Trotz Mega-Hitze: Junge (2) überlebt drei Tage lang alleine im Wald

Ein Junge überlebt drei Tage lang alleine im Wald (Symbolbild).
Ein Junge überlebt drei Tage lang alleine im Wald (Symbolbild).
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
  • Ein Zweijähriger aus Japan verirrte sich im Wald
  • Nach drei Tagen wurde er unversehrt aufgefunden – obwohl Temperaturen von 34 Grad herrschten!

Yamaguchi.  Der zweijährige Yoshiki Fujimoto ging am Sonntagmorgen mit seinem Bruder und seinem Großvater in der japanischen Region um Yamaguchi spazieren. Doch dann wollte der Junge nicht mehr weiterlaufen, fing an zu weinen. Sein Großvater schickte ihn deshalb alleine nach Hause.

Es seien rund hundert Meter bis zu seinem Zuhause gewesen, wo seine Mutter bereits wartete, berichtet die „Rheinische Post“. Der Junge habe sich jedoch verlaufen. Da seine Familie ihn nicht wiederfinden konnte, wurde eine große Suchaktion gestartet: Polizisten und freiwillige Helfer suchten mit Hilfe von Spürhunden, Kamera-Drohnen und Hubschraubern nach dem Zweijährigen.

Zweijähriger trägt kaum Verletzungen davon

Drei Tage lang fehlte von Yoshiki jede Spur. Am Mittwoch schließlich stieß ein 78-jähriger Helfer auf den Jungen – nur einige hundert Meter von seinem Zuhause entfernt. Er habe Yoshikis Namen gerufen, woraufhin dieser „ja, hier“ antwortete. Als der Rentner den Jungen erblickte, saß dieser auf einem Stein, seine nackten Füße hatte er in eine Pfütze gesteckt.

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Der Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde festgestellt, dass er keine schweren Verletzungen habe. „Er hat nur ein paar Kratzer und er ist leicht dehydriert“, sagte Hiroyuki Nishihara, ein Mitarbeiter des Krankenhauses.

Der Junge überlebte alleine im Wald, obwohl in der japanischen Region zu dieser Zeit Temperaturen von bis zu 34 Grad Celsius herrschten. Sogar seinen Geburtstag am Montag musste er dort verbringen.

Die Familie war froh, Yoshiki wieder in ihre Arme schließen zu dürfen. Mutter Mio Fujimoto erklärte mit Freudentränen in den Augen im Lokalfernsehen: „Ich bin so froh, dass mein Sohn heil zurückgekommen ist. Er schläft jetzt tief und fest, er schien erleichtert, aber müde zu sein.“ (leve)

 
 

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