UN-Generalsekretär ruft zur Hilfe für Dürreopfer auf

Völlig erschöpft und halb verhungert sind diese beiden Frauen und ihre Kinder im völlig überfüllten UN-Flüchtlingslager Dadaab in Kenia angekommen. (Foto: dapd)
Völlig erschöpft und halb verhungert sind diese beiden Frauen und ihre Kinder im völlig überfüllten UN-Flüchtlingslager Dadaab in Kenia angekommen. (Foto: dapd)
Foto: dapd
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ruft zu internationaler Hilfe für die hungerleidenden Menschen am Horn von Afrika auf. 10 Millionen Afrikaner sind auf Unterstützung angewiesen - mehr als eine Milliarde Euro werden benötigt.

New York. Am Horn von Afrika sind nach Angaben von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon elf Millionen Menschen wegen einer verheerenden Dürre auf Hilfe angewiesen. Ban rief am Dienstag in New York die internationale Gemeinschaft auf, den Aufruf von UN-Hilfsorganisationen für 1,6 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) zur Finanzierung lebensrettender Programme zu unterstützen. Bisher sei nur die Hälfte zugesagt worden.

„Die humanen Kosten dieser Krise sind katastrophal“, sagte Ban vor Journalisten. „Wir können es uns nicht leisten, zu warten.“ Es müsse alles in der Macht stehende getan werden, damit sich die Krise nicht weiter verschärfe. „Es ist unsere Priorität, das Leiden zu stoppen.“

Er werde sich persönlich bei Geberländern dafür einsetzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte bereits bei ihrem Besuch in Kenia eine Million Euro für das Flüchtlingslager Dadaab zu, in dem derzeit 380.000 Flüchtlinge überwiegend aus Somalia leben. (dapd).

 
 

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