Tinder: Frau wird übel beleidigt – doch sie bekommt unerwarteten Beistand

Foto: imago images / ZUMA Press

Dass Konversationen auf Tinder nicht immer tiefgründig oder angenehm beginnen, ist selbst für Menschen, die die App nicht nutzen, kein Geheimnis.

Von plumpen Anmachen bis hin zu ungebetenen Kommentaren über die eigenen Bilder ist alles dabei. Aus einem Chatverlauf bei Tinder entwickelte sich aber ein wirklich außergewöhnliche Geschichte.

Tinder: So starten vermutlich viele Gespräche

Alles begann mit einem Match zwischen Thea Lauryn Chippendale und George. Und dieser ging direkt in die Offensive.

Seine erste Nachricht begann besonders höflich: „Ich will ehrlich sein. Das Kleid auf deinem letzten Foto tut dir wirklich keinen Gefallen. Hoffe das hilft dir.“ Verständlicherweise war Thea erst einmal verwirrt: „Wie bitte?“

Denkst du wirklich, das interessiert jemanden?

Doch George war sich seiner Sache sicher und fühlte sich vermutlich ziemlich sicher mit seiner Nachricht: „Du verstehst schon!“

Thea wollte das nicht auf sich sitzen lassen und schrieb ihm noch einmal zurück: „Warum dachtest du, deine Meinung dazu äußern zu müssen? Dachtest du wirklich, das interessiert jemanden?“

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Mann wohl etwas zu sehr von seiner Meinung überzeugt

Ja, anscheinend dachte er, dass seine Meinung besonders relevant wäre: „Ich musste es dir einfach sagen, ich hätte sonst nicht schlafen können. Es sieht furchtbar aus, das musst du doch sehen. Ich sag' dir was: WERD ERWACHSEN! Und kauf' in einem vernünftigen Laden ein. Hoffentlich konnte ich dir helfen.“

Man könnte den Chat jetzt einfach schließen und vergessen. Versuchen, sich das Ganze nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen.

Thea bekommt unerwartet Hilfe

Thea war aber so wütend über diesen Typen, dass sie den Verlauf auf Twitter postete. Inklusive eines Fotos von dem Kleid, welches sie beim größten britischen Online-Versandhandel für Mode und Beauty „Asos“ gekauft hatte.

Ihr Tweet ging schnell viral. Und plötzlich kam jemand Thea zu Hilfe, mit dem sie wohl niemals gerechnet hatte. Der Twitteraccount von Asos kommentierte ihren Post.

Plötzlich findet sie sich zwischen professionellen Modelbildern wieder

„Und so finden wir unser perfektes Match. Thea, lass uns reden. Check mal deine Nachrichten.“

Die Aktion des Onlineshops: wirklich grandios. Theas Bild wurde von Asos in die Werbe-Bilder der Homepage aufgenommen.

Wer das Kleid bestellt, sieht nun auch Thea

Sucht man sich das Kleid heraus, ist ihr Bild dort ebenfalls zu sehen. Und glaubt man einem weiteren Kommentar von Asos, kann Thea sich bald über einen Karton kostenloser Kleider von Asos freuen.

Ein schönes Ende für eine Geschichte, die so unschön angefangen hat. (db)

 
 

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