Frau bestellt Avocado-Toast - und gerät völlig in Rage, als sie die Rechnung sieht

Umgerechnet etwa 11 Euro verlangte ein australisches Restaurant für diese nebeneinander liegenden Zutaten.
Umgerechnet etwa 11 Euro verlangte ein australisches Restaurant für diese nebeneinander liegenden Zutaten.
Foto: Screenshot Instagram / @smuguire
  • Ein australisches Café hat einer Kundin ein ziemlich unfertiges Gericht vorgesetzt
  • Die Frau musste ihr Essen quasi selbst erst zusammenbauen
  • Der Preis versetzte sie dann endgültig in Rage

Melbourne.  Jedes hippe Café, das etwas auf sich hält, braucht mindestens ein Gericht mit dieser Zutat auf der Speisekarte: Avocado. Sei es im Salat, in jeglicher Verbindung mit Ei oder als veganer Brotaufstrich – die vitaminreiche Powerfrucht hat in den letzten Jahren einen ungeahnten Boom erfahren.

Die Kehrseite der Beliebtheit sind nicht nur fatale Folgen für die Umwelt, sondern Cafés und Restaurants meinen offenbar, sich inzwischen alles erlauben zu können. Solange Avocado dabei ist, werden die Leute es schon kaufen.

Avocado-Toast wird in Einzelteilen serviert

Jess McGuire ist da anderer Meinung. Was sie nun im Restaurant „The Kettle Black“ im australischen Melbourne vorgesetzt bekommen hat, brachte sie so in Rage, dass sie ihr Erlebnis mit der Welt teilen musste. Auf Instagram postete sie ein Foto ihrer Bestellung, ein Avocado-Toast mit Feta.

Gut, technisch gesehen, hat sie genau das bekommen. Auf dem Foto erkennt man eine getoastete Scheibe Brot, eine halbe Avocado, ein Stück Feta, eine Limettenspalte und etwas Salz. Das Problem: Alles liegt fein säuberlich getrennt voneinander. So als hätte der Koch keine Zeit mehr gehabt, die einzelnen Zutaten zu einem richtigen Essen zusammenzufügen.

„Was kommt als nächstes? Kriege ich bald einen Avocadokern, den ich dann erst anbauen muss, um nach einigen Jahren meine eigenen Früchte zu ernten, bevor ich ins Café zurückkehre, um mein Frühstück zu essen?“, regt sich McGuire auf.

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Als wäre der Toast zum Zusammenpuzzeln alleine nicht schon frech genug, verlangte das Restaurant auch noch einen happigen Preis: 18 Dollar, umgerechnet etwa 11 Euro.

Avocado-Toast angeblich Lieblingsgericht der Kunden

„Das Problem ist, dass es immer noch genug Leute gibt, die dieses überteuerte Zeug kaufen. Solange es dabei bleibt, werden die Preise weiter steigen“, kommentierte ein Nutzer.

Tatsächlich sei der Avocado-Toast eines der Lieblingsgerichte der Kunden, sagte Café-Geschäftsführer Tim James news.com. „So haben wir es von Anfang an serviert, das ist jetzt vier Jahre her“, sagte er. „Du kannst es selbst zubereiten und dein Frühstück so gestalten, wie du es gerne hättest.“

(cho)

 
 

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