der Airline, und dann in ein Taxi nach Hause gesetzt wurde.“ Der Sohn kam zwar gesund, aber ziemlich mitgenommen zu Hause an.

Die zuständige Airline entschuldigte sich später bei der Familie. Nicola P. hofft, dass die Airline in Zukunft besser aufpasst, damit nicht noch eine Familie unfreiwillig an einem Flughafen auseinandergerissen wird. (vh)

 
 

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