Til Schweiger: Mit diesem Bild rechnet der Schauspieler mit Österreich ab

Til Schweiger hat sich auch zu der Regierungskrise in Österreich geäußert.
Til Schweiger hat sich auch zu der Regierungskrise in Österreich geäußert.
Foto: imago images

Til Schweiger hat sich jetzt auch zur Ibiza-Affäre um den österreichischen Ex-FPÖ-Politiker zu Wort gemeldet. Bei Instagram erlaubte er sich jetzt ein Witzchen.

Dort postet Til Schweiger zum Korruptions-Skandal ein Foto mit einem Vergleich zu einem Umsturz der Regierung. Dort vergleicht er die Situation in Österreich mit einem bewaffneten Widerstand in Dschibuti, einer kleinen Republik in Ostafrika.

Til Schweiger: Der Schauspieler rechnet mit der österreichischen Regierung ab

Auf dem Bild ist zu lesen: „Um ein Regime zu stürzen brauchst du im Dschibutiland 10.000 Soldaten, 10.000.000 Patronen und 50 Millionen Dollar, in Österreich: eine Nutte, sieben Kameras und zwei Hohlköpfe“.

Dazu schreibt der Schauspieler mehrere Lachsmileys und „So geil!“

Tatsächlich melden sich viele österreichische Nutzer daraufhin: „Leider geil Gruß aus Österreich bussi“, schreibt eine Nutzerin. Ein anderer meint: „Was bei uns abgeht, ist nimma normal. Aber so ist das nun mal. Wien ist anders.“

------------------------------------

• Mehr Themen:

Europawahl 2019: Twitter-Account von AfD-Kandidat Guido Reil gesperrt

Jan Böhmermann: Mysteriöser Countdown – DAS passiert im neuen Video

• Top-News des Tages:

Sky kündigt große Neuheit an: So kannst du die Bundesliga demnächst sehen

„Goodbye Deutschland“ auf Vox: Caro Robens zieht blank – SO hast du die Auswanderin noch nie gesehen

-------------------------------------

„Aber lieber so - als unzählige unschuldige getötete Zivilisten“, kommentiert auch ein weiterer Nutzer.

Video zeigt Strache mit russischer Oligarchin

Das heimlich aufgenommene Video aus dem Jahr 2017 ist am vergangenen Freitag aufgetaucht. Es zeigt Hans-Christian Strache und FPÖ-Fraktionschef Johann Gudenus in einer Villa auf Ibiza mit einer angeblichen russischen Oligarchin.

Die FPÖ-Politiker stellen im Video Staatsaufträge in Aussicht, wenn die vermeintliche reiche Russin im Gegenzug die „Krone“-Zeitung kauft und mit dem wichtigsten Boulevardblatt den Wahlkampf der FPÖ forciert. Auch wurden möglicherweise illegale Parteispenden an die FPÖ thematisiert.

+++SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil im Interview: „Konservative haben die Distanz zu Rechtspopulisten verloren“+++

Kurz wurde vermutet, dass auch Jan Böhmermann seine Finger bei dem kürzlich aufgetauchten pikanten Video im Spiel hatte. Wie die Redaktion bestätigte, wusste der Satiriker wohl schon vorher von dem Treffen. So hatte Böhmermann im Spril schon öffentlich gesagt, dass er „mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer russischen Oligarchen-Villa auf Ibiza“ rumhänge.

Österreich vor Neuwahlen

Das Strache-Video hatte Österreich in eine Regierungskrise gestürzt. Die rechtskonservative Koalition aus FPÖ und ÖVP war daraufhin auseinandergebrochen. Strache war als Vize-Kanzler zurückgetreten. Im September soll es Neuwahlen geben.

Am Montag muss sich Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz einem Misstrauensvotum stellen. Bis zur Neuwahl wird eine Minderheitsregierung unter Sebastian Kurz regieren. (js mit dpa)

 
 

EURE FAVORITEN