Kritiker zerreißen neuen Film von Til Schweiger: „Lustig wie eine Wurzelbehandlung ohne Narkose“

Foto: dpa

Hierzulande hat Til Schweiger mit seinen Filmen schon oft Millionen von Zuschauern in die Kinos gelockt – auch der Streifen „Honig im Kopf“ war in Deutschland ein Hit. Für den 54-Jährigen Grund genug, es auch beim amerikanischen Publikum zu versuchen.

„A Head Full Of Honey“ bekam auch dort Starbesetzung, unter anderem wurden Nick Nolte und Matt Dillon verpflichtet.

Doch an den Kinokassen herrscht seit dem Start am 30. November gähnende Leere, keiner scheint sich für den Film von Til Schweiger zu interessieren. Am ersten Wochenende konnte er lediglich 10.413 Dollar (umgerechnet etwa 9.167 Euro) einspielen! Zudem wird er nur in vier amerikanischen Kinos gezeigt.

New York Times: „Film scheint im einem Gemüsemixer entstanden zu sein“

Die amerikanischen Kritiker sind sich außerdem einig: „A Head Full Of Honey“ ist ein Flop. Sie überschlagen sich mit Spott.

Der „Observer“ schreibt zum Beispiel, der Film sei so „lustig wie eine Wurzelbehandlung ohne Narkose“. Weiter heißt es: „Ein Film mit einer Laufzeit von über zwei Stunden darüber, wie lustig Alzheimer ist, verlangt auch vom geduldigsten Zuschauer mehr, als ein fehlgeleiteter Regisseur verlangen darf.“

Und die „New York Times“ findet: „Betrachtet man die bizarre Handlung und die schrillen Darbietungen der Schauspieler, scheint der Film in einem Gemüsemixer entstanden zu sein.“

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Til Schweiger: „Mensch mit fehlgeleitetem kreativen Instinkt"

Auch die „Los Angeles Times“ geht hart mit Til Schweiger ins Gericht und bezeichnet ihn als „Menschen mit fehlgeleitetem kreativen Instinkt.“

Dabei hatte der Schauspieler große Hoffnungen in das Remake gesetzt und wollte das deutsche Original, das 2014 erschienen war, „noch toppen“. Und er befand: „Ich glaube, uns gelingt gerade, dass wir den Film noch intensiver und lustiger machen.“

„A Head Full Of Honey" bald auch in den deutschen Kinos

Für das Drehbuch hatte sich Til Schweiger extra die britische Bestseller-Autorin Jojo Moyes („Ein ganzes halbes Jahr") ins Boot geholt.

Deutsche Kinobesucher können sich bald selbst ein Bild von der englischsprachigen Version machen: Ab dem 21. März 2019 läuft der Film auch hier. (cs)

 
 

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