Terroranschlag auf ICE nach München geplant? Ermittler suchen Bahn-Strecke ab und finden brisanten Gegenstand

Auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München hat sich ein schwerer Zwischenfall ereignet.
Auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München hat sich ein schwerer Zwischenfall ereignet.
Foto: imago/Gottfried Czepluch

München. Auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München hat es bereits am 7. Oktober einen schweren Zwischenfall gegeben. Dieser wurde allerdings erst am Montag bekannt.

Gegen 23.15 Uhr hörte der Lokführer eines ICE-Zuges, der gerade auf dem Weg in die bayerische Landeshauptstadt war, ein komisches Geräusch. Obwohl der Zug zu dem Zeitpunkt noch rund 140 Kilometer vom Ziel entfernt ist, fährt der Zugführer weiter - alle Systeme hätten einwandfrei funktioniert. Das berichtet die Münchner tz.

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In München angekommen, meldet der Bahn-Mitarbeiter den Vorfall, der Zug wird daraufhin von Spezialisten untersucht. Und die finden Spuren eines Kurzschlusses - und, wie die Bild-Zeitung berichtet, nicht nur das. Sie entdecken, dass ein Drahtseil über die Gleise gespannt und Holzkeile auf die Schienen montiert wurden. Außerdem finden sie ein Drohschreiben auf arabisch.

ICE nach München: Arabischer Brief enthält weder Ort noch Zeit

Das sei mittlerweile übersetzt worden. Der Brief sei allgemein gehalten, „ohne auf ein konkretes Ereignis hinzuweisen“, sagte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes der tz. Und weiter: „Wir nehmen es trotzdem sehr ernst.“

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Am Mittwoch untersuchten mehr als 150 Polizisten die Gleise bei Allersberg - dort seien einige Gegenstände sichergestellt worden. Unter anderem DNA-Spuren. Sie würden nun in München untersucht werden. Eine heiße Spur zu den Tätern habe das Landeskriminalamt bislang nicht.

 
 

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