The Masked Singer: Dieser Promi verbirgt sich hinter der Panther-Maske

„The masked Singer“: Wen hat Prosieben unter der Panther-Maske versteckt?
„The masked Singer“: Wen hat Prosieben unter der Panther-Maske versteckt?
Foto: ProSieben/WilliWeber

Köln. „The Masked Singer“ ist das Showhighlight im TV-Sommer von Prosieben. Das Format, das in Südkorea entstanden ist und in USA schon Erfolge feierte, hat es nach Deutschland geschafft und läuft nun auf Prosieben.

In der Zielgruppe erreicht die ungewöhnliche Musikshow Marktanteile von bis zu 25 Prozent. Ganz Deutschland fragt sich: Wer steckt hinter den Maksen der Stars?

The Masked Singer: zwei Kandidaten bereits enthüllt

ProSieben versucht alles, die Identität der Stars von „The Masked Singer“ geheim zu halten. Im ganzen Sender wissen angeblich nur acht Personen Bescheid, selbst untereinander kennen die Teilnehmer der Show ihre Identitäten nicht. Zwei Kandidaten wurden allerdings bereits enthüllt:

  • Ex-„No Angels“-Sängerin Lucy Diakovska als Oktopus
  • Ex-„GZSZ“-Star Susan Sideropoulos als Schmetterling

Um die anderen Stars ranken sich viele Gerüchte. Die sind aber nicht immer richtig. So hatte etwa niemand Susan Sideropoulos als Schmetterling auf dem Schirm. Doch bei einigen Stars verdichten sich die Hinweise so stark, dass sich fast von Sicherheit reden lässt. Wir erklären dir, warum hinter der Panther-Maske Schlager-Star Stefanie Hertel stecken muss.

„The Masked Singer“: Warum Stefanie Hertel der Panther ist

Erster Hinweis ist eine römische Zahl:

Im ersten Hinweisclip hält der Panther einen Schal mit einer römischen Jahreszahl hoch - 1989. Im Leben von Stefanie Hertel spielte dieses Jahr eine entscheidende Rolle. In diesem Jahr fiel die Berliner Mauer und ermöglichte Hertel, die im sächsischen Vogtland geboren wurde, erst ihre große Karriere.

Hierzu passt auch der eingesprochene Satz: „Lange war ich eingesperrt, Marionette in einem Rudel. Doch ich wollte die Freiheit.“ Ein Hinweis auf den Mauerfall und die sich anschließende Öffnung der Grenzen.

Zweites Indiz: 60 Punkte

Im zweiten Hinweisvideo fährt der Panther auf seinem Motorrad ein Rennen. Dazu wird der Text eingeblendet: „Sieger Panther mit 60 Punkten.“ Diese Punktzahl brachte der damals 13-Jährigen 1992 den Sieg beim „Grand Prix der Volksmusik“ - und bedeutete den endgültigen Durchbruch für die Schlagersängerin.

Drittes Indiz: Die Brücke

In dem genannten Einspieler fährt der Panther über eine Brücke. Das Lied, mit dem Hertel 1992 beim „Grand Prix der Volksmusik “ gewann, hieß „Über jedes Bacherl geht a Brückerl.“ Sicher kein Zufall. Im Hintergrund der Brücke sind Berge zu sehen. Und Stefanie Hertel wohnt mit ihrem Mann in Chiemgau. Dort sind quasi nur Berge.

Viertes Indiz: Teddybären

Für einen exklusiven Online-Hinweis posiert der Panther in einer Instagram-Story von „Masked Singer“ mit einem Teddybären. Und wer hatte im Alter von sechs Jahren seinen ersten Auftritt beim „Oberhofer Bauernmarkt“ (DDR-Fernsehsendung) mit dem Titel „Teddybärjodler“? Richtig. Stefanie Hertel. Und 2015 erzählte Hertel in einem Interview, dass ihre Tochter ihr einen Teddy geschenkt hat, der sie bei der Arbeit stets begleitet.

Fünftes Indiz: Die Begrüßungsprämie

Im zweiten Hinweisvideo erhält der Panther einen Scheck in Höhe von 100 Mark. Eben diese Summe machte als „Begrüßungsgeld“ Geschichte. Jeder DDR-Bürger bekam sie bei der Einreise in die Bundesrepublik - auch Stefanie Hertel nach der Grenzöffnung im Jahr 1989. Hertels Vater Eberhard erzählte im Februar sogar wo und wie Stefanie Hertel ihr Begrüßungsgeld bekam:

Sechstes Indiz: Zum ersten Mal sexy

Im ersten Hinweisvideo erzählt der Panther: „Ich bin der Panther und werde zum ersten Mal meine sexy Seite zeigen.“ Das würde auch auf Hertel zutreffen, die sich im Stile der klassischen Schlagerszene Zeit ihres Lebens bieder-brav präsentierte.

Siebtes Indiz: Kochen

Nach der zweiten Folge gab ProSieben bei „Red“ noch einen weiteren Hinweis auf die Identität des Panthers. Demnach kocht der Promi hinter der Maske gerne. Und tatsächlich hat Hertel in der Vergangenheit immer wieder im TV gekocht, etwa bei Alfred Biolek oder Johann Lafer. Sich selbst bezeichnete Hertel außerdem als „leidenschaftliche Hobbyköchin“.

Hinzu kommt, dass Hertel im Sommer zwar immer Live-Auftritte absolviert - aber nicht am Donnerstag, wenn „Masked SInger“ ausgestrahlt wird. Und zwar postete Hertel am Termin der zweiten Show Fotos von einer Paris-Reise. Zwischen dem Foto und dem Beginn der Live-Show liegen allerdings 14 Stunden - und natürlich könnte Hertel ihre Follower auch bewusst in die Irre führen.

Achtes Indiz: Die Casting-Show

In der dritten Ausgabe von „Masked SInger“ wurde angedeutet, dass der Panther eine Casting-Show-Vergangenheit hat. Das trifft auf Hertel zwar auch bedingt zu, dürfte aber vor allem eine Anspielung auf ihre Teilnahme an der RTL-Show „Let's Dance“ sein, wo sie 2012 das Halbfinale erreichte.

Auch die Statur passt zur 39-Jährigen. Zu 100 Prozent ist es natürlich nicht sicher, dass Hertel der Panther ist - aber zu 99,9. (fel)

 
 

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