Thomas Cook: Hotel soll Urlauber festhalten – „Werden als Geiseln gehalten"

Das Reiseunternehmen Thomas Cook ist pleite. (Symbolfoto)
Das Reiseunternehmen Thomas Cook ist pleite. (Symbolfoto)
Foto: imago images / IP3press

Das Reiseunternehmen Thomas Cook ist pleite. Hundertausende Urlauber sind zur Zeit noch im Urlaub, den sie mit dem Unternehmen gebucht haben. Wie die Welt berichtet, sind einige Touristen noch in Hotels im Ausland und werden nicht nach Hause gelassen.

Thomas Cook: Urlauber klagen, dass sie „wie Geiseln gehalten werden“

Viele Hotels werden erst Wochen nach der Abreise der Touristen von Thomas Cook bezahlt. Aus Angst, dass sie ihr Geld nicht bekommen, soll ein Hotel in Tansania jetzt einige Gäste an der Abreise gehindert haben. Wie die Welt berichtet, sollen die Gäste vor der Abreise zur Rezeption gebeten worden sein. Dort sollten sie weitere Gebühren bezahlen.

Währenddessen sollen Sicherheitskräfte die Ausgänge des Hotels versperrt haben, da sich die Reisenden gewehrt haben, die Preise zu zahlen. Ein Urlauber sagte laut „Welt“: „Ich würde das so beschreiben, dass wir als Geiseln gehalten werden.“

Rückreise soll Reisenden ermöglicht werden

Rund 600.000 Reisende sollen zur Zeit noch Urlaub mit Thomas Cook machen. Darunter sind 150.000 Briten und 300.000 Deutsche.

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Die britische Regierung will laut Angaben der Welt für die Rückreise der Einheimischen Urlauber sorgen. In Deutschland wird diese Aufgabe von Versicherern und sogenannten Reisesicherungsscheinen erledigt.

Wie auch bei der Pleite von Germania könnten andere Fluggesellschaften helfen, um die Touristen so schnell wie möglich zurück nach Hause zu bringen.

Gute Nachricht für alle, die ihre Flüge über Condor gebucht haben. Die Flüge der Tochtergesellschaft sind nicht betroffen. Wie das Unternehmen auf Twitter mitteilt, wird der Flugbetrieb aufrecht erhalten. (lmd)

 
 

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