Mann will das Anschlusskabel seines Fernsehers überprüfen – dann beginnt der Horror

Unter einem Haus in Texas hatten sich „einige“ Klapperschlangen eingenistet. (Symbolfoto)
Unter einem Haus in Texas hatten sich „einige“ Klapperschlangen eingenistet. (Symbolfoto)
Foto: imago/robertharding
  • In den USA verstecken sich immer wieder Tiere unter den Häusern
  • Die Bauart der Gebäude macht ihnen das sehr einfach
  • Ein Mann aus Texas hat eine erschreckend hohe Anzahl von Schlangen entdeckt

Albany. Ein Mann aus Texas hat am 13. März einige ungebetene Gäste von seinem Grundstück entfernen lassen. Mehrere Schlangen hatten es sich unter seinem Haus gemütlich gemacht.

Durch den starken Wind war der Fernsehempfang des Hauses gestört. Ein Bewohner kroch unter das Haus, um das Empfangskabel zu überprüfen und entdeckte dort die Schlangen.

Mann in Texas ruft die Kammerjäger: Die Anzahl der Schlangen macht sie sprachlos

Als er die Tiere sah, zog er sich sofort zurück, immerhin sind die Schlangen enorm giftig – die meisten Todesfälle durch Schlangenbisse in den USA gehen auf das Konto der Klapperschlange.

Er rief das „Big Country Snake Removal“. Die Mitarbeiter fangen die Tiere ein und kümmern sich anschließend um eine fach- und artgerechte Auswilderung.

45 Klapperschlangen unter Haus in Texas

Als die Mitarbeiter am Haus eintrafen, bemerkten sie sofort, dass sich deutlich mehr als „einige“ Reptilien unter dem Haus befanden. Das Ergebnis nach der Fangaktion: 45 Klapperschlangen.

„Wir sind gerade unter das Haus gekrabbelt. Dahinten könnt ihr ein Jungtier sehen, da liegt noch eins. Eine liegt direkt vor mir, da oben liegt eine. Weiter hinten liegen noch mehr.“

------------------------------------

• Mehr Themen:

dm unter Druck: Drogerie Müller mit harter Aktion – Rossmann trifft es sogar noch schlimmer

Essen: Frau (18) stirbt bei McLaren-Crash auf der A52 – das kommt jetzt über den Fahrer (23) raus

• Top-News des Tages:

Rebecca Reusch (15) vermisst: Schwager ist frei – so reagiert die Familie

„Alarm für Cobra 11“: Kommissar steigt aus – der Grund ist wahrhaft beeindruckend

-------------------------------------

Partnerarbeit – Stück für Stück arbeiten sie sich voran

„Da vorne liegt ein ganzer Haufen. Hier sind echt überall Schlangen unter dem Haus. Wir werden vorne anfangen und uns nach hinten durcharbeiten müssen, wo der Großteil der Schlangen liegt.“

Bewaffnet mit Schlangenzangen und Taschenlampen arbeiten sich die beiden Kammerjäger Stück für Stück voran. Einer bleibt unter dem Haus liegen, holt die Tiere mit seiner Zange aus den Ecken und reicht sie an seinen Kollegen weiter.

Anstrengende aber effektive Partnerarbeit

Der übernimmt sie mit seiner Zange, krabbelt unter dem Haus weg, verstaut die Tiere sicher und kriecht dann wieder zu seinem Kollegen.

Ungewöhnlicher Gast: 1,30 Meter lange Königspython verirrt sich in Baumarkt

„Sobald sie gestört werden, fangen sie an wegzukriechen und sich woanders zu verstecken. Wichtig bei diesen Einsätzen ist, dass wir aufpassen, dass die Schlangen nicht hinter uns gelangen.“

Nicht alle machen begeistert mit

Ein besonders großes Exemplar findet die Einfangaktion so gar nicht witzig. Sie versucht zu fliehen.

Bedrohlich und warnend beginnt sie, mit ihrer Schwanzspitze zu klammern. Als sich die Zange um sie schließt, reißt sie das Maul auf und beißt um sich.

Nach dem Einsatz werden die Tiere ausgewildert

Doch sie hat sich mit den Falschen angelegt. Die Profis fangen auch sie ein.

Mitten im Ruhrgebiet: Zwei Meter lange Schlange gefunden!

Das Ergebnis nach dem Einsatz: Drei Behälter voll mit 45 gefährlichen Klapperschlangen. Auf großen Farmen, weit entfernt von bewohnten Gebieten, werden die Tiere dann wieder in die Wildnis entlassen. (db)

 
 

EURE FAVORITEN