Peinlichstes Tinder-Date aller Zeiten! Warum diese junge Frau von der Feuerwehr gerettet werden musste

Bei diesem Tinder-Date brauchte ein junger Brite Unterstützung von der Feuerwehr. (Symbolbild)
Bei diesem Tinder-Date brauchte ein junger Brite Unterstützung von der Feuerwehr. (Symbolbild)
Foto: Stephan Jansen / dpa
  • Dieses Tinder-Date wird Liam Smyth nie vergessen
  • Seine Verabredung wollte seine Toilette benutzen
  • Der Abend endete allerdings mit einem Feuerwehreinsatz

Bristol.  Es gibt immer dieses eine Date, das man nie vergisst. Weil es aus heiterem Himmel einen Platzregen gab, man dann noch spontan über den Zaun ins Freibad geklettert ist oder der Abend erst mit dem Sonnenaufgang zu Ende ging.

All das ist Nichts im Vergleich zu dem Tinder-Date eines jungen Briten. Es endete mit einem zertrümmerten Badezimmerfenster, einer Crowdfunding-Kampagne und einem Einsatz der örtlichen Feuerwehr, die sein Tinder-Match befreien musste.

Feuerwehr-Foto

So nahm das Unheil seinen Lauf

Dabei fing die Geschichte ganz romantisch an. Der junge Mann aus Bristol, er nennt sich Liam Smyth, war mit seinem Tinder-Date aus. Sie haben gemeinsam gegessen und sich gut verstanden, schreibt er in seinem Spendenaufruf auf der Plattform „gofundme.com“. Hinterher sollte es zu ihm gehen und gemütlich werden. Eine Scientology-Doku und eine Flasche Wein auf dem Sofa sollten es sein.

Aber richtig abgefahren wurde es allerdings, als sein Date im Bad verschwand und kurz danach panisch wieder herauskam. Sie musste ihm beichten: „Es spülte nicht ab! Ich weiß nicht, wieso ich das gemacht habe, ich war panisch, aber ich habe reingegriffen, es in Toilettenpapier gewickelt und aus dem Fenster geworfen.“

Leider nicht so weit gekommen, wie gehofft

Ganz Gentleman habe er versucht die – im wahrsten Sinne – beschissene Situation möglichst diskret zu lösen, schreibt er weiter. Einfach den Corpus Delicti im Garten suchen, aufsammeln und vergraben. Das ist doch keine große Sache. Das ist doch erledigt, bevor irgendwer etwas von dem Zwischenfall mitbekommt.

Was aber weder er noch die Verursacherin des Schlamassels bedacht hatte war, dass sein Toilettenfenster nicht hinaus in den Garten, sondern lediglich in eine Spalte zu einem zweiten, äußeren Fenster führt. Und dort hockte jetzt das Häufchen.

Das bekommt man doch wieder geradegerückt!

Denn in dieser Spalte hatte die Flugbahn des brisanten Päckchens ein jähes Ende gefunden. Jetzt lag da also das Klopapierpäckchen zwischen einem Badezimmerfenster, das sich nur kippen und einem äußeren Fenster, das sich gar nicht öffnen lässt. In einem 40-Zentimeter-Spalt. Was soll man da tun? Die Situation schien aussichtslos.

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Und besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen, dachte sich wohl auch Liams Tinder-Date! So beschloss die Hobbyturnerin in den Zwischenraum zwischen die beiden Fenster zu klettern, um ihr Päckchen wieder hervorzuholen.

Aus dem Fensterspalt ins Netz

Ihr könnt es euch denken, hier kommt die Geschichte zum Feuerwehreinsatz: Nachdem sie eine Viertelstunde kopfüber zwischen den Fenstern hing, habe er es nicht mehr ausgehalten und die Feuerwehr gerufen, schreibt der junge Brite. Da bei der Aktion sein Fenster zu Bruch ging, startete er eine Spendenaktion und hoffte so die rund 330 Euro, die der Schaden kosten sollte, wieder hereinzubekommen.

Seine Geschichte wurde bereits über 27.000 Mal geteilt, die 330 Euro hatte er innerhalb eines Tages wieder drin. Mittlerweile hat die Spendenkampagne mehr als das 10-Fache der angepeilten Summe eingebracht, ihm wurde auch angeboten, das Fenster kostenlos zu ersetzen.

Den verstörenden Zwischenfall zum guten Zweck gedreht

Er lässt die Sammlung trotzdem weiterlaufen. Zu Gunsten von zwei gemeinnützigen Organisationen: Eine, die Feuerwehrleute unterstützt und eine, die Toiletten in Entwicklungsländern baut.

Ob es ein zweites Date geben wird, ist nicht bekannt. (dahe)

 
 

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