Türkei: Schweres Erdbeben in der Nähe von beliebter Urlaubsregion – Menschen in Panik

Das Erdbeben in der Türkei war auch in der beliebten Urlaubsregion um Antalya zu spüren. (Symbolbild)
Das Erdbeben in der Türkei war auch in der beliebten Urlaubsregion um Antalya zu spüren. (Symbolbild)
Foto: dpa

Istanbul. Bei einem Erdbeben in der Türkei in der Provinz Denizil ist am Donnerstag Panik ausgebrochen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD lag das Zentrum des Erdbebens der Stärke 6 im Bezirk Bozkurt.

Dort sollen laut Medienberichten Dächer eingestürzt sein und Menschen in Angst auf die Straßen gerannt sein. Das türkische Fernsehen strahlte zahlreiche verwackelte Handyvideos flüchtender Menschen aus. Medien in der Türkei berichten auch, dass die Erschütterungen bis in den etwa 185 Kilometer entfernten Badeort Antalya vernommen werden konnten.

Erdbeben in der Türkei: Bislang keine Todesopfer

Wie die Bürgermeisterin der Bezirkshauptstadt, Birsen Celik, im türkischen Fernsehen vermeldet, seien keine Todesopfer zu beklagen. Das bestätigt auch der AFAD-Chef Mehmet Güllüoglu.

Doch die Schäden sind beträchtlich. Allein in einem Viertel von Bozkurt-Stadt hätten laut Celik bis zu 100 der 192 Häuser Schäden davongetragen.

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Tausende Erdbeben in der Türkei in junger Vergangenheit

Die Türkei gilt als besonders erdbebengefährdet. Nach Informationen der türkischen Statistikbehörde TUIK steigen die Zahlen seit 2004 merklich an. In den letzten 20 Jahren seien in der Türkei insgesamt 2101 Erdbeben registriert worden.

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Die Provinz Denizli war in den letzten Monaten des Öfteren betroffen. Aber vor allem die Metropole Istanbul wird immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Das soll laut einer Studie von Forschern des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel daran liegen, dass sich nahe Istanbul eine erhebliche tektonische Spannung mit großem Erdbebenpotenzial gebildet habe.

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Beim schlimmsten Erdbeben der letzten 20 Jahre starben in Istanbul im Jahr 1999 mehr als 17.000 Menschen. (ak/mit dpa)

 
 

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